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Corona in Essen: So viele aktuelle Fälle wie noch nie

Corona: Worauf man bei der Wahl der Maske achten sollte

Der Mund-Nasen-Schutz gehört zum Corona-Alltag. Im Video: Welche Maske eignet sich für wen und birgt das Tragen einer Maske auch Risiken?

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Essen.  Die Zahl der aktiven Corona-Fälle ist in Essen auf dem bisherigen Höchststand. Fünf Todesfälle hat es am Wochenende gegeben. Zum Newsblog.

  • Der Inzidenzwert liegt am Montag (23.11.) laut Stadt bei 184,5. Aktuell gibt es 1555 Infizierte in Essen, so viele gleichzeitig wie noch nie seit Beginn der Pandemie.
  • Am Dienstag wird im Hauptbahnhof intensiv kontrolliert, ob Fahrgäste eine Maske tragen.
  • Restaurants und Cafés bleiben im November geschlossen – viele bieten aber Lieferservice und Abholung an. Zur Übersicht .

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Die wichtigsten Corona-Entwicklungen in Essen listen wir in diesem Newsblog auf.

Montag, 23. November: So viele aktuelle Infektionen wie noch nie – fünf Todesfälle am Wochenende – In Essen wird mindestens ein Impfzentrum entstehen

16.06 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wird in Essen mindestens ein Impfzentrum entstehen. Dies signalisierte Oberbürgermeister Thomas Kufen am Montag nach einer Telefonkonferenz der Städte und Kreise mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Weitere Informationen lesen Sie hier .

14.30 Uhr: Fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat es am Wochenende gegeben. Wie die Stadt mitteilt, sind am Samstag zwei Frauen (97 und 74 Jahre alt) sowie ein 91-Jähriger im Uniklinikum gestorben. Im Elisabeth-Krankenhaus starb am Sonntag ein 89-Jähriger sowie im Uniklinikum eine 85-Jährige.

10.45 Uhr: 1555 aktuell positive Corona-Fälle hat die Stadt Essen am Montagvormittag gemeldet. So viele Menschen sind in der Pandemie in Essen noch nie gleichzeitig mit dem Virus infiziert gewesen, wie Stadtsprecherin Silke Lenz auf Anfrage bestätigt. Der bis dato höchste Stand war der 8. November mit 1542 Infizierten. Im Vergleich zu den Zahlen vom Sonntag sind es 104 positive Fälle mehr.

Damit steigt auch die Sieben-Tages-Inzidenz, auf nun 184,5 . Diese lag am Sonntag bei 176,6 .

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich insgesamt 7644 Essenerinnen und Essener mit dem Virus infiziert, 6008 sind wieder genesen. In Quarantäne befinden sich derzeit 2704 Personen, am Sonntag hatte die Stadt 2660 gemeldet. Weiter am häufigsten von einer Corona-Infektion ist die Gruppe der Über-70-Jährigen.

10.05 Uhr: Um Risikogruppen in der Corona-Pandemie besser zu schützen, möchten Bund und Länder diese im Winter mit 15 vergünstigten FFP2-Masken ausstatten . Das ist vor einer Woche beschlossen worden. Die vergünstigten Masken für Versicherte sollen aus Steuergeldern finanziert werden. Weit fortgeschritten scheint der Plan allerdings noch nicht zu sein. Lesen Sie hier mehr .

7.31 Uhr: In vielen Städten sind die Gesundheitsämter so überlastet, dass die Schuleingangsuntersuchungen für künftige i-Dötze nicht stattfinden können. In Essen will man trotz Corona alle rund 6.000 Kinder vor dem Schuleintritt untersuchen. Wie das gehen soll, steht hier.

7.25 Uhr: Das RKI und das Landeszentrum Gesundheit NRW melden für Essen (Stand Montag, 0 Uhr) einen Inzidenzwert von 163,2 (Sonntag RKI-Wert: 159,2). Am Sonntag wurden 45 neue Infektionsfälle in Essen gemeldet. Die Stadt Essen hatte am Sonntag den Inzidenzwert mit 176,6 angegeben, was der aktuellere und somit derzeit stimmigere Wert sein dürfte.

7.18 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Essen wird sich an den landesweiten Kontrollen rund um Bus und Bahn am Dienstag, 24. November, beteiligen. Mit Überprüfungen, ob Bürger eine Schutzmaske tragen, ist dann vor allem am Hauptbahnhof zu rechnen. Hier geht’s zum Artikel .

Sonntag, 22. November: Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI bei 159,2

16.55 Uhr: Im Kampf gegen Corona prüft auch Essen den Einsatz von Soldaten. Der Gesundheitsdezernent war lange skeptisch, was die Qualität der Hilfe angeht. Hier geht’s zum ganzen Artikel .

15.15 Uhr: Im Martineum in Steele gibt es mehrere positive Corona-Fälle, meldet die Stadt. Entsprechende Maßnahmen in dem Seniorenzentrum seien in Abstimmung mit dem Lagezentrum Untere Gesundheitsbehörde eingeleitet und werden umgesetzt. Dazu gehörten auch die Testungen von Bewohnern. Außerdem gilt für die Einrichtung ein Besuchsverbot.

14.55 Uhr: Die Stadt Essen meldet am Sonntag 1451 aktuelle Corona-Fälle . Am Samstag waren es 1450. Die Sieben-Tages-Inzidenz (15.11. bis 21.11.) liegt nun bei 176,6 . In den vergangenen sieben Tagen habe es demnach 1029 Neuinfektionen gegeben. In Quarantäne befinden sich aktuell 2660 Essenerinnen und Essener.

5.46 Uhr: In Essen wurden dem RKI zufolge (Stand 0 Uhr) 140 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Mehr Neumeldungen gab es nur in Köln und Duisburg. Die Zahl der insgesamt beim RKI registrierten Infektionen liegt am Sonntag bei 7417. Das RKI beziffert die Sieben-Tage-Inzidenz für Essen am Sonntag mit 159,2 (Samstag: 156,0).

Unterschiedliche Werte bei Stadt und RKI resultieren aus Verzögerungen in der Meldekette

Samstag, 21. November: Stadt Essen gibt Inzidenzwert von 174,2 an

14.58 Uhr: Die Stadt Essen meldet am Samstag 1450 aktuelle Corona-Fälle . Am Freitag waren es 1476. Die Sieben-Tages-Inzidenz (14.11. bis 20.11.) liegt nun bei 174,2 . In den vergangenen sieben Tagen habe es demnach 1015 Neuinfektionen gegeben. Am Freitag hatte die Stadt den Inzidenz-Wert mit 180,9 beziffert. In Quarantäne befinden sich aktuell 2873 Essenerinnen und Essener. Weiterhin am häufigsten von einer Corona-Infektion betroffen ist die Altersgruppe der über 70-Jährigen (306) . Darauf folgen die 20- bis 30-Jährigen (266) sowie die 40- bis 50-Jährigen (210).

Seit Beginn der Pandemie wurden 7433 Personen in Essen positiv auf das Virus getestet, 5902 von diesen sind wieder genesen. Aktuell werden 157 Essener stationär wegen Corona stationär behandelt, davon 32 intensivmedizinisch.

Die unterschiedlichen Werte von Stadt und RKI resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

6.49 Uhr : Die Sieben-Tage-Inzidenz in Essen ist gestiegen und liegt dem Robert-Koch-Institut zufolge bei 156 (Vortag: 146,5). Bis 0 Uhr wurden 257 neue Fälle übermittelt. Seit Beginn der Pandemie wurden 7277 Infektionen gemeldet. Die Angaben der Stadt und des Robert-Koch-Instituts weisen Unterschiede auf. Der Grund: Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Freitag, 20. November: Inzidenzwert von 173,1 auf 180,9 gestiegen

18.56 Uhr: Bereits am vorletzten Dienstag (10.11.) hat es einen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion gegeben. Ein 80-jähriger Essener ist im Universitätsklinikum gestorben. Das meldet die Stadt am Freitag (20.11.).

16.55 Uhr: Die Zahl der Essener Senioren die an Corona erkranken, steigt derzeit stark an. Seit dem vergangenen Sonntag ist die Quote bei den Bürgern, die älter sind als 70 Jahre, um knapp 30 Prozent gestiegen. Die allgemeine Quote, berechnet für alle Bürger, stieg dagegen nur um vier Prozent. Lesen Sie hier mehr .

11.55 Uhr: Mainz und Hannover prüfen ein Böllerverbot an Silvester, auch in Köln wird der Ruf nach einem stillen Jahreswechsel immer lauter. Angesichts der unklaren Corona-Lage geraten die Freunde des traditionellen Silvesterfeuerwerks zusehends in die Defensive. Doch der Essener Kaufmann Thomas Schiemann, Veranstalter des großen Feuerwerk-Verkaufs in der Eissporthalle, hält demonstrativ dagegen und spricht Klartext: „Das Leben in Corona-Zeiten ist schon schwer genug, macht den Leuten doch nicht alles kaputt.“ Zum Artikel .

11.26 Uhr. Die Stadt meldet einen deutlich gestiegenen Inzidenzwert, der am Freitag bei 180,9 liegt (Donnerstag: 173,1). 1.476 Männer und Frauen in Essen sind derzeit infiziert, 159 davon liegen deshalb im Krankenhaus. Darunter müssen 29 auf der Intensivstation behandelt werden. Aktuell am häufigsten betroffen von einer Infektion sind die Altersgruppen der über 70-jährigen (288), 20- bis 30-Jährigen (238), der sowie der 30- bis 40-Jährigen (220).

8.29 Uhr: Die Stadt Essen hat am Donnerstagabend einen weiteren Todesfall gemeldet, der in Verbindung mit einer Corona-Infektion steht. Verstorben ist bereits am Mittwoch eine 88-jährige Frau im Uni-Klinikum. Es ist der vierte Todesfall in Essen in dieser Woche (Montag bis Mittwoch). Alle Todesfälle betrafen Menschen, die 80 Jahre und älter wurden. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Verbindung mit dem Coronavirus starben, liegt in Essen jetzt bei 80.

Diese Entwicklung deckt sich mit dem, was Gesundheitsdezernent Peter Renzel am Donnerstagabend in seinem Facebook-Account schrieb: Größere Aufmerksamkeit müsse man derzeit richten auf die steigende Anzahl älterer Bürger, die sich mit Corona infizieren. Während Kita- und Grundschulkinder kaum betroffen sind und auch die Zahl infizierter, jugendlicher Schüler weit geringer ist, als die Diskussionen um die Schulen vermuten ließe, seien ältere Bürger in besonderem Maße gefährdet. Auch wenn die Mehrheit der Infizierten derzeit 21 bis 50 Jahre alt ist – ihre Infektion verlaufe meistens harmlos.

Das Robert-Koch-Institut meldet für Freitag eine 7-Tages-Inzidenz von 146,5 (Donnerstag: 144,5). Das korrespondiert mit dem steigenden Wert, den auch die Stadt meldet – für heute, Freitag, ist ein Wert zu erwarten, der mindestens bei 175 liegt. Am Donnerstag lag er bei 173,1.

Donnerstag, 19. November: Insgesamt 79 Todesfälle in Essen durch das Coronavirus

13.49 Uhr: Die Stadt Essen meldet am Donnerstagmittag einen weitaus höheren Inzidenzwert als wenige Stunden zuvor das Robert-Koch-Institut. Das Gesundheitsamt hat in den vergangenen sieben Tagen 1009 Neuinfektionen erfasst, was einem Inzidenzwert von 173,1 (auf 100.000 Einwohner) entspricht. Das RKI hatte nur 144,5 gemeldet. Unterschiedliche Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Aktuell haben in Essen 1.414 Personen eine Covid-19-Infektion (Vortag: 1.354). 161 coronakranke Essener werden stationär behandelt, davon 29 intensivmedizinisch .

