Lokalpatriotismus

Lokalpatriotismus: 100 Gründe, warum wir Essen lieben

Die Essener Lokalredaktion hat eine lokalpatriotische Schwärmerei aufgeschrieben: 100 Gründe, warum wir Essen lieben.

Die Essener Lokalredaktion hat eine lokalpatriotische Schwärmerei aufgeschrieben: 100 Gründe, warum wir Essen lieben.

Essen.  Unsere Essener Lokalredaktion hat eine Liebeserklärung geschrieben: 100 Gründe, warum wir Essen lieben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Nachrichtenalltag bietet sich uns Lokalredakteuren eher selten Gelegenheiten, die Zuneigung zu unserer Stadt auszudrücken. Das liegt am Inhalt vieler Nachrichten, aber auch an unserem journalistischen Selbstverständnis. Dabei sind wir – gerne – Essener Lokalpatrioten, kritische Lokalpatrioten. Konstruktive Kritik ist schließlich eine Form der Zuneigung und Anteilnahme.

Wir freuen uns aber nun aber auch, einmal unkritisch und im guten Sinne unjournalistisch von unserem Zuhause zu schwärmen. Zumal wir auch auf Facebook./WAZEssen beobachten, dass viele Essener mit Kritik an ihrer Stadt nicht hinterm Berg halten, mit Komplimenten aber sparsam umgehen. Die Kritikpunke blenden wir im Folgenden aus und geben uns ausnahmsweise einer großen Schwärmerei über die Schokoladenseiten unserer Stadt hin:

1. Wir lieben Essen, weil wir hier zuhause sind.

Wir lieben Essen, ...

... weil unsere Ruhr-Metropole so schön dörflich ist: Man ist vor allem Rüttenscheider, Borbecker, Steelenser. Der Freisenbrucher, der zum Einkaufen „inne Stadt“ fährt, meint das Steeler Mittelzentrum, nicht die Essener Innenstadt.

... weil wir Essener wissen, dass man sich an Dampfbier nicht die Zunge verbrennt.

... weil wir nicht nur den Ruhrschnellweg haben, sondern auch den Radschnellweg. Wo früher Eisenbahnen den Kohlenpott bewegten, kann man heute durch grüne Landschaften radeln und so schnell, umweltfreundlich und gesund ans Ziel gelangen.

... weil Essener anpacken und zusammenhalten, wenn’s drauf ankommt.

... weil viele Kinder hier noch auf Asche kicken.

... weil hier die Fans eines einstmals großen Traditionsvereins sogar im Abstiegskampf in Liga vier (!) 111 gute Gründe finden, Rot-Weiss Essen zu lieben.

... weil wir Essener die Schönheit unserer Stadt nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen messen.

... weil wir Essener Alternativen zur A 40 zwischen Mülheim-Heimaterde (20) und Gelsenkirchen-Süd (28) kennen.

10. Wir lieben Essen, weil beim Seeblick an Haus Scheppen selbst Rocker sentimental werden.

Wir lieben Essen, ...

... weil das Unperfekthaus perfekt ins Herz unserer unperfekten Stadt passt.

... weil zu unserer Kultur-Landschaft neben Bildern von van Gogh und den klassischen Konzerten in der Philharmonie auch die Museumsbahn Hespertal gehört, die einst Kohlen transportierte und heute Familien unter Dampf zu Haus Scheppen auf `ne Currywurst fährt.

... weil wir am Isenbergplatz manchmal vergessen, dass wir gar nicht in Berlin leben.

... weil hier auch Schalker Pommes Rot-Weiss bestellen.

... weil man nachts, wenn man aus der Kneipe kommt und ganz genau hinhört, die Nixen in der Berne singen hören kann. Der Fluss im Schatten von Ruhr und Emscher ist zwar nicht so berühmt, aber um ihn ranken sich die schöneren Sagen.

... weil wir hier mittendrin im Pott sind. Dortmund hin, Duisburg her: Essen markiert die Mitte des Reviers. Und das Wahrzeichens des gesamten Ruhrgebiets – ist unser Doppelbock.

... weil mich meine Kinder ständig fragen, auf wen die „Zornige Ameise“ eigentlich so wütend ist.

... weil uns die Wahnsinnsaussicht vom Jagdhaus Schellenberg auf den Baldeneysee immer wieder schwer beeindruckt.

