Frauentag

DGB-Chef kritisiert Frauen-Anteil in Essens Stadtspitze

Dieter Hillebrand vom Deutschen Gewerkschaftsbund Essen wünscht sich mehr Frauen in der Stadtspitze.

Foto: Socrates Tassos

Dieter Hillebrand vom Deutschen Gewerkschaftsbund Essen wünscht sich mehr Frauen in der Stadtspitze.

Essen.   Anlässlich des Frauentages hat Essens Gewerkschafts-Chef den Frauen-Anteil in der Spitze der Stadt kritisiert. Frauen seien „unterrepräsentiert“.

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Anlässlich des Internationalen Frauentages sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund Essen großen Nachholbedarf bei der Gleichstellung von Frauen in der Stadtgesellschaft: „Im Essener Rat sind gerade einmal 30 von 90 gewählten Ratsmitgliedern Frauen“, so DGB-Chef Dieter Hillebrand.

Auch im siebenköpfigen Verwaltungsvorstand der Stadt ist mit Simone Raskob nur eine Frau vertreten. Eine Bürgermeisterin gibt es gar nicht. „Damit sind Frauen bei der politischen Gestaltung in unserer Stadt stark unterrepräsentiert“, so Hillebrand.

Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer

Auch auf dem Arbeitsmarkt würden Frauen den Kürzeren ziehen, so der DGB. Von den rund 240 000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Essen arbeiten rund 60 000 im Minijob-Bereich. Der Frauenanteil liege hier bei rund 60 Prozent.

Auch beim durchschnittlichen Monatsgehalt klaffe eine Lücke. So verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen in Essen nach laut IAB im Durchschnitt rund 13,1 Prozent weniger als Männer.

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