Bezirksvertretung Borbeck

Ampel soll Gesamtschüler in Gerschede vor Rasern schützen

Die Kreuzung Donnerstraße / Münstermannstraße in Essen, fotografiert am Freitag, 19.07.2019. An der Haltestelle "Gerschede", Ecke Donner-/Münstermannstraße soll eine "Anforderungsampel" für den Schülerverkehr aufgestellt werden. Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Die Kreuzung Donnerstraße / Münstermannstraße in Essen, fotografiert am Freitag, 19.07.2019. An der Haltestelle "Gerschede", Ecke Donner-/Münstermannstraße soll eine "Anforderungsampel" für den Schülerverkehr aufgestellt werden. Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Gerschede.  Die Donnerstraße in Gerschede ist außergewöhnlich breit und verleitet dadurch zum Rasen. Politiker fordern nun eine Ampel zum Schutz der Schüler.

Eine Ampel an der Straßenbahnhaltestelle Gerschede auf der Donnerstraße in Gerschede soll den Schulweg für die Kinder der Gesamtschule Borbeck sicherer machen. Die Stadtverwaltung soll jetzt auf einstimmigen Beschluss der Bezirksvertretung IV Borbeck prüfen, ob eine sogenannte Anforderungslichtsignalanlage, also eine Druckknopf-Ampel, errichtet werden könnte.

Im Kinderforum fordernSchüler mehr Sicherheit

Den Antrag brachten jetzt SPD und Grüne ein. Ulrich Schulte-Wieschen (SPD) und Bernd Vornefeld (Grüne) beziehen sich in ihrer Begründung auf das Kinderforum im Rathaus. Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Klassen 5 bis 8 hätten dort gemeinsam eine Verbesserung zu den Themen „Schulweg“ und auch „Schule“ gefordert.

Ulrich Schulte-Wieschen: „An der Haltestelle kommt es öfters zu kritischen Situationen.“ Denn durch die Verbreiterung der Fahrbahn vor und im Bereich der Haltestelle führen die Kraftfahrer besonders in Richtung Weidkamp zu schnell und gefährdeten die Fußgänger, die die Fahrbahn überqueren oder die Bahnsteige erreichen wollen. Die S-Bahn-Haltestelle Gerschede ist nur wenige Meter entfernt.

„Dabei wird sogar bei Überholmanövern rücksichtslos der Gleiskörper der Bahn zwischen den Bahnsteigen als Fahrbahn missbraucht“, haben die Bezirkspolitiker beobachtet. Die CDU wies in der Bezirksvertretung aber auch auf die Folgen einer weiteren Ampel auf der Donnerstraße hin: „Zu Stoßzeiten führt das zu Rückstaus.“

Bezirksvertretung ist einstimmigfür den Antrag

Dem Argument wollte sich die SPD nicht verschließen. Ulrich Schulte-Wieschen hielt jedoch dagegen: „Das wissen wir, aber wo die Straße breiter wird, wird gerne wieder draufgetreten.“

Letztlich stimmten alle Bezirksvertreter für den Antrag von SPD und Grünen

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