7.41 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstag (19. November) eine 7-Tage-Inzidenz für Essen von 144,5 . Zum Vergleich: Die Stadt Essen hat am Vortag 168,9 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle an und mit dem Coronavirus hat sich in Essen auf 79 erhöht. Nach Angaben der Stadt sind im Alfried-Krupp-Krankenhaus und in der Universitätsklinik eine Essenerin (82) und zwei Essener (87 und 82 Jahre) verstorben.

Mittwoch, 18. November: 26 Corona-Patienten auf der Intensivstation

16.58 Uhr: Essener Künstler wie Flamenco-Star Rafael Cortés und das Duo „Benny & Joyce“ trifft die Corona-Krise nicht nur wirtschaftlich. Es fehlt die Nähe zum Publikum. „Die Seele verkümmert“, sagt Cortés. Hier geht’s zum ganzen Artikel.

11.18 Uhr: Ob Maskenpflicht, Quarantäne oder Besuchsverbote im Heim: Auch immer mehr Essener klagen beim Verwaltungsgericht gegen Corona-Regeln. Hier geht’s zum ganzen Artikel .

10.33 Uhr: In Essen sind aktuell 1.354 Personen mit dem Coronavirus infiziert , 16 mehr als am Vortag. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilt, ist auch der Inzidenzwert wieder angestiegen: von 152,5 auf 168,9 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Moment werden 151 Personen stationär behandelt , davon 26 auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Das RKI hatte eine 7-Tage-Inzidenz von 153,8 gemeldet. Unterschiedliche Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

7.41 Uhr: Weiterer Todesfall: Eine 79 Jahre alte Essenerin ist am Montag (16. November) an oder mit einer Corona-Infektion verstorben . Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle in dieser Stadt auf 76 , teilt die Stadt mit. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Essen am heutigen Mittwoch eine 7-Tage-Inzidenz von 153,8 . Die Stadt hatte gestern einen Wert von 152,5 gemeldet.

Dienstag, 17. November: Stadt gibt 7-Tage-Inzidenz von 152,5 an

14.05 Uhr: Die Stadt Essen hat die aktuellen Corona-Zahlen vermeldet. Demnach sind nun 1338 Personen in Essen mit dem Virus infiziert , am Vortag waren es 1405. Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Stadt mit 152,5 an – gleichbedeutend mit 889 Neuinfektionen zwischen dem 10. und 16. November. In Quarantäne befinden sich derzeit 3040 Essener.

  • Der Unterscheid zu den RKI-Zahlen resultieren laut Stadt aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

13.13 Uhr: Der so genannte „Hybrid-Streik“ der Schüler des Kükelhaus-Berufskollegs findet viel Beachtung. Am Wochenende hatten die Schüler angekündigt, wochen- und wechselweise ins „Home Schooling“ zu gehen, damit in der Schule die Abstands- und Hygieneregeln besser eingehalten werden können. Nachahmer gibt es aber bislang nicht, obwohl auch viele Schulleiter das „Hybrid-Modell“ gut finden. Hier geht’s zum Artikel.

7.36 Uhr: Werte auf stabilem Niveau: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag, 17. November, eine 7-Tage-Inzidenz für Essen von 151,0 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der Inzidenzwert der Stadt lag am Tag zuvor bei 150,3. Unterschiedliche Zahlenangaben von Stadt und RKI beruhen auf zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Montag, 16. November: Wie Eltern die Maskenpflicht auf Spielplätzen ignorieren, Schülerstreik – Inzidenzwert laut Stadt bei 150,3

17.43 Uhr: Die Stadt Essen meldet am Montag zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Eine 87-Jährige ist demnach am vergangenen Samstag gestorben. Die Essenerin wurde nach Angaben der Stadt durch einen ambulanten Pflegedienst betreut und verstarb zuhause. Bereits am vergangenen Dienstag war eine 85-Jährige im Alfried Krupp Krankenhaus gestorben, wie Stadt nun mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung steigt in Essen auf 75.

14.13 Uhr: Schüler des Hugo-Kükelhaus-Berufskollegs im Südviertel wollen im Laufe dieser Woche in einen so genannten „Hybrid-Streik“ treten . Das kündigt Luisa Maria Cagnazzo (22) an, die Sprecherin der Schülervertretung. Lesen Sie hier mehr zu den Forderungen .

12.40 Uhr: Die Essener haben sich auch am Wochenende zum ganz überwiegenden Teil an die Vorschriften der verschärften Coronaschutzverordnung gehalten. „Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war es sehr ruhig“, bilanzierte Stadtsprecherin Silke Lenz. Mehr dazu, lesen Sie hier .

11.28 Uhr: Die Stadt hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind in Essen an diesem Montag 1405 Menschen mit dem Virus infiziert (Vortag: 1361). Der Inzidenzwert liegt bei 150,3 – das entspricht 876 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (Inzidenz am Vortag: 142,9). In Quarantäne befinden sich derzeit 2911 Personen (Vortag: 2965).

  • Die unterschiedlichen Werte im Vergleich zum RKI ergeben sich laut Stadt aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

7.49 Uhr. Auf den öffentlichen Spielplätzen gibt es seit den neuen, verschärften Corona-Regeln eine Maskenpflicht für Erwachsene und Kinder ab dem Schulalter. Das wissen offenbar viele Väter und Mütter nicht – oder sie ignorieren die Maskenpflicht geflissentlich. Hier geht’s zum ganzen Artikel.

7.35 Uhr. Das Landeszentrum Gesundheit und das Robert-Koch-Institut weisen für Essen am Montag, Stand Mitternacht, einen Inzidenzwert von 142,8 (Sonntag: 156,0) aus. Dieser Trend dürfte, wie am Sonntag der aktuelle, städtische Wert, dem Wochenende geschuldet sein – dann werden nicht so viele Fälle gemeldet. Ob es sich also um einen statistischen Effekt hat oder um einen weiteren Abschwung der Kurve, werden die nächsten Tage zeigen.

6.04 Uhr. Die Schüler des Hugo-Kükelhaus-Berufskollegs haben für heute, Montag, zum Streik aufgerufen. Verlangt wird die Halbierung der Klassen und ein wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht. Die Schüler befürchten, sich mit Corona anzustecken. Sie fordern ausdrücklich die Schüler anderer Schulen auf, auch in den Streik zu treten. Schüler am Berufskolleg sind volljährig und unterliegen nicht der Schulpflicht. Hier geht’s zum Artikel.

Sonntag, 15. November: 89 neue Corona-Fälle in Essen

15.49 Uhr: Die Stadt meldet für den Sonntag einen Inzidenz-Wert von 142,9 (Samstag: 161,3). Diese starke Schwankung beziehungsweise Tendenz nach unten ist offensichtlich der Wochenend-Situation geschuldet – dann werden an vielen Stellen keine aktuellen Daten übertragen.

15 Uhr. Warum die Corona-Krise auch die Hilfsbereitschaft vieler Bürger weckt, und wo das derzeit ersichtlich wird, steht in diesem Artikel.

Aktuell werden 143 Essener stationär wegen Corona behandelt, 26 davon intensivmedizinisch.

6.42 Uhr : Die Stadt Essen hat dem RKI zufolge 89 neue Fälle übermittelt (Stand 0 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden 6452 Infektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 156,0 (Samstag: 152,0).

Samstag, 14. November: 225 Neuinfektionen in Essen

21.43 Uhr: Die Stadt meldet für den heutigen Samstag eine 7-Tages-Inzidenz von 161,3 (+3,9). Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und des Robert Koch-Instituts (RKI) weisen aktuell einen Inzidenzwert von 152,0 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Aktuell am häufigsten betroffen von einer Infektion mit COVID-19 sind die Altersgruppen der 20- bis 30-Jährigen (236) der 50- bis 60-Jährigen (221) sowie der 30- bis 40-jährigen Essener*innen (215).

7.47 Uhr: In Essen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus laut Robert-Koch-Institut (RKI) erneut gestiegen: Demnach wurden von Freitag auf Samstag 225 weitere Infektionen bestätigt. Damit stieg die Zahl der Infizierten in Essen seit Beginn der Pandemie auf 6363 Fälle. Die Sieben-Tage- Inzidenz liegt nach den Angaben des RKI nun bei 152,0 (-2,1).

Freitag, 13. November: Inzidenzwert sinkt weiter - kein Grund zur Entwarnung

13.37 Uhr: Trotz sinkender Zahlen in Essen könne man noch nicht von einer Trendwende sprechen. Das erklären Essener Mediziner. So sagt der Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer von der Uniklinik Essen dämpft den aufkeimenden Optimismus: „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch längst nicht angekommen.“

13 Uhr: Weihnachten sollte in diesem Jahr ohne die traditionellen Familienbesuche stattfinden. Das fordert der Ärztliche Direktor der Uni-Klinik Essen, Jochen Werner. Er zeigt sich besorgt über die Entwicklung der Zahlen bei den Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: In den ersten drei Monaten der Krise habe es in seinem Haus 36 Tote gegeben; in den letzten sechs Wochen waren es schon 32. Werner fordert für Silvester eine Debatte um das Verbot von Böllern ähnlich wie in den Niederlanden. Dort wird ein Verbot von Feuerwerk diskutiert, um die Krankenhäusern mit Verletzten nicht noch mehr zu belasten. Hier geht’s zum Videopodcast.

10.07 Uhr: Die Stadt meldet eine aktuelle Inzidenz von 158,2. Am Donnerstag lag sie noch bei 162,2, sie sinkt also weiter. Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und des Robert Koch-Instituts (RKI) weisen aktuell einen Inzidenzwert von 154,1 aus.

7.21 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitag (13. November, 0.00 Uhr) einen Inzidenzwert für Essen von 154,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gemeldet. Zum Vergleich: Am Vortag lag der RKI-Wert sehr knapp darüber bei 154,4. Die Stadt Essen wiederum meldete Donnerstag eine Inzidenz von 162,2. Unterschiedlich Werte beruhen auf zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Donnerstag, 12. November: Die Werte fallen weiter

14.55 Uhr: Viele Bürger klagen, dass die Corona-Hotline der Stadt Essen schlecht erreichbar sei. Die Stadt setzt jetzt bereits mehr Personal als noch vor einer Woche ein und will die Erreichbarkeitszeiten ausdehnen. Hier geht’s zum Artikel.

9.58 Uhr: Die Stadt meldet am Donnerstag einen Inzidenzwert von 162,2. Damit sinkt er weiter.

Wenn man nur die städtischen Werte betrachtet, ist festzustellen, dass die 7-Tages-Inzidenz seit Sonntag, 8. November (189,8) kontiniuerlich sinkt. Wie bereits vor Tagen berichtet, heißt es bislang seitens des Gesundheitsamtes, dass es für eine Entwarnung oder eine eindeutige Interpretation der Zahlen noch deutlich zu früh sei.

7.12 Uhr: Essen scheint die Kurve zu kriegen, der erfreuliche Trend der letzten Tage setzt sich fort: Das Robert-Koch-Institut meldet am heutigen Donnerstag für Essen einen Inzidenzwert von 154,4 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Mittwoch, 11. November

11.45 Uhr: Am Mittwoch ist der Inzidenzwert in Essen auf 167,1 gesunken. Am Vortag lag er noch bei 177. Der aktuelle Wert ist der tiefste Stand seit dem 1. November (168). Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und des Robert Koch-Instituts (RKI) weisen aktuell einen Inzidenzwert von 179,5 aus. Somit setzt sich ein leichter Abwärtstrend fort. Ob das auf die Lockdown-Maßnahmen zurückzuführen ist, die seit 2. November gelten, kann noch nicht gesagt werden. Bereits am Dienstag hatte die Stadt davor gewarnt, voreilige Schlüsse aus den aktuellen Dynamiken zu ziehen. Im Moment sind in Essen 1412 Bürger infiziert.