... weil Rainer aus Leverkusen zum Zeche-Carl-Flohmarkt herkommt und Louis aus Berlin zum Denovali-Festival in der Weststadthalle.

20. Wir lieben Essen, weil wir nicht nur an der Ruhr im Süden Flusslandschaften genießen können, sondern auch im Norden an Emscher und Rhein-Herne-Kanal. Da die Emschergenossenschaft die alten „Köttelbecken“ säubert und die Ufer neu gestaltet, bekommt Essen noch ein Naherholungsgebiet mehr.

Wir lieben Essen, ...

... weil die Büdchen hier mehr als Trinkhallen und Kioske sind: Quatschbuden und Nachbarschaftszentren, in denen es noch Klümpkes für einen Cent gibt.

... weil der Wirt in der Viktoria-Klause in Katernberg Vasen aus Kohlebrocken auf dem Tisch hat und seine Gäste einem beim Hereinkommen die Tageszeit ansagen.

... weil die Felder in Schuir bei jedem Besuch anders aussehen und man beim Spaziergang dort sogar Strauße auf der Weide beobachten kann.

... weil die geografische Lage mittendrin unschlagbar ist, wenn man Essen einmal verlassen muss: Fast jede andere Ruhrgebietsstadt ist in weniger als 30 Minuten zu erreichen, der drittgrößte deutsche Flughafen liegt vor der Haustür, und binnen kürzester Zeit ist man am Strand in Holland oder auf der Piste im Sauerland.

... weil die ETuF-Anlage am Baldeneysee vom Ambiente her fast Wimbledon-Format besitzt. ... weil in jeder Flüchtlingsunterkunft zahllose Ehrenamtliche helfen, lehren, trösten.

... weil in jeder Flüchtlingsunterkunft zahllose Ehrenamtliche helfen, lehren, trösten.

... weil wir das schönste Kino der Welt haben. Wer einmal den Saal der Lichtburg betreten und es sich in den roten Polstern bequem gemacht hat, der will hier sofort die ganze Star-Wars-Saga an einem Stück sehen, um so lange wie möglich in diesem 1920er-Jahre-Charme zu versinken.

... weil wir im Wohnzimmerkino Galerie Cinema jeden Sonntag „Harold and Maude“ sehen könnten.

... weil unsere Stadt ihrem Namen alle Ehre macht. Ob hippe Falafel- und Burger-Bude oder Dinieren im Stockdunkeln, ob Currywurst mit Blattgold im Sternerestaurant oder Traditionsküche mit Blutwurst und Brathering: Wer gerne isst, ist in Essen bestens aufgehoben.

30. Wir lieben Essen, weil wir beim A40-Stillleben in der Kulturhauptstadt waren und diesen Tag nie vergessen werden.

Wir lieben Essen, ...

... weil die Leute hier reden, wie sie sind: offen und ehrlich.

... für seine vielseitige Architektur: Die Essener leben im historischen, unter Denkmalschutz stehenden Vierspänner und in modernen Neubauten, im kleinen Bergmannshäuschen und in großzügigen Jugendstil-Wohnungen, in der Hochhaus-Siedlung und in der der prächtigen Villa, ruhig in der Gartenstadt Margarethenhöhe und im urbanen Uni-Viertel.

... weil weder der Bombenkrieg noch die Betonmischer die Stadt völlig zerstört haben.

... weil man sich Strukturwandel hier anschauen kann, etwa an der ehemaligen Zeche Helene an der Grenze von Altenessen und Stoppenberg. In den alten Mauern kraxeln jetzt Freizeitsportler Kletterwände hinauf, das ehemalige Betriebsgelände ist nun ein 25 Hektar großer Park. Mitten hindurch fließt der Stoppenberger Bach.

... weil es mit dem Fahrrad nur wenige Minuten braucht, um mitten ins Grüne zu fahren: Stadtwald, Grugapark, Baldeneysee, Villa Hügel, ... So abgedroschen der Touri-Staun-Spruch „Hier ist es ja viel grüner, als ich dachte!“ auch ist: Recht hamse!

... weil die ebenso sentimentalen wie nüchternen Ex-Kumpel, die Touristen durch Zollverein führen, eine Essener Eigenart verkörpern: Sie haben ein großes Herz, mimen aber Coolness.

