Ermittlungen

Ausgebrannte Wohnung in Essen-Bochold: Ursache bleibt unklar

Die Dachgeschosswohnung wurde ein Raub der Flammen.

Die Dachgeschosswohnung wurde ein Raub der Flammen.

Foto: KDF-TV & Picture

Essen.   Zerstörungsgrad im Mehrfamilienhaus am Schölerpad lässt kaum Rückschlüsse zu. Einige der Mieter werden in Notunterkunft der Stadt untergebracht.

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War es tatsächlich ein technischer Defekt in einem Nachtspeicherofen, fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer oder womöglich doch Brandstiftung? Der Auslöser für das verheerende Feuer in einer Dachgeschosswohnung am Schölerpad in Essen-Bochold wird wohl unklar bleiben.

„Rückschlüsse auf die Ursache werden wir wahrscheinlich nicht mehr ziehen können“, sagte Polizeisprecher Christoph Wickhorst nach einem gemeinsamen Ortstermin von Brandermittlern der Kriminalpolizei und einem Sachverständigen in dem immer noch einsturzgefährdeten Mehrfamilienhaus. Die Brandwohnung sei durch das Feuer am zweiten Weihnachtstag komplett zerstört worden, selbst der Putz sei durch die immense Hitzeentwicklung von den Wänden geplatzt.

Alle sieben Parteien mussten das Mehrfamilienhaus verlassen. Alleinstehende Senioren, ein Paar und eine alleinerziehende Mutter kamen vorübergehend in Hotels oder bei Verwandten unter. Die Freiwilligenorganisation „Essen packt an“ organisiert die Unterstützung für die Betroffenen.

LEG-Wohnungen noch nicht bezugsfertig

Diejenigen, die nicht von Angehörigen aufgenommen werden konnten, werden zunächst in der städtischen Notunterkunft an der Liebrechtstraße ein Dach über dem Kopf bekommen, bis geeignete Wohnungen gefunden sind, sagte Michael Manderscheid von „Essen packt an“ am Mittwoch.

Wie lange es dauern wird, bis alle Mieter vom Schölerpad eine neue Bleibe finden, ist noch nicht absehbar. Zwar hatte die LEG Management GmbH mit Sitz in Düsseldorf spontan mehrere Wohnungen zwischen 44 und 96 Quadratmetern für die Betroffenen in Altendorf angeboten. Doch die sind noch nicht bezugsfertig, so Manderscheid.

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