9.42 Uhr: Die Zahl der Covid-Patienten in den Essener Krankenhäusern hat stark zugenommen. Am 21. Oktober waren 45 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, elf davon auf der Intensivstation. Aktuell sind es 133 Patienten, davon liegen 22 Menschen auf einer Intensivstation.

Dienstag, 10. November: Vier weitere Senioren mit oder am Coronavirus verstorben

19 Uhr: In Essen gibt es vier weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion, wie die Stadt am Dienstag Abend mitteilte. Bereits am vergangenen Samstag ist ein 72-jähriger Essener im Universitätsklinikum verstorben. Ein 81-jähriger Essener verstarb am Sonntag zuhause in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Eine 91-jährige Essenerin ist am Montag im Altenzentrum am Emscherpark in Karnap in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Schließlich ist eine 88-jährige Essenerin ebenfalls am Montag im Albert Schmidt-Haus in Vogelheim verstorben. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg damit in Essen auf 69.

1747 Uhr: Der neue Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer weckt große Hoffnungen. „Selbstverständlich würde ich mich impfen lassen“, sagt Essens Gesundheitsdezernent Peter Renzel . Schon seit vielen Jahren lasse er sich auch gegen die Influenza impfen. Nach der Zulassung eines geprüften Impfstoffes würde er sich auch gegen SARS-Cov-2 impfen lassen. Ähnlich der OB: „Ja ich würde mich impfen lassen, ich lasse mich auch regelmäßig gegen Grippe impfen“, sagt Thomas Kufen . Wie die Essener zum Impfstoff stehen: Eine Umfrage in der Innenstadt .

17.04 Uhr: Weniger Neuinfektionen in Essen und ein sinkender Inzidenzwert: Besteht Anlass zu Optimismus? Die Stadt dämpft hohe Erwartungen . „Es ist noch zu früh, um eine Trendwende zu erkennen“, sagt Stadtsprecherin Silke Lenz. Der zweite Lockdown sei am 2. November in Kraft getreten, aber frühestens 14 Tage später zeichne sich ab, ob die neuen Corona-Schutzmaßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen. „Wir sind immer noch mitten in der Pandemie und denken nicht nur an den November, sondern auch an den Dezember“, so Lenz. Ganz oben auf der Agenda stehe der Schutz wichtiger Risikogruppen .

16.29 Uhr : Seit dem 12. August ahndet die Ruhrbahn Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen , auf Bahnsteigen und in Bahnhöfen mit einem Bußgeld von jeweils 150 Euro. Seitdem sind 615 Verstöße angezeigt worden (Stichtag 30. Oktober).

14 Uhr: Der Vorgang an einer Grundschule in Karnap zieht weitere Kreise. Im Internet ist eine Diskussion zwischen Essens Gesundheitsdezernent Peter Renzel und dem Schulleiter Udo Moter entbrannt. Nachdem vier Lehrer mit Corona infiziert waren und fünf weitere unter Verdacht, wies Moter alle Eltern, die von den betroffenen Lehrern unterrichtet werden, auf die Möglichkeit einer freiwilligen Quarantäne hin. Konsequenz: 1 56 der rund 300 Schüler bleiben zu Hause, die Schule läuft in Notbetrieb. Hier geht’s zum ganzen Artikel.

12.42 Uhr : Neun Monate Coronavirus in Essen: Seit Inkrafttreten der ersten Coronaschutzverordnung im Mai sind bereits über 3.000 Bußgeldverfahren in Essen eingeleitet worden. Dabei gehe es um eine Gesamtsumme von ca. 515.000 Euro , teilt die Stadt mit. Am vergangenen Wochenende hat der Kommunale Ordnungsdienst mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft der Polizei 34 Betriebe und den Straßenstrich Gladbecker Straße überprüft. Bei sechs Betrieben und an den so genannten Verrichtungsboxen seien Verstöße festgestellt und Bußgeldverfahren eingeleitet worden.

9.55 Uhr: Die Stadt Essen gibt Dienstagmorgen einen niedrigeren Inzidenzwert an als das RKI: 177,6 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Der städtische Vortagswert lag bei 182,1. Der RKI-Wert ist 186,4. Aktuell sind 1461 Essener mit dem Coronavirus infiziert.

7.06 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Essen am Dienstag, 10. November, einen Inzidenzwert von 186,4 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Die Stadt Essen hatte am Montag eine Inzidenz von 182,1 gemeldet. Unterschiedliche Zahlenangaben resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Montag, 9. November: Klares Nord-Süd-Gefälle in Essen bei Corona-Infektionen

15.29 Uhr: Wo sind in Essen die meisten Menschen mit dem Coronavirus infiziert – und wo die wenigsten? Festzustellen ist ein klares Nord-Süd-Gefälle , das heißt im Norden sind prozentual und auch in absoluten Zahlen deutlich mehr Menschen betroffen als im Süden.

14.46 Uhr: Die Stadt Essen meldet am Montag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Ein 82-jähriger Patient ist am Sonntag (8. November) im Universitätsklinikum verstorben. Bereits am Freitag (6. November) ist ein 91-jähriger Essener im Philippusstift in Verbindung mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Damit ist die Anzahl der Personen, die an oder in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung gestorben sind, auf 65 gestiegen.

13.04 Uhr: Die Maria-Kunigunda-Grundschule in Karnap kann nur noch einen Notbetrieb aufrechterhalten. 156 von 300 Schülern sind in freiwilliger Quarantäne. Vier Lehrer sind positiv auf Corona getestet worden, fünf weitere in Quarantäne. Ein Drittel der Lehrer der Schule fehlen. Noch am Donnerstag hatte es seitens der Stadt geheißen, es gebe nur einen Corona-Fall unter den Pädagogen. Die Aufregung im Stadtteil ist groß.

10.31 Uhr: Die Zahl der Infektionen in Essen ist erneut leicht gesunken. Ob eine Woche nach Beginn des neuen Teil-Lockdowns erstmals eine Trendwende zu erkennen ist, ist aber längst noch nicht gesagt. Die Stadt Essen meldet am Montag einen Inzidenzwert von 182,1 (Sonntag: 189,8). In der vergangenen Woche lag er auf einem Durchschnittswert (Montag bis Freitag) von 189,1.

Fest steht jedenfalls, dass dieser Wert in Essen auch am Montag deutlich unter 200 bleibt, was in anderen Revierstädten nicht der Fall ist.

Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Essen so entwickelt: Während am Sonntagabend 176 Neuinfektionen gemeldet wurden, waren es am Mittwoch, 4. November, noch 214. Seitdem sinkt dieser Wert leicht, aber nahezu durchgehend beständig.

8 Uhr: Die Corona-Hotline der Stadt Essen ist ab sofort nur noch unter der Nummer 0201-8888-999 erreichbar. Die alte Nummer (123-8888) funktioniert nicht mehr. Die Änderung wird nötig, weil die Stadt interne Änderungen vornimmt, was das Corona-Lagezentrum angeht. Die Corona-Hotline ist täglich montags bis samstags von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Sie richtet sich an alle Bürger, die Symptome haben und sich fragen, ob sie mit Corona infiziert sind. Auch an Reiserückkehrer aus Risikogebieten richtet sich das Angebot.

Seit Einrichtung der Hotline gab es knapp 65.000 Anrufe – genauer: „Erstkontakte“, also Menschen, die sich an die Stadt gewandt haben. Doppelte Anrufe sind da bereits herausgerechnet.

Viele andere, grundsätzliche Fragen – zum Beispiel zum Thema Reisen – beantwortet die Stadt Essen rund um die Uhr auch auf ihren Internet-Seiten zum Thema Corona.

Das Corona-Bürgertelefon wurde Ende Februar eingerichtet - also noch vor dem ersten Lockdown. Es verzeichnet an vielen Tagen mehrere hundert Anrufe täglich. Durch die neue Struktur innerhalb der Stadtverwaltung werde es möglich, dass dauerhaft mehr Personal am Bürgertelefon eingesetzt werde, heißt es.

Unterdessen bleibt die Zahl der Inzidenz in Essen bislang weiter unter 200. Die Stadt Essen hat am Wochenende 138 neue Infektionsfälle gemeldet (Quelle: Landeszentrum Gesundheit NRW, Stand Montag, 0 Uhr). Damit liegt die Wochen-Inzidenz aktuell bei 199,4.

Sonntag, 8. November: 63. Corona-Todesfall in Essen

16.02 Uhr: Einsatzkräfte von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei haben am Samstag Verstöße gegen die Corona-Verordnungen geahndet. Beamte der Hundertschaft mussten bei einem Friseur einschreiten, weil gegen die Maskenpflicht verstoßen wurde. Es gab Bußgelder . Am späten Abend erwischten sie nahe dem Wasserturm Männer in einem Café. Immer wieder alarmierten Bürger die Einsatzkräfte und meldeten Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen. Einen starken Andrang erlebte an dem sonnigen Wochenende der Baldeneysee . Spaziergänger hatten es schwer, immer den nötigen Abstand einzuhalten. Insgesamt berichtet die Stadt von einem ruhigen Wochenende.

13.55 Uhr: Die Stadt Essen meldet den 63. Corona-Todesfal l. Eine 90 Jahre alte Altenheimbewohnerin ist am Samstag in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Die Inzidenz gibt die Stadt am Sonntag mit 189,8 an.

8.06 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei fast 200 lag, haben sich die Zahlen am Sonntag etwas entspannt – dies kann aber auch am Meldeverzug liegen, da die Gesundheitsämter an den Wochenenden nicht so gut besetzt sind wie an Werktagen.

In Essen wurden dem RKI zufolge (Stand 0 Uhr) 66 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit in Essen insgesamt 5546 mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt am Sonntag 182,9 (Vortag: 199,9). Die Stadt Essen hat dem RKI zufolge 66 neue Fälle übermittelt (Stand 0 Uhr).

Samstag, 7. November: Aktuelle Corona-Zahlen

9.35: Der Essener Hauptbahnhof ist einer der größten Verkehrsknotenpunkte im Land. Erfreulicherweise halten sich die meisten Fahrgäste an die Maskenpflicht . Dafür sorgen auch die Security-Leute von Deutscher Bahn und Ruhrbahn. Nachlässigkeit dulden sie nicht. Seit Bestehen der Maskenpflicht hat das Ordnungsamt 700 Verstöße im öffentlichen Nahverkehr geahndet. Die verhängten Bußgelder belaufen sich auf insgesamt 26.775 Euro .

8.40 Uhr: Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag erneut gestiegen: Laut RKI wurden von Freitag auf Samstag 242 weitere Infektionen bestätigt. Damit stieg die Zahl der Infizierten in Essen seit Beginn der Pandemie auf 5480 Fälle. Die Sieben-Tage- Inzidenz ist demnach nach den Angaben des RKI gestiegen – von 190,6 auf 199,9 .

Freitag, 6. November

18.15 Uhr: Wie die Stadt mitteilt, gibt es weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas. An der Hinsbeckschule in Kupferdreh gebe es mehrere Corona-Fälle – vier Personen aus dem Lehr- und Betreuungspersonal wurden positiv getestet. Bei einer weiteren Lehrperson sowie bei Kindern in einer 1:1-Betreuung wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Drei Schüler sind laut Stadt am Robert-Schmidt-Berufskolleg in Huttrop erkrankt, dort seien keine weiteren Maßnahmen nötig.

