Jahresrückblick

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FürstäbtissinElisabeth van Bergh-s’Heerenberg alias Birthe Mafording betritt mit ihrem Gefolge den Schlosspark. Foto:Michael Korte

Foto: Michael Korte

FürstäbtissinElisabeth van Bergh-s’Heerenberg alias Birthe Mafording betritt mit ihrem Gefolge den Schlosspark. Foto:Michael Korte Foto: Michael Korte

Positiven Nachrichten stehen weniger erfreuliche Ereignisse und Geschichten gegenüber.

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Januar

– Der Sportausschuss entscheidet: Am Scheppmannskamp in Dellwig soll ein Kunstrasenplatz gebaut werden, den die Vereine DJK und RuWa nutzen werden. Der Platz an der Levinstraße soll aufgegeben werden.
– Kurios: Unbekannte sprengen den Briefkästen eines Hauses an der Giesebrechtstraße 25 in die Luft. Verletzt wird niemand. Das Sprengstoff-Dezernat übernimmt die Ermittlungen.
– Die Stadt warnt nachdrücklich davor, die Eisfläche auf dem Niederfeldsee zu betreten.
– Die Gemeinschaftsgrundschule Bedingrade-Schönebeck sucht einen neuen Namen.

Februar

– Die letzten Arbeiten stehen an: Die Eröffnung der „Radmosphäre“ am Niederfeldsee ist in Sicht.
– Das Diakoniewerk kauft das Gemeinde-Grundstück an der Samoastraße. Es sollen eine Kita und ein Zentrum für Hörbehinderte entstehen.
– Die Stadt prüft die Zukunft der Walter-Pleitgen-Schule.

März

– Der Gervinuspark in Frohnhausen wird umgestaltet. Die Folgen von „Ela“ machen es möglich.
– Schlossstraße oder Schloßstraße? Für kurze Zeit haben die Borbecker bei Straßenschildern im Stadtteil die Wahl. Dann weicht „ss“ wieder dem historischen „ß“.
– Thorsten Spieckermann, Bauunternehmer aus Dellwig, kauft den Bunker an der Helenenstraße in Altendorf. Der denkmalgeschützte Bunker könnte für Events oder als Lager genutzt werden.
– Das ehemalige Hertie- und Karstadt-Parkhaus in Borbeck fristet ein nutzloses Dasein. Nach der Sanierung soll es wieder seinen ursprünglichen Zweck erfüllen.
– Im Schlosspark Borbeck werden Bäume gefällt. Bürger sind erbost. Grün und Gruga sorgt für Aufklärung: Die Bäume seien krank.

April

– Der Dealer-Treffpunkt im Durchgang zwischen der Altendorfer und Schmitzstraße wird zugemauert.
– Aus Frohnhauser Werbering wird Interessengemeinschaft Frohnhausen. Sie öffnet sich allen Bürgern.
– Der Umbau der Bärendelle in Wohnungen verzögert sich.


Mai

– Das Brachgelände zwischen den Gleisen an der Heißener Straße darf kein Gewerbegebiet werden – sagt das Land.
– Das Gleisbett im Weidkamp in Borbeck wurde umgebaut. Anwohner beklagen sich über Schlaggeräusche, wenn die Bahn fährt.



Juni

– Das Tor zum Westpark in Frohnhausen wird mit Mitteln der „Grünen Hauptstadt“ verschönert.
– Die Stadt will den Platz an der Levinstraße, wo das Flüchtlingszelt stand, zu Bebauung frei geben. Dellwiger Bürger pochen auf zugesagte Renaturierung.

Juli

– „Kultur im Laden“ verwandelt die Altendorfer Straße zur Muse-Meile. Die Besucher finden es klasse.
– Borbeck feiert sein „Fest der Fürstin“. Auch bei schlechtem Wetter.
– Kreativität der Bürger ist bei der Frintroper Ideenwerkstatt gefragt.
– Umweltfrevelei in Schönebeck: Die EBE entsorgt 180 Altreifen, die Unbekannte im Kamptal entsorgte.

August

– Die Germania-Statur erstrahlt zum gleichnamigen Fest in Borbeck wieder in neuen Glanz.
– Ein Tippfehler sorgt am Borbecker Bahnhofs für Schmunzeln. Eine Stele weist auf die „Dampfbierbrauererei“ hin.
– Essens erster Fleischsommelier kommt aus Schönebeck und heißt Jürgen Bickert.
– Der Förderverein Schloss Borbeck kündigt den Arena-Vertrag. Ihm fehlenden die personellen Möglichkeiten. Die Suche nach Alternativen beginnt.
– Der Frintroper Wochenmarkt ist ein Jahr alt. Die Kunden sind zufrieden.
– Vier Tage Trubel in Borbeck haben einen Namen: 36. Marktfest.

September

– Sozialarbeiter Frank Kampmann steht als „Friedhelm Meisenkaiser“ seit 25 Jahren auf der Bühne.
– Aktionstag „Helfende Hände“ in Frintrop und Bedingrade: Mit Farbe und Pflanzen werden die Stadtteile verschönert.
– Die Wagen der Linie 105 sorgen in Frintrop für Unmut. Der Grund: Es fahren mehr ältere statt der versprochenen Niederflurbahnen.
– Von Borbeck in die Welt: Dennis Nitsch verkauft seine „Hunde-Kekse“ bis nach Kanada.
– „Schönebeck – der Film“ von Nils Stakemeier feiert in der Kirche St. Antonius Abbas Premiere.

Oktober

– Masche für Masche: Der Handarbeitskreis der Frintroper Gemeinde Herz-Jesu (Foto) strickt seit 25 Jahren, verkauft die Ergebnisse und spendet den Erlös. Bisher 258 000 Euro.
– Beim Fest auf dem Ehrenzeller Markt soll sich die Vielfalt im Stadtteil widerspiegeln. Migranten kommen. Deutsche kaum.

November

– Engagement für mehr Grün: Der Nachbarschaftsverein Kreftenscherweg peppt mit Mitteln der „Grünen Hauptstadt“ und 2500 Euro Eigenanteil das Brachland am Bahnhof Borbeck-Süd auf.
– Die Frintroper Straße bekommt einen neuen Belag. Die Anwohner sind nicht begeistert: „Das ist eine Rumpelstrecke erster Güte.“
– Die KG Fidele Frintroper gibt den nächsten Träger des Doktorhutes humoris causa bekannt: Manfred Funke-Kaiser von „Wir für Frintrop“.
– Der Rat der Stadt beschließt den Neubau des Borbecker Stadtbades.

Dezember

– Das lange Warten hat ein Ende: Aldi eröffnet im Frintroper Einkaufszentrum. Die Kunden stehen Schlange.
– Die Werksmauer an der Zollstraße muss weg. 1300 Fans wollen das Graffito des verstorbenen Linkin-Park-Sänger Chester Bennington retten.
– 400 Schüler der katholischen Eichendorffschule bilden eine Menschkette um die vom Abriss bedrohte Kirche von St. Antonius Abbas.


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