Explosion

Explosion in Essener Wohnhaus – es war Brandstiftung

Die verheerende Explosion ereignete sich in dem Eckhaus an der Franz-Arens-Straße in Essen. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, darunter auch der 21-Jährige der Benzin entzündet haben soll. Das zweite Opfer ist seine Nachbarin, eine 20 Jahre alte Studentin.

Die verheerende Explosion ereignete sich in dem Eckhaus an der Franz-Arens-Straße in Essen. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, darunter auch der 21-Jährige der Benzin entzündet haben soll. Das zweite Opfer ist seine Nachbarin, eine 20 Jahre alte Studentin.

Foto: Stephan Witte / KDF-TV

Essen.  Die Ursache der Explosion mit zwei Toten steht offenbar fest. Ein 21-Jähriger entzündete Benzin und riss seine Nachbarin (20) mit in den Tod.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Kripo in Essen hat nach der verheerenden Explosion am vergangenen Freitag (4. Oktober) im Südostviertel mit zwei Toten mehr Klarheit über die Unglücksursache. Brandsachverständige und Brandermittler der Polizei haben herausgefunden, dass ein 21-jähriger Mann in seiner Wohnung Brandbeschleuniger ausgebracht und entzündet hat. Das teilen die Staatsanwaltschaft und die Polizei Essen am Dienstagnachmittag mit.

Das Entzünden des Brandbeschleunigers habe eine Verpuffung und einen Brand ausgelöst, durch die nicht nur der 21-Jährige, sondern auch die 20 Jahre alte Nachbarin, eine Studentin, ums Leben kamen. Zu Spekulationen, der 21-Jährige könne in selbstmörderischer Absicht gehandelt haben, äußerte sich die Essener Polizei nicht. Unbestätigten Informationen zufolge soll es sich bei dem Brandbeschleuniger um Benzin gehandelt haben.

Polizei: Die 21-Jährige hat vom Tatgeschehen nichts mitbekommen

Die Studentin hielt sich zum Zeitpunkt der Explosion in ihrer Wohnung auf und hat nach Polizeiangaben von dem Tatgeschehen nichts mitbekommen; sie war offenbar auf der Stelle tot. Die Obduktion der beiden Toten an diesem Dienstag (8. Oktober) durch die Essener Gerichtsmedizin habe ergeben, dass beide in Folge des Brandverlaufs verstarben. „Eine dem Brandgeschehen vorausgegangene Fremdeinwirkung kann ausgeschlossen werden“, so eine Polizeisprecherin.

Das Eckhaus in der Franz-Arens-Straße / Ecke Geisbergstraße ist seit der Explosion einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Das Unglück ereignete sich im zweiten Obergeschoss.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (4) Kommentar schreiben