... weil an warmen Abenden entspannte Menschen unseren Stadtgarten bevölkern.

... weil man auf unseren Straßen Slalom fahren lernt: Wir haben die dicksten Schlaglöcher weit und breit.

... weil wir die Stadt auf der Autobahn, im Flugzeug und auf den Höhen im Revier leicht aus der Ferne erkennen: Essens Skyline ist einmalig.

40. Wir lieben Essen, weil auch das Trinken und Feiern hier so viel Spaß macht: Von der Drehscheibe in Rüttenscheid bis zur Freak Show in Steele hat Essen eine beachtliche Kneipenkultur, in der sich vom Normalo über den Discofoxtrotter bis hin zum Punkrocker alle wohlfühlen.

Wir lieben Essen, ...

... weil wir mit der Schurenbachhalde in Altenessen eines der schönsten Ausflugsziele im Revier haben. In nur 50 Metern Höhe kann man sich in Ruhe den grünen Norden anschauen. Und befindet sich beim Betreten der „Spitze“ mit der Bramme von Richard Serra urplötzlich in einer Mondlandschaft. Der Boden der ehemaligen Bergehalde ist nur mit Abraummaterial bedeckt.

... weil in der Gruga ein Tal voll Rhododendron blüht und auf der Kranichwiese dort immer mal wieder ein Stuhl frei ist.

... weil Essen Schauplatz der Krupp-Story ist, die mit all ihren Licht- und Schattenseiten in der Industriegeschichte einmalig und ein Faszinosum ist.

... weil wir auf dem Weg zur Burgruine Isenberg – beim Blick durch die Bäume auf den Baldeneysee – das Gefühl haben, am Lago Maggiore zu sein.

... weil wir Essener uns hinter Bescheidenheit verstecken, obwohl wir doch so stolz sein können auf vieles in unserer „schönsten Stadt vonne Welt“.

... weil hier Straßenmusiker denkmalwürdig sind: Günni Semmler zog einst mit rauer Stimme und Akkordeon durch Rüttenscheid und das Südviertel. Heute ist der 2004 verstorbene Bänkelsänger auf dem Isenbergplatz als Statue verewigt.

... weil man das Ruhrgebiet im Essener Norden auf nur wenigen Quadratkilometern authentisch erleben kann: Teuer sanierte Baudenkmäler stehen hier in der Nachbarschaft von Häusern, die mit Graffiti beschmiert sind. Alte Zechenhäuschen beherbergen viele Deutsche mit Migrationsgeschichte, das Straßenleben ist bunt, das Zusammenleben allermeistens friedlich und die Ansprache offen und direkt.

... weil es märchenhaft schön ist, im herbstlichen Morgennebel durch den gelb-rot leuchtenden Stadtwald zu spazieren.

... weil das Grugabad an manchen Tagen bessere Wellen schlägt als die Ostsee und überhaupt besser ist als sein Ruf. Als kleiner Steppke hat einen der schwimmbegeisterte Opa schon hingeschleppt, später lernte man kostenlos Schwimmen in den Kursen des „Ferienspatzes“. Im Grugabad folgten unvermeidlich die ersten Flirts, Küsse und Fummeleien.

50. Wir lieben Essen, weil es nirgendwo eine Eisbahn gibt wie die auf Zollverein – „der wahrscheinlich faszinierendste Ort zum Schlittschuhlaufen bundesweit“, wie auch die Autoren des Reiseführers Marco Polo finden.

51. Wir lieben Essen, weil uns locker 50 weitere Gründe einfallen, warum wir Essen lieben.

Wir lieben Essen, …

... weil Hoch- und Subkultur hier Hand in Hand gehen. Folkwang Museum, Grillo- und Aalto-Theater glänzen, doch etliche freie Bühnen, Galerien, Kultur- und Bürgerzentren bilden die Seele der Kulturhauptstadt 2010 – und darüber hinaus.

... weil die Großmutter hier zu ihrer Enkelin sagt: „Komma wacker beie Omma!“

… weil die Wanderwege rund um die Fischlakener Höfe eine der schönsten Landschaften weit und breit erschließen.

… weil wir ganz weit weg vom Meer eine eigene Insel haben (für Auswärtige: die Brehminsel in Werden).

