Stadtteilentwicklung

Einkaufsmeile in Essen-Borbeck bekommt ein neues Pflaster

Große schwarze Flächen haben die Kanalarbeiten der Stadtwerke in der Borbecker Gerichtsstraße hinterlassen. Im Frühjahr soll neues Pflaster verlegt werden.

Große schwarze Flächen haben die Kanalarbeiten der Stadtwerke in der Borbecker Gerichtsstraße hinterlassen. Im Frühjahr soll neues Pflaster verlegt werden.

Foto: Rüdiger Hagenbucher

Borbeck.  Nach den Kanalbauarbeiten der Stadtwerke gleicht die Fußgängerzone in Borbeck einem Flickenteppich. Nun ist die Sanierung des Pflasters in Sicht.

Wenn alles gut geht, dann ist die Borbecker Fußgängerzone ab Spätsommer wieder einheitlich rot gepflastert. Die Stadtverwaltung kündigt den Baubeginn auf der Gerichtsstraße für den Zeitraum Mai/Juni an. Falls es tatsächlich keine Verzögerungen gibt, hätte eine etwa zweijährige Leidenszeit für Anwohner und Geschäftsleute ein Ende.

Kurze Bauzeit in Essen-Borbeck blieb ein unerfüllter Traum

Im Herbst 2017 hatten die Stadtwerke die Erneuerung des Abwasserkanals sowie der Erdgas- und Wasseranschlüsse in der Gerichtsstraße sowie auf einem 22 Meter langen Abschnitt der Wüstenhöferstraße, Ecke Marktstraße angekündigt. Dass beide Bauabschnitte dann bereits im April 2018 beendet sein könnten, blieb aber ein unerfüllter Traum. In Wirklichkeit zogen sich die Bauarbeiten bis weit ins Jahr 2019 hin.

Nun ist aber ein Ende in Sicht. Stadtverwaltung, Bezirksvertreter und auch der Initiativkreis CeBo besprachen jetzt im Rahmen eines Ortstermins, wie die Gerichtsstraße sowie das kleine Stück der Wüstenhöferstraße letztlich aussehen sollen.

Neues Pflaster soll rutschfest sein

Wie Ulrich Schulte-Wieschen, SPD-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung IV, nach der Runde berichtet, soll wieder ein rotes Pflaster verlegt werden. Dieses soll aber rutschfester sein als die jetzigen roten Steine. Darauf hatte CDU-Bezirksvertreter Bernhard Tonner gedrängt, dessen Kanzlei direkt an der Gerichtsstraße ihren Sitz hat.

Für viel Unmut hatte die Fällung von vier 40 Jahre alten Sumpfeichen gesorgt, die der Fußgängerzone viel Schatten spendeten. Sie werden, anders als von den Stadtwerken angekündigt, nicht mehr nachgepflanzt. Stattdessen werden bis zu vier kleinere Bäume gepflanzt, ähnlich denen vor Kaufland. Die erhöhten Baumscheiben sollen zudem abgeflacht und ebenerdig werden. In der Wüstenhöferstraße werden Sitzbänke zum Verweilen einladen. Autos sollen dann nicht mehr durchfahren können.

Die Bodenstrahler werden ausgebaut

Nicht erfüllt hat sich der Wunsch, die Bodenstrahler vor Kaufland mit LED-Licht auszustatten und damit zu erhalten. Sie werden jetzt doch ausgebaut und die Löcher mit den Bodenplatten gefüllt, die bei der Neupflasterung überflüssig werden.

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