Grundschulen

Essen: Altenessener Grundschüler gewinnen Handballturnier

Das Team der Adolf-Reichwein-Schule aus Altenessen gewinnt die sechsten Handball-Stadtmeisterschaften der Grundschulen in Essen.

Das Team der Adolf-Reichwein-Schule aus Altenessen gewinnt die sechsten Handball-Stadtmeisterschaften der Grundschulen in Essen.

Foto: Linda Sonnenberg / FFS FUNKE Foto Services

Essen-Altenessen.  21 Essener Grundschulen nahmen bei den Handball-Stadtmeisterschaften teil. Sieger kommen aus Altenessen. Ihre Vorbilder spielen jetzt bei der EM.

21 Grundschulen aus dem gesamten Stadtgebiet haben Handball gespielt: Die Mädchen und Jungen nahmen an den Handball-Stadtmeisterschaften in der Halle der Sportanlage am Hallo teil. Gewonnen haben die Spieler der Adolf-Reichwein-Schule aus Altenessen.

Es waren die sechsten Grundschulmeisterschaften, die erstmals im Januar und nicht wie in den Jahren zuvor im November stattgefunden haben. Der Grund für die Organisatoren, das Turnier zu verschieben, ist die Handball-EM, die nun zeitgleich läuft. Davon haben sich die Essener mehr teilnehmende Schulen versprochen und vor allem hochmotivierte Kinder.

Spannendes Turnier und viele Tore

Und das hat funktioniert: Den gesamten Vormittag waren die jungen Handballer begeistert im Zweikampf sowie im Teamspiel. Nach einem spannendem Turnier und vielen Toren, setzte sich im Finale die Adolf-Reichwein-Schule gegen die Graf-Spee-Schule aus Bredeney durch (2:5).

Entsprechend groß war die Freude bei den Altenessener Handballern, deren Schulleiter Ludger Velten und Coach Michael Hegemann, der selbst Handball-Weltmeister war.

Unterstützung im Training gab es wiederum von Eugen Feldhoff, Trainer beim Stoppenberger Verein HSG am Hallo und im Vorstand des Handball-Kreises-Essen.

Zwei Sieger und ein großes Vorbild aus der Nationalmannschaft

Zwei der jungen Sieger sind Sofian und seine Mitspielerin Finja. Die Neunjährigen sind erstmals über eine Schul-AG auf den Handballsport gekommen. Ob Finja weiter Handball spielen wird, das weiß sie noch nicht.

Sofian hingegen ist glühender Fan. Sein größtes Vorbild ist der Kreisläufer Erik Schmidt, der derzeit bei der Handball-EM für Deutschland spielt. „Ich möchte gern für den Tusem spielen“, wünscht sich Sofian. Vielleicht sogar mal in der ersten Liga. Vor allem aber möchte er zunächst einem Verein beitreten. Und sein größter Wunsch: mit der deutschen Nationalmannschaft auf dem Feld zu stehen.

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