In der Kita An der Bergbrücke in Vogelheim gibt es zwei Positiv-Fälle bei Mitarbeitern, bei einer Kita-Gruppe wurde Quarantäne angeordnet. In der Kita St. Johannes im Ostviertel wurde ein Mitarbeiter positiv auf das Corona getestet, dort müssen laut Stadt nun mehrere Kita-Gruppen in Quarantäne. Für eine Gruppe der Kita Sommerburg auf der Margarethenhöhe gilt ab sofort ebenfalls eine angeordnete häusliche Quarantäne, auch dort war ein Mitarbeiter am Coronavirus erkrankt ist. Gleich für mehrere Gruppen der Kita Wirbelwind in Stoppenberg wurde häusliche Quarantäne angeordnet, da auch ein Mitarbeiter positiv auf Corona getestet wurde.

16.45 Uhr: Wie sieht die Situation in Arztpraxen in Essen während des zweiten Lockdowns aus? „Deutlich entspannter“, sagt Dr. Ralph-Detlef Köhn, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Essen. Wie er das erklärt, lesen Sie hier .

16.15 Uhr: Im Huyssensstift im Moltkeviertel sind fünf Patienten mit dem Corona-Virus infiziert. Das Krankenhaus hat entsprechende Vorkehrungen getroffen. Hier geht’s zum Artikel.

10 Uhr: Zollverein sagt die diesjährige Eislauf-Saison ab. Hier geht es zur Nachricht

9:55 Uhr: Nach Angaben der Stadt sind in Essen aktuell 1497 Bürger mit dem Coronavirus infiziert , seit Beginn der Pandemie sind es insgesamt 5328 Essener. In Quarantäne befinden in Essen aktuell 3810 Personen . Die Stadt gibt an diesem Freitag einen I nzidenz-Wert von 196,1 an – was 1143 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen bedeutet. Der Unterscheid zu den Zahlen des Landeszentrums Gesundheit (LZG) – siehe unten – resultiere aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

7.45 Uhr: Der Inzidenz-Wert in Essen liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) und des Robert-Koch-Instituts (RKI) aktuell am Freitag bei 190,6. Er bleibt damit - anders als in andere Kommunen - weiter unter dem Wert von 200. Unterdessen wächst die Zahl der Infektionsfälle an Schulen und in Kindertagesstätten weiter – zuletzt wurden neue, bestätigte Fälle in der Kita Samoastraße (Gerschede) gemeldet. Die gesamte Kita muss jetzt für zwei Wochen schließen, denn alle Kinder wurden in Quarantäne geschickt.

Auch die Kita „Blauer Elefant“ meldet einen Corona-Fall innerhalb des Erzieherteams; Kinder aus beiden Gruppen müssen in Quarantäne. Betroffen ist außerdem die Kita „Am Heilgraben“; zwei Gruppen müssen in Quarantäne. Gleiches gilt für das Kinderhaus „Zauberstern“ im Südostviertel.

Die Zahl der Essener Kita-Gruppen, die wegen Corona komplett in Quarantäne mussten, liegt seit dem Ende der Sommerferien bei 57. Weil keine Maskenpflicht in Kitas herrscht, ist die Zahl derjenigen, die in Quarantäne müssen, sofort sehr hoch.

Neu betroffene Schulen mit aktuellen Corona-Fällen: Johann-Michael-Sailer-Grundschule in Schonnebeck, Grundschule an der Rahmstraße, Altenessen; Gesamtschule Nord (Vogelheim), Frida-Levy-Gesamtschule (Innenstadt), Maria-Kunigunda-Grundschule (Karnap). An allen genannten Schulen läuft der reguläre Betrieb weiter.

Donnerstag, 5. November: Musikschulen öffnen wieder, Corona-Testlabore arbeiten am Limit - Rekord: 1300 Tests an einem Tag

18.30 Uhr: Der neue Corona-Lockdown stellt die Gastronomie vor Herausforderungen . Im November bleiben Essener Restaurants und Cafés geschlossen. Doch viele Betreiber wollen weiterhin ihr Essen anbieten. Wir sammeln gastronomische Angebote mit Liefer- und/oder Abholservice , sortiert nach Stadtteilen. Die Übersicht finden Sie hier .

17.52 Uhr: Die für die Essener Krankenhäuser zuständigen Testlabore arbeiten zwar am Limit, aber es gibt keinen Rückstau. Allerdings bekommen die Labore die Nachschubprobleme der Zulieferer zu spüren. Es mangelt an Testreagenzien und Einweg-Plastikartikel. Der Virologe Professor Dr. Ulf Dittmer von der Uniklinik Essen macht deutlich: „Wir sind kein offenes Testlabor, wir testen unsere eigenen Patienten sowie Verdachtspersonen im Auftrag der Stadt.“ Das Labor mvzlm Ruhr hat allein am Dienstag 1300 Corona-Tests durchgeführt – eine Rekordzahl .

13.23 Uhr : Die Landesregierung hat die Corona-Regeln für Musikschulen kurzfristig geändert. Es darf ab Donnerstag wieder regulärer Unterricht - auch Einzelstunden - gegeben werden, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden. In den Essener Musikschulen ist darüber erleichtert, denn die Regeln, die ab Montag galten, wurden als widersprüchlich betrachtet. Hier geht’s zum Artikel.

13.04 Uhr: In Zeiten von Corona bekommt die Frage nach dem Ort der Geburt eine neue Dimension. Der Partner durfte zeitweise nicht mit in den Kreißsaal der Kliniken, viele werdende Eltern sind unsicher – und denken über alternative Entbindungsmöglichkeiten nach. Sie landen dann womöglich im Essener Geburtshaus. Wie sich dort die Hebammen-Arbeit verändert hat, lesen Sie hier.

9.27 Uhr: Der aktuelle 7-Tages-Inzidenzwert in Essen liegt am Donnerstag bei 193,9. Er steigt somit weiter leicht an. Aktuell infiziert sind in Essen genau 1.459 Bürger.

Die Stadt Essen hatte bei der letzten Daten-Übermittlung an das Landeszentrum Gesundheit NRW technische Probleme . Deshalb wurden die Essener Daten von gestern auf heute nicht übermittelt. Folglich berichtete das Landeszentrum Gesundheit heute „null Neuinfektionen“ für Essen. Deshalb ging das Robert-Koch-Institut (RKI) bis jetzt auch von einer Essener Inzidenz aus, die deutlich gesunken ist.

7.07 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Essen einen Inzidenzwert von 172,3. Das ist deutlich niedriger als der offizielle RKI-Wert am Mittwoch (194,8). Die deutliche Differenz der Werte von 22,5 zwischen Mittwoch und Donnerstag steht im krassen Gegensatz zum Bundestrend – denn das RKi meldet gleichzeitig am Donnerstag einen neuen, bundesweiten Spitzenwert bei den Neu-Infektionen, der jetzt nur noch knapp unter 20.000 liegt. Hinweis: Die Redaktion versucht im Laufe des Vormittags, diese Widersprüche aufzuklären!

Dass grundsätzlich auch die Essener Zahlen steigen, liegt weiter auf der Hand: Vor einer Woche, am Donnerstag, 29. Oktober, lag der vom RKI angegebene Inzidenzwert bei 129,9.

Mittwoch, 4. November: Zahlen steigen weiter – zwei Essener (76/78) gestorben

18.33 Uhr: Die Stadt meldet am Mittwochabend zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion . Im Universitätsklinikum sind ein 76-Jähriger und ein 78-Jähriger gestorben – beide Essener hatten laut Stadt Vorerkrankungen. Die Zahl der in Verbindung mit Corona gestorbenen hat sich auf 62 erhöht.

14.15 Uhr: Zum 20. Mal sammelt der „Zug um Zug“ Geschenke für bedürftige Kinder. Doch auch der Verein leidet unter der Corona-Krise . Er sucht „Kulturretter“.

12.01 Uhr: An einer ganzen Reihe von Schulen und Kitas gibt es neue, bestätigte Corona-Fälle. So ist ein Kind in der Kita Seumannstraße (Altenessen-Süd) positiv getestet worden. Am Helmholtz-Gymnasium Essen im Stadtteil Rüttenscheid sind zwei Geschwisterkinder am Coronavirus erkrankt. „Weitere Maßnahmen sind an der Schule nicht notwendig, da alle Hygienemaßnahmen eingehalten werden“, teilt die Stadt mit. Gleiches gilt für die Unesco-Schule im Südostviertel, wo ein Schüler erkrankt ist. An der Marien-Hauptschule in Steele sind zwei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden, an der Realschule Schloß Borbeck ein Schüler. In Burgaltendorf ist eine gesamte Klasse der Comeniusschule in Quarantäne geschickt worden , weil ein Schüler erkrankt ist. Die Comeniusschule ist eine Förderschule für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung. An der Helene-Lange-Realschule in Steele ist ebenfalls ein Schüler positiv getestet, weitere Maßnahmen seien nicht notwendig. Zum Artikel über die Comeniusschule geht’s hier.

10.38 Uhr : Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt am Mittwoch in Essen bei 191,7 und ist somit gegenüber dem Vortag erneut leicht gestiegen (Dienstag: 188,1). Zurzeit sind nach Angaben der Stadt 1.354 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

7.14 Uhr: Die Zahl der Bürger, die derzeit an Corona erkrankt sind, steigt weiter . Am Dienstagabend meldete die Stadt Essen die aktuelle Fallzahl von 1354 registrierten Fällen - das sind neun mehr als noch am Dienstagmorgen (1345). Wie sich die aktuelle Inzidenz-Zahl entwickelt, ist noch nicht amtlich: Die Kommune meldet diesen Wert in der Regel erst im Laufe des Vormittags. Der - in der Regel nach unten abweichende - Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt am Mittwochmorgen ausnahmsweise noch nicht vor: Auf der Internet-Seite des RKI heißt es, das heutige Daten-Update werde erst gegen 13 Uhr abgeschlossen sein.

5.00 Uhr: Ist das Essener Gesundheitsamt trotz täglich steigender Fallzahlen noch in der Lage, die Rückverfolgung nachzuvollziehen, die Kontakte der Corona-Infizierten zu ermitteln? Gesundheitsdezernent Peter Renzel empfindet die Aufgabe zwar als immer ambitionierter, sieht seine Behörde allerdings noch keineswegs in der Situation, aufgeben zu müssen : „Es kommt darauf an, wie genau die Kontaktlisten sind“, sagt Renzel. Hier geht’s zum Artikel.

Dienstag, 3. November: Weniger Gäste in Trauzimmern, Sportplätze 16 Uhr dicht, fünf neue Todesfälle, neue Infektionen an Kitas und Schulen

18.44 Uhr: Auch die Gästezahl bei Eheschließungen in den Trauzimmern der Stadt wird begrenzt. Im Trauzimmer im Gildehof ist die Teilnehmerzahl von 10 auf 8 reduziert. Schloss Borbeck: 9 statt 10; Rathaus Heisingen : unverändert 10; Rathaus Kray : maximal 18 wie bisher; Rathaus Kettwig : Trauungen nun im Bürgermeisterzimmer mit Platz für 6 Personen statt 4.

18.23 Uhr: Am Dienstag hat die Stadt beschlossen, dass Sportanlagen und –plätze ab sofort täglich ab 16 Uhr geschlossen bleiben, auch die Anlagen in eigenverantwortlicher Nutzung der Vereine. So könne man das Verbot von Freizeit- und Amateursport leichter kontrollieren. Ausgenommen ist die „Jedermann“-Sportanlage Schillerwiese im Stadtwald. Für zugelassene Individualsportarten stehen Grünanlagen und Grugapark offen. Bolzplätze werden wie Spielplätze behandelt – und bleiben geöffnet.

