Charity-Aktion

Comedian öffnet das Corona-Tagebuch für Essener Wünschewagen

Lesedauer: 2 Minuten
Bestsellerautoren und Comedian Bastian Bielendorfer liest im Livestream aus seinem Corona-Tagebuch „Die große Pause".

Bestsellerautoren und Comedian Bastian Bielendorfer liest im Livestream aus seinem Corona-Tagebuch „Die große Pause".

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Essen.  Livestream aus der Essener Weststadthalle unterstützt Wünschewagen-Verein. Comedian Bastian Bielendorfer liest aus seinem Corona-Tagebuch.

Wünsche-Erfüller haben es schwer in diesen Tagen. Die Sehnsucht, als schwer erkrankter Mensch vielleicht noch einmal das Meer zu sehen, ein Konzert der Lieblingsband zu besuchen oder einfach noch mal an den Ort der Jugend zu kommen, sie ist in Zeiten der Pandemie zur echten Herausforderung geworden für das Team des Essener Wünschewagens. Und doch sind Amelie Hecker und ihre Mitstreiter weiter mit Engagement dabei, für ihr Projekt zu werben.

Das „Lehrerkind“ aus Gelsenkirchen erzählt über seine Corona-WG

Nach dem erfolgreichen Konzertauftritt der Essener Band „Kuult“ im vergangenen November hat der Verein nun Bastian Bielendorfer für einen Benefiz-Auftritt gewonnen. Am Donnerstag, 6. Mai, 20 Uhr, liest der Bestseller-Autor und Comedian aus „Die große Pause – Mein Corona Tagebuch“.

Als „Lehrerkind“ hat der in Gelsenkirchen geborene Comedian mit Büchern wie „Papa ruf an“ oder „Lebenslänglich Klassenfahrt“ Furore gemacht. In den letzten Monaten hat Bielendorfer nun sein Corona-Tagebuch geführt und erzählt mit Humor und Hintersinn vom Alltag in der Pandemie und der Zwangs-WG mit Frau, Mops und Schwiegermutter.

Der Auftritt wird als Livestream-Lesung mit anschließendem kleinen Talk aus der Weststadthalle gesendet. Künstler und Veranstaltungsort stellen sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Denn mit dem Auftritt sollen weitere Mitglieder für den Verein gewonnen werden, der die Wünsche schwerstkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase erfüllt.

Rund 1000 Fahrten hat der Wünschewagen schon möglich gemacht

Rund 1000 Fahrten hat das Mobil des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) seit 2014 schon möglich gemacht, erzählt Hecker. 100 Mitglieder unterstützen mittlerweile den Förderverein, der 2019 offiziell gegründet wurde. Corona hat die Möglichkeiten zuletzt stark eingeschränkt. Schon weil Krankenhäuser oder Hospize die Betroffenen kaum guten Gewissens einen Tag lang hätten ziehen lassen können, weiß Hecker. Nun hofft man mit Bielendorfer, dass „die große Pause“ irgendwann zu Ende geht. Und das Wünscheerfüllen wieder Zukunft hat. Mehr Infos unter www.wunschewagen-foerderverein.de

Die Veranstaltung kann auf dem Youtube-Kanal des Wünschewagen e.V. Förderverein (https://www.youtube.com/watch?v=yjgeb_LU-sM) abgerufen werden.

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