Denkmalschutz

Das Glockenspiel am Deiter-Haus ist jetzt ein Denkmal

Das Glockenspiel im ehemaligen Deiter-Haus an der Kettwiger Straße wurde unter Denkmalschutz gestellt.

Das Glockenspiel im ehemaligen Deiter-Haus an der Kettwiger Straße wurde unter Denkmalschutz gestellt.

Essen.   Für viele Essener gehört das beliebte Glockenspiel von 1928 an der Kettwiger Straße zur Innenstadt. Nun bleibt es der Nachwelt erhalten.

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Das „Glockenspiel am ehemaligen Geschäftshaus Deiter“ in der Kettwiger Straße 22 ist nun ein Baudenkmal. So hat es jetzt der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung beschlossen.

Das beliebte Glockenspiel aus dem Jahre 1928, das für viele Essenerinnen und Essener traditioneller und fester Bestandteil der Essener Innenstadt ist, gilt damit zusammen mit dem Erker aus den Jahren 1955/56 und den beweglichen Figuren, die das Ensemble zwischen 1958 und 1970 komplettierten, aus Sicht der Denkmalschützer als besonders erhaltens- und schützenswert.

Auch der Erker ist aus künstlerischer Sicht bedeutsam

In der Denkmalliste heißt es dazu als Begründung: „In städtebaulicher Hinsicht ist der gegenüber der Straße „Am Glockenspiel“ und an einem Knickpunkt der Kettwiger Straße platzierte Erker von den Auftraggebern und der Stadt Essen von Anfang an als „Landmarke“ konzipiert gewesen und als solche auch angenommen worden“. Bedeutsam aus künstlerischer Sicht seien die „individuelle Form des Glockenspiel-Erkers“ sowie dessen künstlerische Ausstattung.

Behörde begründet Schutz auch wissenschaftlich

Darüber hinaus ist der Denkmalschutz auch wissenschaftlich begründet, da die Steuerung des Glockenspiels „durch den technikhistorisch bedeutsamen Glockenspielapparat und eine elektronische Relaisschaltung“ erfolgt.

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