17.31 Uhr: Mehr Doppelstreifen aus Mitarbeitern des Ordnungsamtes und Beamten der Polizei sollen in Essen ab sofort die Einhaltung der verschärften Coronaschutzverordnung des Landes verstärkt kontrollieren. Darauf hat sich eine Runde aus Vertretern der Stadt und des Präsidiums an der Büscherstraße am Dienstagnachmittag verständigt. Mehr dazu lesen Sie hier .

13.11 Uhr: Am zweiten Tag des Schulbetriebs während der neuen Lockdown-Bedingungen erwächst eine Diskussion um Sinn und Unsinn von Schulsport und -schwimmen, während der Vereinssport abgesagt werden muss und die Schwimmbäder nicht für Publikum öffnen dürfen. Essen hat - anders als andere Kommunen - die Turnhallen und Bäder für die Unterrichtsstunden geöffnet, Schwimm- und Sportunterricht finden wie gewohnt statt. Hier geht’s zum ganzen Artikel.

12.15 Uhr: In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (27. Oktober bis 2. November) hat es in Essen 1096 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohnern) von 188,1 ausmacht. Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen für Essen heute einen Wert von 173,0 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Insgesamt sind heute 1345 Essener nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

8.01 Uhr: Die Stadt nennt zwei Kitas und fünf Schulen, in denen es neue, bestätigte Corona-Fälle gibt: In der Kita Frintroper Höhe im Stadtteil Frintrop gibt es zwei positive Corona-Fälle beim Kitapersonal. Betroffen ist eine Kita-Gruppe. In der Kita Takatukaland in Altenessen-Nord gibt es ein positiv auf das Coronavirus getestete Kind. Für die Kita-Gruppe sowie für zwei Betreuerinnen gilt eine angeordnete Quarantäne.

An der Gesamtschule Nord gibt es einen positiven Corona-Fall in der Schülerschaft. In der Schule an der Schwanenbuschstraße in Huttrop ist ebenfalls ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Für das direkte Sitzumfeld wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet.

An der Realschule Borbeck sowie an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck haben jeweils ein Schüler eine Infektion mit dem Coronavirus. „An beiden Schulen werden alle Hygienemaßnahmen, wie das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes durchgeführt, daher sind keine weiteren Maßnahmen notwendig“, schreibt die Stadt. An der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf wurden zwei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Auch dort seien keine weiteren Maßnahmen vorgesehen.

7.31 Uhr: Die Stadt Essen hat am späten Montagabend vier neue Todesfälle bilanziert, die alle in Verbindung mit Corona-Infektionen stehen. Von Samstag bis einschließlich Montag sind eine Frau (66) und drei Männer (82, 89 und 83 Jahre alt) verstorben. Sie schieden dahin im Vincenz-Krankenhaus Stoppenberg, im Uniklinikum sowie im Kurt-Schumacher-Haus, einem Altenheim in Überruhr. Die Zahl der Todesfälle in Essen, die in Verbindung stehen mit einer Corona-Infektion, steigt somit auf aktuell 60.

Am Dienstagmorgen meldet das Robert-Koch-Institut einen aktuellen Inzidenz-Wert für Essen von 173. Damit steigt der Wert leicht an, denn am Vortag hatte dieser Wert noch bei 156,8 gelegen. Wie immer, steht der aktuelle Wert, den die Stadtverwaltung herausgibt, zu dieser Stunde noch aus. Er weicht in der Regel vom RKI-Wert ab – und zwar deutlich nach oben.

Montag, 2. November: Aktuelle Corona-Zahlen

16 Uhr: Neben der Villa Hügel und der Historischen Ausstellung Krupp wird bis voraussichtlich 30. November auch der Hügelpark für die Öffentlichkeit geschlossen. Mit der Schließung des Geländes „möchte die Krupp-Stiftung erneut einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, heißt es in einer Mitteilung. Während die Stadt den Grugapark offen hält, weil sie unter freiem Himmel und bei Beachtung der Abstandsregeln kein Infektionsrisiko sieht, wird der Hügelpark also wie beim ersten Lockdown erneut geschlossen

11 Uhr: Auch an diesem Montag zeigt sich die alte Erfahrung, dass das Robert-Koch-Institut am frühen Montag morgen immer eine deutlich abweichende Inzidenzzahl herausgibt als die Stadt einige Stunden später. Laut Stadt hat es in den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (26. Oktober bis 1. November) 1029 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohnern) von 176,6 ausmacht. Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen für Essen heute einen Wert von 156,8 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

6.30 Uhr. Laut Robert-Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag (Stand 0 Uhr) bei 156,84. Der Wert ist leicht gesunken, um 6,35 Punkte. Dass dieser Wert am Wochenende sinkt, ist häufig der Fall, da an Sonntagen weniger Menschen getestet werden. Gestern zählte die Stadt Essen 42 Neuinfektionen . Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März zählte das Essener Gesundheitsamt insgesamt 4523 Infektion mit Covid 19.

Am Montagmorgen ist in NRW der Teil-Lockdown in Kraft getreten. Es gelten strikte Kontaktbeschränkungen, Kulturstätten, Restaurants, Freizeitbetriebe und Sportanlagen sind geschlossen. Kitas und Schulen sind aber offen. Was die neue Schutzverordnung für Essen bedeutet haben wir hier detailliert aufgelistet.

Eine einschneidende Veränderung ist: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen - insgesamt aber maximal zehn Personen. Von dieser Obergrenze werden auch größere Familien, die in einem Haushalt leben, nicht mehr ausgenommen.

Sonntag, 1. November: Aktuelle Corona-Zahlen

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Dies teilte die Stadt Essen am Sonntag mit. Der 66-jährige Essener verstarb demnach am Samstag, 31. Oktober, im Alfried Krupp Krankenhaus an seinen schweren Vorerkrankungen. Bei seiner Einlieferung in das Krankenhaus am 27. Oktober sei er positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Insgesamt sind damit 56 Essener Bürger an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

12.40 Uhr : Am Sonntag sind in Essen 1269 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 15 Personen mehr als am Samstag. Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März liegt die Gesamtzahl der Erkrankten bei 4525. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen vom 25. Oktober bis zum 31. Oktober hat es nach Angaben der Stadt Essen 979 Neuinfektionen gegeben. Dies entspricht einem Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohner) von 168 ausmacht. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist für Essen einen Wert von 163,2 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette, so die Stadt Essen.

05.23 Uhr : In Essen wurden dem Robert-Koch-Institut in den letzten 24 Stunden (Stand 0 Uhr) 164 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der insgesamt registrierten Corona-Infektionen liegt nun bei 4481. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach nach den Angaben des RKI leicht gesunken – von 170,22 auf 163,19.

Samstag, 31. Oktober: Besuchsverbote in zwei Altenheimen

13.30 Uhr: Am Samstagmorgen sind in Essen 1254 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind über 100 mehr als am Freitag. Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März sind es nun insgesamt 4436 Essener. Aktuell nach einer Erkrankung an Corona wieder genesen sind 3127 Personen. 55 Essener sind an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

In den vergangenen sieben Tagen (24.10.–30.10.) hat es 1030 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohner) von 176,7 ausmacht. Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert-Koch-Institut (RKI) weisen für Essen heute einen Wert von 170,2 aus. Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

6.15 Uhr: Wegen Corona-Fällen in mehreren Altenheimen hat die Stadt Essen Besuchsverbote verhängt: Betroffen sind das Louise-Schroeder-Zentrum in Katernberg und das Maximilian Kolbe Haus in Steele, teilte die Stadt am späten Freitagabend mit. Im Kurt Schumacher Zentrum in Überruhr-Holthausen sind laut Stadt inzwischen insgesamt zehn Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere Ergebnisse seien noch offen, hieß es. Im Albert Schmidt Haus in Vogelheim sind laut Stadt inzwischen insgesamt drei Mitarbeiter und ein Bewohner mit Corona infiziert. Im Evangelischen Altenzentrum am Emscherpark in Karnap stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen auf jetzt vier Mitarbeiter und fünf Bewohner, im Seniorenstift St. Andreas in Rüttenscheid auf sechs Bewohner und einen Mitarbeiter. In allen drei Alteneinrichtungen seien weitere Ergebnisse noch offen, teilte die Stadt Essen mit.

6 Uhr: Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag erneut gestiegen: Laut RKI wurden von Freitag auf Samstag 53 weitere Infektionen bestätigt. Damit stieg die Zahl der Infizierten in Essen seit Beginn der Pandemie auf 4317 Fälle.

Freitag, 30. Oktober: Krankenhäuser schränken Besuchszeit stark ein

18 Uhr: Angesichts steigender Fallzahlen lassen 13 von 16 Krankenhäusern ab Montag nur noch in Ausnahmefällen Besuch zu: „Äußerste Vorsicht ist geboten“. Hier gehts zum Bericht

14.37 Uhr: Die Stadtbibliotheken bleiben normal geöffnet. Nur die Veranstaltungen können nicht stattfinden. Es gibt Einschränkungen bei den Gruppen-Arbeitsplätzen.

14.25 Uhr: Der Grugapark bleibt geöffnet. Das war lange Zeit unklar, denn in der aktualisierten Corona-Schutzverordnung, die am Freitagvormittag veröffentlicht wurde, werden Erholungsparks wie der Grugapark nicht ausdrücklich erwähnt – im Gesetzestext ist nur die Rede von Freizeitparks und Zoologischen Gärten, die geschlossen werden müssen. Im Grugapark wird für die Zeit der verschärften Corona-Regeln der Betrieb des historischen Bauernhofes eingestellt und der Streichelzoo nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Während des ersten Lockdowns war der Grugapark von März bis April sechs Wochen geschlossen gewesen. Hauptgrund war die Sorge, dass mangels anderer Freizeitmöglichkeiten der Park überlaufen werden könnte und dann die Abstände nicht jederzeit eingehalten würden.

14.00 Uhr : Das Museum Folkwang teilt mit, dass die Ausstellung „Keith Haring“ mit Beginn des Lockdowns endet und nicht verlängert wird.

13.07: Polizei und Ordnungsamt der Stadt Essen kündigen für den Halloween-Abend (Samstag, 31. Oktober) verstärkte Kontrollen an. Der Abend ist der vorletzte Abend vor dem Lockdown. Für Kneipen gilt weiter die Sperrstunde, für Gruppen im öffentlichen Raum die maximale Größe von fünf Personen. Hier geht’s zum Artikel.

12.55 Uhr: Die Volkshochschule (VHS) stellt ab Montag, 2. November, ihren Betrieb weitgehend ein. Fortgesetzt werde nur Seminare mit „berufsbezogenen Weiterbildungsangeboten“, Schulabschluss- und Alphabetisierungskurse sowie Deutsch als Fremdsprache. Alles andere wird abgesagt. „Über die Kursausfälle werden Teilnehmende und Kursleitende von der VHS Essen informiert“, kündigt die Volkshochschule an.

Zuvor hatte auch schon die Zeche Zollverein angekündigt, als Kultur- und Veranstaltungsort ab Montag zu schließen.

Auch die Folkwang-Musikschule hat nicht nur ihre Veranstaltungen für den Monat November abgesagt, sondern streicht auch ihren Präsenzunterricht. Das teilt die Musikschule am Freitagmittag mit. Davon betroffen ist auch der „JeKits“-Unterricht an Grundschulen.

10 Uhr: Am Donnerstag war in Essen erstmals die 1000er-Marke überschritten worden. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt des ersten Lockdowns im März waren 318 Bürger erkrankt. Der Inzidenzwert lag in Essen am Donnerstag bei 142,8; die Stadt Essen meldet am Freitag einen Inzidenzwert von 152,5.

Unterdessen steigt auch die Zahl der Covid-Intensivpatienten in Essens Krankenhäusern deutlich an. Hier geht es zum Artikel.