… weil es woanders auch scheiße is’ – und wir Ruhrpottler auch über uns selbst lachen können.

... weil wir nicht nur den wunderbaren Gruga-Park haben, bei dem die Jahreskarte schlappe 29,50 Euro kostet, sondern viele Großstadt-Oasen wie den Haumannpark, die weiten Wiesen in Horst oder den Borbecker Schlosspark und den Steeler Stadtgarten – alles für umsonst.

… weil es die legendäre Mau-Mau-Nacht in Überruhr gibt. Hier sind – ganz zwanglos – sogar Karnevalsmuffel janz jeck.

... weil zumindest die Handbimmel an der Bahnschranke an der Hafenstraße noch einmalig ist und vor jedem RWE-Heimspiel ertönt.

60. Wir lieben Essen, weil wir das einzigartige Hochzeitswäldchen im Kamptal in Schönebeck haben.

Wir lieben Essen, ...

... weil die Schüler am riesigen Gesamtschulkomplex Bockmühle den langjährigen Direktor „Papa“ nannten.

… weil wir das höchste Rathaus haben – auch wenn es nicht gerade vor Schönheit strotzt (… und der Turm des neuen Rathauses in Leipzig streng genommen noch ein paar Meter höher ist.)

… weil das Bier aus Essen Persönlichkeit hat – genau wie die Heimatstadt der Stauder Brauerei.

… weil der wahrscheinlich beliebteste Plattenbau des Reviers in Steele steht: An der Bochumer Straße ragt das mit knapp 70 Metern höchste Wohnhaus Essens in den Steeler Himmel. Die Bewohner lieben ihre über Jahrzehnte entstandene „Dorfgemeinschaft“ – und den fantastischen Ausblick aus dem 22. Stockwerk.

... weil unser König Otto heißt.

… weil man immer dann, wenn man von den Hauptstraßen abweicht und in die Wohnquartiere eintaucht, interessante Häuser, hübsche Gärten und nette Nachbarschaften entdeckt.

… weil wir in unserem Viertel an jeder Ecke Leute treffen, die wir mögen.

... weil wir nicht nur Besuch von Schmutzfinken wie den Kanadagänsen bekommen, sondern in Essen auch der seltene Eisvogel vorbeischaut.

… weil Diether Krebs ein Essener Junge war.

70. Wir lieben Essen, weil es selbst in der Innenstadt eine wunderbare Oase gibt wie den Kreuzgang des Doms – ideal an einem drückend heißen Sommertag.

Wir lieben Essen, ...

... weil in Steele schönste Gründerzeithäuser und schreckliche Wohnsilos dieselbe Straße säumen.

... weil der Essener beim ersten Sonnenstrahl draußen sitzt und die Straßen belebt.

… weil hier Jahr für Jahr mit Ulf, Kristina, Zoe, David, Lena, Maxim, Paula paddeln gehen und die Kinder nachher in der Ruhr schwimmen.

... weil man in dieser Großstadt überall ein ruhiges Plätzchen findet und jeden Tag etwas Neues entdecken kann.

… weil man mich beim Bäcker auch mit Ü50 noch als „junger Mann“ anspricht.

… weil ich’s genieße, in Fischlaken im Gras an den Hängen des Baldeneysee zu liegen.

… weil die Kirschbäume im Frühjahr nicht nur an der Rü blühen, sondern auch in Altenessen und Schönebeck. Zum Beispiel. Die Rü-Kirschen stiftete der 1954 nach Rüttenscheid gezogene Japaner Tadashi Nakamura Ende der Achtziger als Zeichen seiner Verbundenheit mit Essen.

… weil Gustav Heinemann hier Oberbürgermeister war: ein großartiger Mensch und Politiker. Unvergesslich der Satz, den er als Bundespräsident sagte: „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!“

... weil Essen eine Stadt voller Gegensätze ist, voller Extreme, voller Schönem und Hässlichem.

80. Wir lieben Essen, weil Essen kein plattes Land ist und man durch Täler spazieren und wandern kann: zum Beispiel durch Asbachtal, Deilbachtal, Hexbachtal, Kamptal, Ruhrtal, Siepental, Walpurgistal und Winkhauser Tal.

Wir lieben Essen, ...

