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400 Libanesen protestieren in Essen gegen „WhatsApp“-Steuer

Rund 400 Libanesen demonstrierten am Sonntag auf dem Willy-Brandt-Platz in der Essener Innenstadt gegen eine „WhatsApp“-Besteuerung durch die Regierung in ihrem Heimatland.

Rund 400 Libanesen demonstrierten am Sonntag auf dem Willy-Brandt-Platz in der Essener Innenstadt gegen eine „WhatsApp“-Besteuerung durch die Regierung in ihrem Heimatland.

Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Essen.  Rund 400 Libanesen trafen sich auf dem Willy-Brandt-Platz um gegen „WhatsApp“-Gebühren zu wettern. Laut Polizei blieben die Proteste friedlich.

In den Straßen Beiruts brannten Blockaden auf den Straßen. In Essen sind Proteste gegen eine geplante „WhatsApp“-Steuer der libanesischen Regierung am Sonntag weitestgehend friedlich geblieben.

Rund 400 Libanesen trafen sich nach Angaben der Polizei am Nachmittag auf dem Willy-Brandt in der Innenstadt, um ihrem Unmut Luft zu machen. Die Nutzung des Messengerdienstes soll mit sechs US-Dollar pro Monat in ihrem Heimatland besteuert werden. Die Essener Polizei sprach von kleineren Scharmützeln am Rande, als sie verhindern musste, dass Demonstranten in den Hauptbahnhof strömten, um dem Regen zu entgehen.

Zwar kündigte die offenbar notorisch klamme Regierung des Libanon als Reaktion auf die Massenproteste an, die geplante „WhatsApp“-Steuer zurückzunehmen. Die Demonstrationen gingen trotz dieses Rückzugs am Freitag aber unvermindert weiter. (j.m.)

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