Montag, 2. November, müssen Gastronomen schließen, auch der Freizeit-Sport ruht für mindestens vier Wochen. Am Donnerstag ist unklar: Was genau muss alles schließen? Unterdessen steigt die Zahl der Infektionen weiter an. Seit Mitte Oktober gilt die „Gefährdungsstufe 2“ für das Stadtgebiet.

Donnerstag, 29. Oktober: Lockdown-Details unklar; Inzidenz auf 129,9 gestiegen

11.34 Uhr: Noch ist unklar, ob zum Beispiel der Grugapark dicht machen muss, die VHS, die Museen der Stadt, private Nachhilfeinstitute . . . so lange keine neue Corona-Schutzverordnung vorliegt, weiß niemand Genaues. Auch die Kirchen haben noch keine Klarheit über die Frage, ob Gemeinde- und Pfarrzentren geöffnet bleiben dürfen. Gottesdienste wird es weiter geben. Hier der ausführliche Bericht.

8.40 Uhr: Weil der Martinszug wegen Corona ausfällt, hat eine Essenerin eine besondere Aktion gestartet: Sie hatte die Idee, dass in der Martinswoche vom 7. bis 15. November jeder eine leuchtende Laterne ins Fenster hängt. Die Familien könnten dann alleine durch die Straßen ziehen und die Lichter bewundern. Welche Stadtteile bereits mitmachen, lesen Sie hier: Martinszug in Essen fällt aus: Diese Alternativen gibt es

6.49 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstag, 29. Oktober für Essen einen abermals gestiegenen Inzidenzwert von 129,9 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – ein neuer Höchstwert. Zum Vergleich: Die Stadt Essen gab die Inzidenz am gestrigen Mittwoch mit 127,7 an. Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen der Meldekette.

Mittwoch, 28. Oktober: Überblick über Corona - weiterer Todesfall

17.10 Uhr: Wie die Stadt am Mittwochnachmittag mitteilt, ist am Dienstag, 27. Oktober, eine 87-jährige Essenerin mit einer Corona-Infektion im Universitätsklinikum verstorben . Die vorerkrankte Frau lebte zuvor im Seniorenstift St. Andreas in Rüttenscheid. Die Stadt spricht den Angehörigen und der Familie ihr Mitgefühl aus. Insgesamt sind damit 54 Essener*innen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

12.33 Uhr: Die Stadt Essen meldet Corona-Infektionen in Altenheimen, Schulen und Kitas - ein Überblick (Stand 27. Oktober): Im Kurt Schumacher Zentrum (Überruhr-Holthausen) sind sechs Mitarbeiter und acht Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Für die gesamte Senioreneinrichtung gilt ein Besuchsverbot , Neuaufnahmen erfolgen nicht. Im Bettina von Arnim-Haus in Stadtwald haben sich neun Bewohner und drei Mitarbeiter angesteckt. Das Besuchsverbot für die Einrichtung wird wieder aufgehoben. In der Schule am Morungenweg in Freisenbruch wurde eine Betreuungsperson positiv getestet. Es wurde stets ein Mund-Nase-Schutz getragen und der nötige Abstand eingehalten, daher sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. In der Kita Zugstraße in Dellwig wurde eine weitere Betreuungsperson positiv getestet, die Umfeldanalysen laufen noch. Für die betroffene Gruppe wurden Quarantänen angeordnet . In der Kita Kunterbunt in Freisenbruch wurde ein Kind positiv getestet, für die betroffene Gruppe wurden Quarantänen angeordnet. In der Kita Christus König in Haarzopf ist eine Betreuungsperson positiv getestet worden, für die betroffenen Gruppen wurden Quarantänen angeordnet. In der Kita Grevelstraße in Frohnhausen wurde ein Kind positiv getestet. Hier sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. In der Kita Entdeckerfreunde in Frohnhausen wurde eine Mitarbeiterin positiv getestet. Für die betroffene Gruppe wurden Quarantänen angeordnet.

10.55 Uhr: Die Stadt Essen meldet Mittwochvormittag wieder eine gestiegene Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner). In den vergangenen sieben Tagen gab es 744 Neuinfektionen, was einem Inzidenzwert von 127,7 entspricht. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte - RKI jetzt 112,1 – resultieren aus zeitlichen Verzögerungen der Meldekette.

9.21 Uhr: Anm. d. Redaktion: Am Mittwochmorgen meldet das RKI Probleme bei der Datenübermittlung. Die angezeigten Werte im Dashboard seien fehlerhaft. Wir aktualisieren diese Übersicht, sobald die aktuellen Zahlen vorliegen.

6.53 Uhr: Erfreulich: Der Inzidenzwert für Essen hat am Mittwoch einen kleinen Sprung nach unten gemacht. Das Robert-Koch-Institut ( RKI ) meldet am 28. Oktober eine gesunkene Inzidenz von 104,7 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Wochenlang hatte das RKI steigende Werte gemeldet, zum ersten Mal gibt es anscheinend einen rückläufigen Trend. Am Vortag lag der Inzidenzwert des RKI noch bei 118,7. Etwa denselben Wert meldete später auch die Stadt Essen: 119,6. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Dienstag, 27: Oktober: 781 Essener sind mit Coronavirus infiziert

16.04 Uhr: Nach dem zweiten Schultag nach den Herbstferien steht fest: Das Lüften, alle 20 Minuten und in den Pausen, klappt nicht an allen Schulen und in allen Räumen so, wie es sich die Landesregierung vorstellt. Viele Fenster an Essener Schulen kann man überhaupt nicht öffnen - entweder, weil sie kaputt sind, oder weil es technisch so nicht vorgesehen ist. Außerdem: Fenster in oberen Geschossen der Schulgebäude sind häufig verschlossen aus Sicherheitsgründen.

12.32 Uhr: Am Dienstagmorgen sind in Essen 781 Personen mit dem Coronavirus infiziert , seit Beginn der Pandemie im Frühjahr sind es insgesamt 3667. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (20. bis 26. Oktober) hat es 697 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohner) von 119,6 (Vortag: 120,6) ausmacht. Das RKI hatte um Mitternacht einen stagnierenden Wert von 118,7 ausgewiesen. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

8.30 Uhr : Das Bürgerzentrum Alter Bahnhof Kettwig trotzt weiter Corona. Es gibt ein Einbahnstraßensystem und Frischluftzufuhr. Konzerte finden daher weiter statt. Alles Wichtige zu den Hygieneregeln gibt es hier.

8.10 Uhr: Mit den steigenden Corona-Infektionen in Essen wächst auch die Sorge um das wichtige Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel. „Wenn es da zu massiven Umsatzeinbußen kommt, wird das zu Veränderungen in der Innenstadt führen, die zerstörerisch sind“, warnt der Geschäftsführer der Essen Marketing Gesellschaft (EMG), Richard Röhrhoff. Das Weihnachtsgeschäft ist traditionell die umsatzstärkste Zeit im Einzelhandel – doch die Vorzeichen sind nicht gut. Mehr dazu lesen Sie hier: Essens Einzelhandel bangt um das Weihnachtsgeschäft

6.39 Uhr: Der Inzidenzwert stagniert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag (27. Oktober) für Essen einen Wert von 118,7 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Es ist derselbe RKI-Wert wie am Tag zuvor. Die Stadt Essen hatte Montagvormittag 120,6 gemeldet. Abweichende Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Montag, 26. Oktober: Mehr Corona-Fälle in Essener Altenheimen

18.25 Uhr: Die Stadt Essen registriert weitere Corona-Fälle in Altenheimen: Positiv getestet wurden Bewohner im Ev. Altenzentrum Emscherpark in Karnap und im Seniorenstift St. Andreas in Rüttenscheid. Im Bettina von Arnim-Heim sind zwei weitere Mitarbeiter positiv getestet. Insgesamt sind dort drei Mitarbeiter und neun Bewohner positiv getestet. Die Folgen: Abstriche, angeordnete Quarantänen für engste Kontaktpersonen, Besuchsverbote .

11.28 Uhr: Den aktuellen Inzidenzwert für Essen hat die Stadt Essen am Montag um 10.40 Uhr gemeldet. Er liegt danach bei 120,6 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Zurzeit sind in Essen 830 Personen mit dem Coronavirus infiziert . Unterschiedliche Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

10.59 Uhr: Essens Marketing-Chef Richard Röhrhoff hält den Weihnachtsmarkt für ungefährlich, eine Absage würde indirekt sogar die Corona-Gefahr verstärken. Lesen Sie hier mehr dazu: „Ansteckungsrisiko auf Weihnachtsmarkt in Essen gleich null“

6.25 Uhr: Wann wird Essen endlich die Kurve kriegen? Nun, im Moment sieht es noch nicht danach aus. Das Robert Koch-Institut hat am Montag neue Zahlen veröffentlicht. Danach ist der Inzidenzwert auf 118,7 (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) gestiegen. Zuletzt hatte die Stadt am Sonntag 114,1 gemeldet. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Sonntag 25. Oktober: Inzidenz-Wert überschreitet erstmals Hunderter-Marke

16.40 Uhr: Die Stadt Essen vermeldet einen neuen Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Der 91-Jährige starb im Universitätsklinikum. Der schwer vorerkrankte Mann war am 18. Oktober ins Krankenhaus eingeliefert worden.

12.10: Nach Angaben der Stadt Essen ist der Inzidenzwert am Sonntagmorgen erstmals über die 100er-Marke gestiegen . Er liegt jetzt bei 114,1. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (18.10.–24.10.) hat es laut Zahlen der Stadt 665 Neuinfektionen gegeben. Insgesamt sind in Essen derzeit 796 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März sind es insgesamt 3547 Essener. Aktuell nach einer Erkrankung an Corona wieder genesen sind 2699 Personen. 52 Essener sind an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Aktuell befinden sich 2109 Essener in einer angeordneten häuslichen Quarantäne.

Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen für Essen heute einen Wert von 107,1 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Aktuell am häufigsten betroffen von einer Infektion mit COVID-19 sind die Altersgruppen der 20- bis 30-Jährigen (150), der 30- bis 40-Jährigen (167), sowie der 40- bis 50-jährigen Essener (127).

11.50 Uhr: Normalerweise ist die Rüttenscheider Straße am späten Samstagabend Partymeile der Stadt. Doch am zweiten Sperrstunden-Wochenende war die RÜ schon kurz nach 23 Uhr wie leer gefegt .

Samstag 24. Oktober: Jetzt 689 Essener infiziert, Inzidenz liegt bei 99,2

16 Uhr: Nach Angaben der Stadt sind am Samstag in Essen 689 Personen mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es noch 629. Folge: Der Inzidenzwert liegt jetzt kurz vor der 100er-Grenze. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (17. bis 23. Oktober) hat es laut Zahlen der Stadt 578 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohner) von 99,2 ausmacht.

Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März waren insgesamt 3.410 Essener infiziert. Aktuell nach einer Erkrankung an Corona wieder genesen sind 2.669 Personen. 52 Essener sind an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Aktuell befinden sich 2.188 Essen in einer angeordneten Quarantäne.

Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen für Essen am Samstag einen Wert von 92,8 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Derzeit am häufigsten betroffen von einer Infektion mit Covid-19 sind die Altersgruppen der 20- bis 30-Jährigen (127), der 30- bis 40-Jährigen (148), sowie der 40- bis 50-jährigen Essener (111).

