Gastronomie

Essen: Neue Tapas-Bar an der Rüttenscheider Straße eröffnet

Juan Sánchez hat an der Rüttenscheider Straße eine Tapas-Bar eröffnet.

Juan Sánchez hat an der Rüttenscheider Straße eine Tapas-Bar eröffnet.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Essen-Rüttenscheid.  Auf der Rüttenscheider Straße hat Juan Sánchez einen neue Tapas-Bar eröffnet. Er erfüllt sich damit einen Lebenstraum, musste sich aber gedulden.

Wenn man in diesen Zeiten ein neues Lokal eröffnet, dann ist gewiss viel Leidenschaft im Spiel. Genauso verhält es sich bei Juan Sánchez. Er erfüllt sich mit der Tapas-Bar an der Rüttenscheider Straße 214 einen Lebenstraum.

Die Heimat seiner Eltern war für den Essener immer ein wichtiger Teil seiner Biografie

Als Kind spanischer Eltern, die schon vor vielen Jahren damals als so genannte „Gastarbeiter“ nach Deutschland kamen, ist er in Essen geboren. Doch die Heimat seiner Familie gehörte immer zu einem wichtigen Teil seiner Biografie. Die spanische Küche „und zwar mit Originalrezepten“ den Menschen hierzulande näher bringen, das war für den 39-Jährigen schon immer ein Ziel.

Nun hätte die Eröffnung eigentlich schon viel früher stattfinden sollen; warum das nicht geschah, bedarf in Corona-Zeiten keiner weiteren Erklärung. Während der Zwangspause für die Gastronomie sei er aber mehrfach gefragt worden, wann es denn nun endlich mit der Tapas-Bar losgehe, berichtet der Essener, der die Räume des früheren Lokals „Spießer“ übernommen hat.

Mit Burgerladen in Essen-Holsterhausen bereits sehr erfolgreich

Die Rezepte für Gerichte der Tapas-Bar stammen zum einen aus Galicien, dort erblickte der Vater das Licht der Welt, und zum anderen aus La Mancha. In der Region südlich von Madrid wurde die Mutter geboren. Fisch und Fleisch gehören ebenso zum Angebot wie vegane Gerichte. Dass ein Spanier Paella auf die Speisekarte setzt, bedarf eigentlich schon fast keiner Erwähnung. „Die gehört selbstverständlich dazu“, sagt der gelernte Industriekaufmann, der seit drei Jahren mit dem Burgerladen „200 G Grill & Bar“ in Holsterhausen ein Erfolgsrezept gefunden hat.

Die spanischen Winzer, von denen er die Weine bezieht, habe er alle persönlich besucht, um sich selbst von der Qualität des Rebensaftes zu überzeugen. Seine Handschrift trägt auch die Gestaltung des Ladenlokals, das rund 80 Quadratmeter aufweist, der Innenhof sei bei der Zahl aber noch nicht eingerechnet, erklärt Sanchez. Unterstützt wird er übrigens von seiner Mutter Marisol.

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