Ermittlungen

Auto in Menschengruppe: Fahrer sitzt in Untersuchungshaft

Nach der Auto-Attacke in Altendorf sucht die Polizei weiter nach Zeugen und möglichen Verletzten.

Nach der Auto-Attacke in Altendorf sucht die Polizei weiter nach Zeugen und möglichen Verletzten.

Foto: Ayla Yildiz

Essen.   Vermutlich war ein Streit unter nigerianischen Landsleuten Auslöser für die Attacke in Essen-Altendorf. Zeugen und Verletzte sollten sich melden.

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Der 31-Jährige, der in der Nacht zu Sonntag in Essen-Altendorf mit seinem Auto betrunken in eine Gruppe von etwa 20 Menschen gefahren ist, sitzt in Untersuchungshaft. Wie Polizeisprecher Marco Ueberbach am Dienstag berichtete, werden dem Mann gefährliche Körperverletzung, Trunkenheit und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Der Nigerianer, der im Vorfeld der Attacke mit seinem Wagen nach Zeugenaussagen mit Landsleuten in Streit geraten sein soll, ist polizeibekannt: Gegen ihn richteten sich bereits diverse Verfahren wegen Betrugs, gefährlicher Körperverletzung, Urkundenfälschung und Beleidigung, so Ueberbach.

Nach dem ersten Angriff habe er gewendet

Nach der Vernehmung erster Zeugen gehen die Ermittler davon aus, dass der 31-Jährige die Gruppe an der Altendorfer Straße zwei Mal mit seinem Auto attackiert hat. Nach dem ersten Angriff habe er gewendet und es noch einmal auf die Menschen am Straßenrand abgesehen. An einer Hauswand und an dem Wagen wurden übereinstimmende Spuren gefunden.

Nach wie vor sei offen, ob es Verletzte gegeben hat. „Wir können uns eigentlich nicht vorstellen, dass niemand verletzt wurde“, meinte Ueberbach. Bislang habe sich jedoch keins der potenziellen Opfer bei der Polizei gemeldet. Ueberbach fordert Betroffene ausdrücklich auf, sich an die Behörde zu wenden unter der Rufnummer 0201/829-0.

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