Stadt verschärft Regelungen in den Sportanlagen und Sporthallen

12.02 Uhr: Angesichts der steigenden Coronavirus-Infektionszahlen, hat die Stadt Essen ihre Allgemeinverfügung aktualisiert, was Auswirkungen auf den Sportbetrieb in Essen hat. Die Fußballklubs kritisieren die neuen Regeln im Sport.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

  • Sperrstunde und das Verkaufsverbot für Alkohol ab 23 Uhr gilt auch in den Vereinsheimen, auch solchen ohne Gaststättenerlaubnis
  • Ab Montag, 26. Oktober, sind die Nutzung der Dusch- und Umkleideräume auf allen städtischen Sportanlagen außerhalb des Schulsports untersagt. Davon nicht betroffen sind die städtischen Schwimmbäder und die Sport- und Gesundheitszentren
  • In Anlehnung an die Empfehlungen des Schulministeriums für den Schulsport appellieren die Stadt Essen und der Essener Sportbund (Espo) dringend an alle Vereine und Sporttreibenden, auf kontaktintensive Übungen zu verzichten und auf alternative Übungen auszuweichen
  • Für die Reduzierung des Ansteckungsrisikos soll jederzeit für die Durchlüftung der Räumlichkeiten gesorgt werden

Freitag, 23. Oktober: Jeden Tag einer neuer Höchstwert für Corona-Hotspot Essen

19 Uhr: Die Nachverfolgung der Corona-Infizierungen in Essen wird zunehmend schwieriger, aber sie ist noch machbar. „Wir sind allerdings am Limit“, sagte Gesundheitsdezernent Peter Renzel am Freitag Abend. Mit einer gewissen Zeitverzögerung und dank eines neuerlich erhöhten Personaleinsatzes könne man die Infizierungen und Ansteckungsketten noch nachverfolgen und die Umfeldanalysen leisten. Auch Aushilfen seien dabei entscheidend.

„Als Universitätsstadt konnten wir Medizinstudenten aus höheren Semestern für diese Arbeit gewinnen“, so Renzel. Das sei auch deshalb nützlich, weil medizinische Grundkenntnisse vorhanden sind. Die Hilfe der Bundeswehr brauche man derzeit noch nicht.

Es ist das Hochschnellen der Zahlen, das Probleme bereitet. Am Freitag meldete die Stadt 629 Menschen, die derzeit infiziert sind – 82 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Essener in Quarantäne betrug gestern 2110 und damit über 200 mehr als am Tag zuvor. Hier noch den Überblick zu behalten, sei „ambitioniert“, so Renzel. Neue Maßnahmen plane die Stadt derzeit aber nicht. „Die Corona-Schutzverordnung des Landes gilt bis 31. Oktober, danach sehen wir weiter.“ Die Regelungen müssten sich nun erst einmal in ihrer Wirkung entfalten.

In den Essener Krankenhäusern waren, Stand Donnerstag, 58 Patienten wegen wegen Corona in stationärer Behandlung, elf davon lagen auf der Intensivstation. Das ist laut Renzel, was die Kapazitäten betrifft, noch keine bedrohliche Situation.

17.20 Uhr: Am Freitagmorgen waren nach Angaben der Stadt Essen 629 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 547), seit Beginn der Erkrankungswelle im Frühjahr sind es insgesamt 3.298. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (16.10. bis 22. Oktober) hat es 530 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohner) von 90,9 ausmacht. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte(RKI: 90,4) resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

13.41 Uhr: Die Corona-Werte steigen, eine Maskenpflicht im Freien gibt es aber noch nicht. Wie finden das die Essener? Wir haben uns auf der Straße umgehört: So stehen Bürger zur Maskenpflicht in der Innenstadt

7.40 Uhr: Jeder Tag ein neuer Höchstwert: Das Robert Koch-Institut (RKI) weist am Freitag, 23. Oktober, erneut einen gestiegenen Inzidenzwert für den Corona-Hotspot Essen aus. Demnach liegt der Wert jetzt bei 90,4 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen).

24 Stunden zuvor lag der vom RKI veröffentlichte Wert noch bei 79,6 . Die Stadt Essen hat dann Donnerstagvormittag aktualisiert auf 81,2 . Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Donnerstag, 22. Oktober: Essen will den Weihnachtsmarkt nicht absagen

18.35 Uhr: Anders als in vielen Nachbarstädten soll der Mitte November startende Weihnachtsmarkt in Essen vorläufig nicht abgesagt werden. „Wir haben ja erst vor einigen Tagen die Corona-Schutzverordnung des Landes umgesetzt, und jetzt warten wir erst einmal ab, wie sich das auswirkt“, sagt Stadtsprecherin Jasmin Trilling. Es gebe keinen dringenden Grund, nun schon wieder Neues zu beschließen. Auch OB Thomas Kufen erklärte, „aktuell“ denke man nicht eine Absage.

Nach Angaben von Essen Marketing-Chef Richard Röhrhoff sind einige Betreiber schon mit dem Aufbau beschäftigt. „Wir wissen natürlich, dass bei weiter verschärfter Infektionslage auch ein kurzfristiger Abbruch noch möglich ist.“ Die Stadt Duisburg hatte die Absage ihres Weihnachtsmarkts unter anderem damit begründet, dass zu viele Menschen aus niederländischen Krisenregionen sich auf den Weg machen könnten. Auch Essen kann jedes Jahr traditionell viele niederländische Gäste zum Budenzauber begrüßen.

Die EMG sagt, sie habe ein tragfähiges Hygienekonzept für den Weihnachtsmarkt entwickelt, das die Abstandsregeln ermögliche.

13.10 Uhr: Essen hat seine Corona-Statistik am Donnerstagmorgen auf den neuesten Stand gebracht. Danach sind inzwischen 547 Personen mit dem Coronavirus infiziert . Seit Beginn der Erkrankungswelle im Frühjahr sind es insgesamt 3.164 Essener. Davon sind 2565 Personen wieder genesen. 52 Essener sind an oder in Verbindung mit einer CoronaInfektion verstorben. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (15. bis 21. Oktober) hat es 473 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert von 81,2 ausmacht. Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen für Essen heute einen Wert von 79,6 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Rosenmontagszug in Essen-Kupferdreh abgesagt

12.10 Uhr: Der 149. Kupferdreher Rosenmontagszug wird nicht stattfinden. Die Organisatoren vom Kupferdreher Festausschuss haben zudem für die Session 2020/21 die Durchführung sämtlicher Veranstaltungen abgesagt. Die Entscheidung sei schweren Herzens gefallen, da jedes Jahr tausende Besucher, darunter viele Familien zum Rosenmontagszug auf der Ruhrhalbinsel kämen.

Aber die Verantwortung in Zeiten der Corona-Pandemie sei zu groß. Zu groß sei ebenfalls die Planungsunsicherheit für Vereine in Zeiten der Pandemie und die ständigen Veränderungen, die sich aktuellen Zahlen und Fakten ergäben.

10.13 Uhr: Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hat in der Sendung "Frühstart" des Nachrichtenkanals NTV die Vielzahl neuer Corona-Regelungen kritisiert, die aus den Runden zwischen Bund und Ländern ausgehen „In der Tat ist es sehr ärgerlich , wenn quasi im Wochentakt neue Regelungen verkündet werden und man den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder neu erklären muss, dass das, was die Frau Bundeskanzlerin in der Talkshow gesagt hat, nicht automatisch auch Gesetzeskraft in einem Bundesland oder einer Kommune hat“, sagte Kufen am Donnerstagmorgen. Kufen wünschte sich „einen längerfristigen Zeitplan“ und kritisierte zudem, dass die Ministerpräsidenten oftmals kurz nach den Konferenzen wieder neue Maßnahmen forderten: „Das hätte man ja auch mal am Tag vorher klären können. Das führt zu einer zusätzlichen Verunsicherung.“ (dpa)

9.32 Uhr: Für weiterführende Schulen in NRW gilt nach den Herbstferien die Maskenpflicht – auf diese Ankündigung von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hat die Stadt Essen schon seit Tagen gewartet. Wie sich die Stadt auf den Schulstart nach den Herbstferien vorbereitet, lesen Sie hier: Essen hatte Maskenpflicht für Schulen längst vorbereitet

8.48 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Krise gilt seit Samstag in Essen eine verpflichtende Sperrstunde . Dagegen sind am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster weitere Eilanträge eingereicht worden. Am Mittwoch ging auch ein Antrag von drei Wirten aus Essen ein, die gemeinsam mit Kollegen aus Dortmund und Hemer (Märkischer Kreis) gegen die Sperrstunde vorgehen.

8.45 Uhr: Der Inzidenzwert für Neuinfektionen ist im Corona-Hotspot Essen weiter gestiegen. Am Donnerstag, 22. Oktober, weist das Robert Koch-Institut für Essen einen aktualisierten Wert von 79,9 aus, fast acht Prozentpunkte mehr als am Vortag.

Auch die Zahl der registrierten Corona-Fälle steigt weiter an. Am Donnerstag meldete die Stadt 547 positiv getestete Essenerinnen und Essener.

Mittwoch, 21. Oktober: Wegen Coronavirus – Essen Motor Show und Zombiewalk abgesagt

19.35 Uhr: Im Senioren- und Pflegeheim Bettina von Arnim-Haus im Stadtwald gibt es mehrere Coronafälle, meldet das Gesundheitsamt der Stadt Essen. Aktuell wurden drei Mitarbeiter und drei Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Es ist der erste Ausbruch in einer Essener Senioren- oder Pflegeeinrichtung seit Monaten. Die Senioreneinrichtung bietet mehrere Unterbringungsformen an. Die Corona-Infektionen sind ausschließlich im ambulanten Dienst und im Service-Wohnen aufgetreten. Im stationären Bereich sind derzeit keine Fälle bekannt. Allen Betroffenen geht es laut Stadt den Umständen entsprechend gut.

Am Donnerstag werden bei allen Bewohnern und dem gesamten Personal Testungen auf das Coronavirus durchgeführt. Für die gesamte Einrichtung wurde durch das Lagezentrum Untere Gesundheitsbehörde vorsichtshalber und vorerst eine Quarantäne und ein Besuchsverbot angeordnet.

Am Mittwoch hat es außerdem einen weiteren Todesfall nach einer Corona-Infektion gegeben. Ein 85-jähriger Essener ist im St. Elisabeth-Krankenhaus der Contilia Gruppe in Hattingen nach einem längeren stationären Aufenthalt verstorben. Der schwer vorerkrankte Mann wurde aus anderen Gründen im Krankenhaus behandelt und zeigte dann während seines Aufenthalts Corona-Symptome, woraufhin er positiv getestet wurde.

13.30 Uhr: Großveranstaltungen in Essen sind kaum noch durchführbar: Jetzt wurden der beliebte Zombiewalk und die publikumsstarke Motorshow in den Rüttenscheider Messehallen abgesagt. Wie es mit dem Weihnachtsmarkt weitergeht, steht bisher nicht fest.

12.31 Uhr: In der Sparkassen-Filiale in der Gemarkenstraße 35 gibt es einen Corona-Fall. Deshalb ist die Zweigstelle vorübergehend geschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Fall: Sparkasse Essen schließt vorsorglich Filiale

12.15 Uhr: Corona wirbelt den närrischen Fahrplan durcheinander: Das Festkomitee Essener Karneval hat alle Veranstaltungen, die in Sälen stattfinden, für die Session 2020/21 abgesagt . Hoppeditz-Erwachen und Rosenmontagszug sollen aber stattfinden.

9.15 Uhr: Essen bleibt weiterhin Corona-Hotspot. Gegenüber dem Vortag ist der Inzidenzwert abermals leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) beziffert ihn am Mittwoch, 21. Oktober, um 0.00 Uhr mit 72,2 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen.

