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Bedeutender Klinikkongress zieht von Dortmund nach Essen

Medecon-Ruhr-Geschäftsführer Uwe Kremer kehrt mit seinem Kongress Dortmund den Rücken.

Medecon-Ruhr-Geschäftsführer Uwe Kremer kehrt mit seinem Kongress Dortmund den Rücken.

Foto: Jakob Studnar

Essen.   Das bedeutende Branchentreffen im Ruhrgebiet verlässt Dortmund. Erste Ausgabe in der Messe findet am 16./17. Mai statt. 600 Experten erwartet.

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Menschen, die in der Gesundheitsbranche im Ruhrgebiet Rang und Namen haben, werden sich im Mai in der Messe Essen treffen, um über das Krankenhaus der Zukunft zu diskutieren. Das ist neu, denn bislang war der große Klinikkongress Ruhr in Dortmund beheimatet. Warum der Umzug? Weil die Messe in Essen neu und modern geworden ist und zentral im Ruhrgebiet liegt, wie Christopher Wittmers vom Ausrichter, dem Gesundheitsnetzwerk Medecon Ruhr, erklärt. „Außerdem hat sich Essen sehr um uns bemüht.“ Seit zehn Jahren findet der Klinikkongress alle zwei Jahre statt.

500 bis 600 Experten aus den Krankenhäusern des Ruhrgebiets werden erwartet, nicht nur Ärzte, sondern auch Kaufmännische Direktoren, Pflegedienstleiter, Computerfachleute und Logistiker. Der Kongress ist – nach vorheriger Anmeldung – auch für die Öffentlichkeit zugänglich, richtet sich aber in erster Linie an die Experten.

„Zukunft der Krankenhauslandschaft“ lautet der Titel der Eröffnungsveranstaltung im Kongress-Zentrum der Messe Essen am 16. Mai. Im Verlaufe des Tages und am Folgetag soll dann in Arbeitsgruppen ins Detail zu Bereichen wie Pflege oder Technik gegangen werden. Im Foyer werden die Krankenhäuser der Region und andere Anbieter aus dem Gesundheitsbereich die Möglichkeit haben, sich und ihre Angebote an Ständen zu präsentieren. Am Abend des ersten von zwei Kongresstagen treffen sich alle Akteure dann noch zu einem Empfang mit Programm im Varieté-Theater GOP in der Essener Innenstadt.

Deutschlands größter Ballungsraum

„Entscheidend ist für uns der interdisziplinäre Austausch in der Kliniklandschaft“, sagt Christopher Wittmers. Den pflegt Medecon Ruhr bereits seit seiner Gründung. Das Netzwerk will die gemeinsame Adresse für die Gesundheitswirtschaft in Deutschlands größtem Ballungsraum sein, dem Ruhrgebiet. An der Spitze steht als Geschäftsführer Uwe Kremer. „Mit Medecon zeigen wir, dass wir beim Thema Gesundheit und Krankenhäuser auch regional denken und nicht nur lokal“, sagt Winfried Book von der Essener Wirtschaftsförderung und gleichzeitig Geschäftsführer des Vereins „Essen gesund vernetzt“.

Bei der Messe Essen, bei der die Umbauarbeiten noch weitergehen, freut man sich natürlich über den Umzug des prestigeträchtigen Kongresses von Dortmund hierher: „Das ist ein positives Signal sowohl für uns wie auch für die Stadt Essen als Medizinstandort“, sagt Messe-Sprecherin Daniela Mühlen.

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