Essen. Schlägerei auf dem Weihnachtsmarkt und Angriff in der Rathaus Galerie seien keine Indizien für eskalierende Drogenverteilkämpfe.

Nach Oberbürgermeister Thomas Kufen hat sich auch die Essener Polizei zu der von Essen Marketing (EMG) und Schaustellern angestoßenen Diskussion um angeblich zunehmende Verteilungskämpfe und gewaltbereite Rauschgiftdealer am Weihnachtsmarkt in der Innenstadt geäußert: „Es gibt keine Hinweise auf neue Konflikte im Drogenhandel“, sagte deren Sprecher Pascal Pettinato am Dienstag auf Anfrage dieser Zeitung. Die Situation sei seit Jahren nahezu unverändert, die Märkte seien grob aufgeteilt: In der Innenstadt verkaufen hauptsächlich Schwarzafrikaner illegale Betäubungsmittel, im angrenzenden Nordviertel seien es die Araber.