… weil Essen Vielfalt in jeder Hinsicht bietet: zum Beispiel eine Öko-Boutique neben einem Döner-Imbiss, ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz dort, wo sich früher die Bergleute gewaschen haben, und das Unperfekthaus für Künstler direkt gegenüber dem Konsumtempel Limbecker Platz.

… weil der Grugapark leuchtet und wir ihn so jedes Jahr anders erleben können.

... weil Essen ein Welterbe hat, von dem die Menschen hier was haben: Auf dem großen Gelände der Zeche Zollverein kann man sich herumtreiben und treiben lassen; zu entdecken gibt’s am Kunst- und Kreativstandort immer etwas.

... weil der Italiener von Gegenüber mich auch noch um vier Uhr morgens auf einen Grappa hereinbittet.

… weil Frau Ostermann an der Rü bessere Buchtipps gibt als das Literarische Quartett.

... weil hier Menschen leben, die ohne zu zögern helfen, wenn ein kleines behindertes Mädchen eine Reittherapie braucht oder einsame Senioren zu Spaziergängen aus den vier Wänden gelockt werden müssen.

… weil die Alte Synagoge und die Altkatholische Friedenskirche stolz der Schützenbahn trotzen.

… weil man mit den Menschen in den Kneipen nach dem dritten Bier schnell ins Gespräch kommt, egal, wo man selbst herkommt.

... weil der bekannteste singende RWE-Fan nach Feierabend durch Essen und ganz NRW reist, um Benefizkonzerte zu geben: Thomas „Sandy“ Sandgathe sammelt seit 2013 Geld, damit die „Essener Chancen“ benachteiligten Kindern Herzenswünsche erfüllen können.

90. Wir lieben Essen, weil man in allen Parks der Stadt (außer im Hallopark Stoppenberg) grillen darf, wenn man sich an die Regeln hält.

Wir lieben Essen, ...

… weil hier die schönste S-Bahn-Strecke des Landes (NRW) verläuft: Die S6 fährt durch den Stadtwald, über dem Baldeneysee vorbei an Villa Hügel, Klusen-Kapelle und Werden, durchs Ruhrtal – und dann über den Stausee. Die Aussicht: ein Panoramablick auf Kettwig und Ruhrtal.

… weil die Frauen vom Schulkiosk im Supermarkt oder in der Pizzeria schuften, Großfamilien managen und dazu noch jede Woche für die Schüler hunderte Brötchen schmieren und Wraps füllen.

… weil ich gern bei kühlerem Wetter fast allein meine Bahnen im Grugabad ziehe.

… weil der berühmteste Sohn der Stadt, Helmut Rahn, ein begnadeter und eleganter Fußballer war. Wenn wir „Rahn müsste schießen . . .“ hören, bekommen wir eine Gänsehaut.

... für die Straßenbahn. 1893 rollte die erste durch die Stadt. Seitdem hat das Netz Höhen und Tiefen erlebt. Seit 2014 sind die Trams noch mehr mit der Stadt verwachsen – sie tragen nun die Namen der Essener Stadtteile. So kann man in „Dellwig“ auch mal was von Huttrop sehen.

… weil in den südlichen Hügeln der Stadt, zwischen Kettwig und Burgaltendorf, gefühlt die ersten Hügel des Bergischen Landes liegen.

... weil man hier nicht nur in Berthold Bühlers Résidence oder in Nelson Müllers Schote lecker essen kann: Auch ohne Stern gibt’s jede Menge Spitzenköche in Essen.

… weil in unserer Stadt, einige hundert Kilometer vom Meer entfernt, ein Strand-Open-Air stattfindet: Feiernde aus der gesamten Region und darüber hinaus reisen jeden Sommer an, um Star-DJs beim „SMAG Sundance“ im Seaside Beach zu erleben.

… weil wir am Baldeneysee leben, wo sich Schildkröten sonnen und viele Essener ihre Freizeit verbringen und spazieren, wo wir Angeln, Fahrradfahren, Inline-Skaten, Segeln, Rudern, Drachenboot fahren, Kicken, Skateboardfahren oder Picknicken können.

100. Wir lieben Essen für unsere Badestellen im Baldeneysee.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Mehr zum Thema
Auch interessant
Leserkommentare (18) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik