Einzelhandel

Zweiter Aldi-Markt in Emmerich soll Ende November eröffnen

Noch ist einiges zu tun. Doch Ende November soll der zweite Aldi-Markt in Emmerich auf dem ehemaligen Kasernengelände eröffnen.

Noch ist einiges zu tun. Doch Ende November soll der zweite Aldi-Markt in Emmerich auf dem ehemaligen Kasernengelände eröffnen.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Emmerich.  Der Aldi-Markt auf dem ehemaligen Kasernen-Gelände in Emmerich nimmt Form an. Ende November soll der Markt samt Backwelt und Kunden-WC öffnen.

Das ehemalige Kasernengelände füllt sich immer mehr. Vor allem am Haupteingang auf das Gelände – an der Kreuzung B220/Nollenburger Weg – tut sich derzeit einiges. Besonders in puncto Einzelhandel. Emmerichs zweite Aldi-Markt entsteht hier in Bestlage an der B220. Und somit an exponierter Stelle im Durchgangsverkehr A3 bis Kleve.

„Aktuell planen wir, die Filiale an der Moritz-von-Naussau-Straße Ende November 2019 zu eröffnen“, teilt das Mülheimer Unternehmen auf Nachfrage der NRZ mit. Und verrät auch gleich einige Details des neuen Supermarktes in der Hansestadt.

Etwa 110 Parkplätze für die Kunden

Die neue Aldi-Filiale soll über rund 800 Quadratmeter Verkaufsfläche verfügen. Zum Vergleich: Emmerichs bislang einziger Aldi-Markt an der Bahnhofstraße hat eine Fläche von rund 930 Quadratmeter. Am neuen Markt auf dem Kasernengelände wird der Discounter rund 110 Stellplätze für seine Kunden vorhalten.

Ausgestattet wird die Filiale, so das Unternehmen, „nach einem weiterentwickelten Einrichtungskonzept, das die gewandelten Wünsche unserer Kunden aufgreift“.

Über 30 Artikel in der neuen Backwelt

Bis heute habe das Unternehmen bereits rund 1200 seiner insgesamt 1910 Filialen umrüsten können: „In unseren modernisierten Filialen schaffen helle Holzelemente, klare Grautöne und LED-Beleuchtungen eine angenehme und warme Einkaufsatmosphäre.“

Teil der neuen Ausstattung ist auch das erweiterte Brot- und Backwaren-Angebot, das der Discounter unter dem Namen „Meine Backwelt“ führt. „Das Sortiment umfasst über 30 Artikel, die von den Mitarbeitern in der Filiale frisch gebacken werden“, so Carina Loose, Communications Specialist bei Aldi-Süd.

Aus verschiedenen Fächern können Kunden sich hier selbst ihre Backwaren – egal ob süß oder herzhaft entnehmen. Ein Snack-Regal halte zudem eine Auswahl vielfältiger Produkte für eine kleine Pause zwischendurch bereit.

Kunden-WC und Sitzgelegenheit

Und noch mehr Service will Aldi in der neuen Filiale den Kunden in Emmerich bieten. So soll der Markt auf dem ehemaligen Kasernengelände ein Kunden-WC, eine Sitzgelegenheit hinter dem Kassenbereich sowie digitale Screens mit Informationen über aktuelle und kommende Angebote haben.

Immerhin: Am neuen Standort werden etwa 16 Mitarbeiter tätig sein, so das Unternehmen.

Bauarbeiten haben Anfang 2019 begonnen

Dass sich Aldi an der ehemaligen Kaserne ansiedeln wird, hat der Discounter bereits im März 2017 mit einem entsprechenden Bauschild angezeigt. Gebaut wird der Markt im Übrigen von Neumarkt-Investor Josef Schoofs. Aldi mietet dann das Gebäude. Anfang des Jahres haben die Bauarbeiten begonnen, die ungefähr acht bis neun Monate dauern sollten.

Aldi wird nicht der einzige Markt auf dem Gelände bleiben. Auf der zweiten Teilfläche könnte ein Vollsortimenter, also ein großer Supermarkt, entstehen. Der Bau sei, so ist auf der Internetseite der Mona Projektentwicklungsgesellschaft zu lesen, für 2020 geplant. Diese Nahversorgung ist für das Baugebiet ausgelegt und wird daher erst entstehen, wenn die ersten Wohnbereiche in die Fertigstellungsphase gelangen. Bekanntlich genehmigt die Bezirksregierung die Ansiedlung erst dann, wenn ein lokaler Bedarf nachgewiesen werden kann.

Mona entwickelt das Gelände

Die Mona hatte übrigens im Jahr 2013 den Zuschlag für das ehemalige Kasernengelände in Emmerich mit einer Gesamtfläche von ca. 350.000 m² Grundstücksfläche erhalten und ein neues Nutzungskonzept entwickelt.

Auf dem Gelände bereits entstanden sind ein Kindergarten und Wohnen im Alter. Auch ein Heizkraftwerk wird derzeit gebaut. Zudem soll wohl noch im Oktober der Startschuss zum Bau der Klinik fallen.

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