Während im Berchtesgadener Land bereits der Lockdown verhängt wurde, versuchen anderen Städte wie Essen diesen zu verhindern. Denn der Lockdown im Frühjahr hatte für die Kitas in Essen fatale Folgen, sagen Erzieherinnen. Deshalb gelten in vielen Kitas jetzt strenge Hygieneregeln. Welche weiteren Corona-Regeln in den Einrichtungen gelten, lesen Sie hier.

Dienstag, 20. Oktober: 51 Corona-Tote in Essen

In Essen hat es einen weiteren Todesfall nach einer Corona-Infektion gegeben. Ein 39-jähriger Mann ist im Universitätsklinikum Essen nach einem längeren stationären Aufenthalt verstorben, bestätigt die Stadtverwaltung.

Der vorerkrankte Mann war am 6. Oktober wegen akuter Corona-Symptome ins Universitätsklinikum Essen eingeliefert worden. Dort wurde er intensivmedizinisch betreut und musste beatmet werden. Insgesamt sind damit 51 Essenerinnen und Essener an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Die evangelischen Kliniken Essen-Mitte haben derweil die Besuchszeiten wegen Corona fast halbiert. Trotzdem ist die Neuregelung vergleichsweise liberal. Die übrigen Krankenhäuser der Stadt halten unterdessen an der seit Monaten geltenden einheitlichen Besuchsregelung fest. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Hotspot: Kliniken Essen-Mitte verkürzen Besuchszeiten

Sie möchten mehr zur Corona-Lage in NRW lesen? Auf unserer Themenseite gibt’s den Überblick.

Ungeachtet der neuen Regeln in nahezu allen Nachbarstädten, will Essen in der Innenstadt oder in anderen Einkaufsstraßen vorläufig keine Pflicht zum Maskentragen anordnen. „Es ist eine Option, die wir in Betracht ziehen, je nachdem, wie sich das Infektionsgeschehen noch entwickelt“, sagt Stadtsprecherin Jasmin Trilling. „Aber wir haben aktuell keine Hinweise darauf, dass sich durch Begegnungen in der Fußgängerzone das Infektionsgeschehen erhöht hat.“

OB Kufen: Abstandhalten in der Innenstadt ist möglich

Vor einigen Tagen hatte Oberbürgermeister Thomas Kufen im Gespräch mit dieser Zeitung sein Unbehagen gegenüber Verboten oder anderen Maßnahmen ausgedrückt , die keinen praktischen Nutzen in Bezug auf das Infektionsgeschehen versprächen. Das Tragen von Masken sei selbstredend überall dort sinnvoll und dringend geboten, wo es keine Chance gibt, jederzeit den nötigen Abstand von Mensch zu Mensch einzuhalten. In der Essener Innenstadt und in den Stadtteilzentren ist dies jedoch nach Überzeugung des OB unter freiem Himmel kein Problem.

In Teilen der Innenstädte von Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen und einigen weiteren Revierstädten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes inzwischen Pflicht. Die Städte müssen genau ausweisen, wo die Pflicht beginnt und endet.

Inzidenzwert steigt weiter an: Am Dienstagmorgen beträgt er 68,1

Die Stadt Essen hat am Dienstagmorgen neue Daten über die Verbreitung des Coronavirus veröffentlicht. 438 Essener sind demnach infiziert. Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März sind es insgesamt 2.965. Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter an: In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen vom 13. bis zum 19. Oktober gab es 397 Neuinfektionen, was einen Inzidenzwert von 68,1 ausmacht.

Das Landeszentrum Gesundheit des Landes NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen für Essen Dienstag einen Wert von 65,7 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren nach Angaben der Stadt aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Essen weiter gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am 20. Oktober, 0 Uhr, einen neuen Inzidenzwert veröffentlicht: In den vergangenen sieben Tagen gab es umgerechnet auf 100.000 Einwohner 65,7 Neu-Infektionen. Seit Beginn der Coronapandemie haben sich laut RKI 2924 Essener Bürger mit dem Coronavirus infiziert.

Montag, 19. Oktober: 468 Menschen in Essen mit Coronavirus infiziert

Die Stadtverwaltung hat am Montagvormittag (10.10 Uhr) aktuelle Zahlen zur Corona-Situation in Essen veröffentlicht. Danach sind 468 Menschen (Sonntag: 443) mit dem Coronavirus infiziert, seit Beginn der Erkrankungswelle im Frühjahr sind es insgesamt 2.909 Essenerinnen und Essener.

In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (12. bis 18. Oktober) hat es 376 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohner) von 64,5 ergibt. Das Robert Koch-Institut wie auch das Landeszentrum für Gesundheit NRW weisen für Essen heute einen Wert von 61,1 aus. Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Essen zu Wochenbeginn wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut hat am 19. Oktober um 0.00 Uhr einen neuen Inzidenz-Wert für Essen veröffentlicht, er liegt jetzt bei 61,1. Das heißt: In den vergangenen sieben Tagen gab es umgerechnet auf 100.000 Einwohner 61,1 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus.

Sonntag, 18. Oktober: OB Kufen sieht keinen Anlass für Maskenpflicht im Freien

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts für die Stadt Essen stellt sich für den 18. Oktober etwas freundlicher dar als zuletzt: Demnach gab es in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 54,7 Fälle von Neuinfektionen. Der Inzidenzwert gilt als wichtiger Indikator für die Gefahren durch das Virus, ab 50,0 gilt die Gefährdungsstufe 2, wodurch besondere Einschränkungen in Kraft treten.

Am Sonntag gab die Stadt Essen folgende Zahlen bekannt: In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (11. bis 17. Oktober) hat es 376 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert (Anzahl infizierte Personen pro 100.000 Einwohnern) von 64,5 entspricht.

Die unterschiedlichen Inzidenzwerte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette, erläutert die Stadt.

Oberbürgermeister Thomas Kufen sieht für eine Maskenpflicht in den Geschäftsstraßen vorläufig keinen Anlass. Die Möglichkeit, Abstand zu halten, sei überall gegeben.

Freitag, 16. Oktober: Coronavirus – Gefährdungsstufe 2 in Essen

Die Landesregierung hat den Städten am Freitag Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie gegeben, noch am späten Freitagabend hat die Stadtverwaltung in Essen die Gefährdungsstufe 2 offiziell festgestellt und in aller Eile eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Somit müssen sich Bewohner, Gastronomen und Kulturanbieter auf einige Änderungen einstellen.

Was in Essen vorläufig noch nicht vorgesehen ist: die Maskenpflicht im Freien, etwa in Fußgängerzonen. Die Maskenpflicht gilt mittlerweile in vielen Städten mit hohem Inzidenzwert auch draußen, und zwar da, wo sich der Abstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht einhalten lässt. Das Land begrüßt das und nennt beispielhaft Fußgängerzonen.

In Essen ist das aber vorläufig kein Thema, so Stadtsprecherin Jasmin Trilling: „Ohne nachweisbares Infektionsgeschehen werden wir das nicht machen.“ Dies gelte zumindest vorerst.

Die Essener Innenstadt mit der Fußgängerzone sei luftig gebaut und nicht überlaufen und biete genügend Platz zum Abstand halten. Theoretisch könnte Essen etwa auf der Kettwiger und der Viehofer Straße auf Sicht Maskenpflicht einführen, möglicherweise auch in einigen Stadtteilzentren wie Steele und Rüttenscheid , wo es regelmäßig eng wird auf Straßen und Gehwegen. Am Freitagabend setzte Trilling dann einen anderen Akzent: „Wir werden das in den nächsten Tagen prüfen“, sagte sie.

Coronavirus in Essen: Diese Regeln gelten jetzt

  • Alkoholhaltige Getränke dürfen generell im Außenbereich nicht mehr verkauft werden.
  • In der Öffentlichkeit dürfen nur fünf Personen als Gruppe auftreten. Mehr dürfen es nur sein, wenn ein enges Verwandtschaftsverhältnis vorliegt.
  • Private Feiern im öffentlichen Raum dürfen nur noch mit höchstens zehn Personen stattfinden, nicht mehr mit 25, wie es bislang galt.
  • In allen städtischen Gebäuden herrscht Maskenpflicht.
  • An Veranstaltungen kommerzieller Art dürfen maximal 100 Besucher teilnehmen, mit Ausnahmegenehmigung der Stadt maximal 250. Was das für die Essener Kultur-Institutionen bedeutet, ist noch unklar. Mit 100 Gästen würden sich viele Veranstaltungen nicht mehr lohnen.
  • In Theatern und Philharmonie herrscht ab sofort in allen Häusern auch auf den Sitzen Maskenpflicht.

Seit Samstag, 17. Oktober, von 23 bis 6 Uhr, gilt eine Sperrstunde für die Gastronomie . Wirte müssen ihre Gäste um 23 Uhr hinausbitten, um 6 Uhr dürfen die ersten Cafés und Bäckereien mit Ausschank öffnen. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Marketing-Chef Richard Röhrhoff hatten sich dezidiert gegen diese Restriktion ausgesprochen. Gastronomien seien in Essen keine Orte, in denen Ansteckungen nachzuweisen seien. Das ist für die Umsetzung nun allerdings ohne Belang.

Erst wenn Essen wieder zuverlässig unter dem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 liegt, können die Kneipen und Restaurants wieder öffnen so lange sie wollen. Bars und Kneipenbesitzer wettern derweil gegen die neue Verfügung.

Trotz Coronavirus – Rüttenscheider Kneipen gut besucht

Damit am Freitagabend (16. Oktober) nicht noch wilde Abschiedsfeiern unter Ignorierung der Corona-Regeln in Rüttenscheid stattfinden, hat Ordnungsdezernent Christian Kromberg den Ordnungsdienst der Stadt nach Rüttenscheid beordert.

Ferner werde eine Hundertschaft der Polizei nach dem Rechten sehen, so Kromberg. Viel gesehen haben Besucher der Rü davon aber nicht. Die Gastronomiebetriebe waren bis in die tiefe Nacht gut besucht, tatsächlich gab es wohl die Neigung, ein letztes Mal bis in die Nacht auszugehen, bevor für voraussichtlich längere Zeit die Sperrstunde gilt.

Stadt kündigt Kontrollen auf den „bekannten Essener Gastromeilen“ an

„Das Ordnungsamt der Stadt Essen wird gemeinsam mit der Polizei insbesondere verstärkt auf den bekannten Essener Gastronomiemeilen und im öffentlichen Raum die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen kontrollieren“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Essen gilt offiziell seit Sonntag, 11. Oktober, als Risikogebiet oder Hotspot mit einem Inzidenzwert , der dauerhaft über 50 liegt. Entspannung ist vorläufig nicht in Sicht. Am Freitag, 16. Oktober, liegt die Zahl aktuell infizierter Bürger bei 424 – das ist ein neuer Höchststand seit dem Ausbruch der Pandemie. Am 1. März wurde in Essen der erste Corona-Fall bestätigt. Auch der Inzidenzwert liegt am Freitag, 16. Oktober, auf einem neuen Rekord-Level – 60,4.

OB Kufen kündigt an, die Maßnahmen eins zu eins umzusetzen – kein Flickenteppich mehr

Von einer Sperrstunde für gastronomische Betriebe hatte die Stadt so lange wie möglich abgesehen – seit Mittwoch hatten zum Beispiel Düsseldorf und Köln entsprechende Regeln verhängt, Essen aber nicht. Eigensinn gilt nun allerdings nicht mehr. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten Politik aus einer Hand sowie Entschiedenheit im Einsatz gegen das Coronavirus“, erklärte Oberbürger Thomas Kufen am Freitagabend.

Ein „Flickenteppich an Regelungen“ führe zur Verunsicherung und untergrabe die Akzeptanz der Maßnahmen. „Daher werden wir in Essen eins zu eins die heute für ganz NRW verabredeten Maßnahmen übernehmen und auch kontrollieren“, so der OB.

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