Motto-Wochen

Essener Abiturienten hinterlassen vermüllte Regattatribüne

Am Montag feierten Abiturienten am Baldeneysee. So sah Tribüne die am Regattahaus am nächsten Morgen aus.  

Am Montag feierten Abiturienten am Baldeneysee. So sah Tribüne die am Regattahaus am nächsten Morgen aus.  

Foto: WFB

Essen.   Abiturienten haben ihre Mottowoche am Baldeneysee fortgesetzt. Unschöne Begleiterscheinung: Die Tribüne hinterließen sie voller Müll.

Essens Abiturienten feiern ihre traditionellen Mottowochen. Der Spaß sei ihnen gegönnt. Weniger schön war der Anblick, der sich Mitarbeitern der Weißen Flotte Baldeney und der Sport- und Bäderbetriebe am frühen Dienstagmorgen am Regattahaus bot. Die Tribüne war übersät mit Pappbechern, Pizzakartons und Glasscherben.

Vor der Tribüne standen drei große Müllcontainer

Dass Abiturienten nach Schulschluss ihre Party am Baldeneysee fortsetzen, ist mittlerweile üblich während der Mottowochen. „Am Montag ging es um 14 Uhr los mit lauter Musik und reichlich Getränken. Die Stimmung war gut. Alles war friedlich“, erzählt Barbara Schüler vom See- und Kanalmanagement der Weißen Flotte, das im Regattahaus Büroräume nutzt. Was die Mitarbeiter am Dienstagmorgen vorfanden, sei aber einfach nur ärgerlich gewesen. Denn alles war übersät mit Müll. Dabei standen vor der Tribüne drei große Müllcontainer.

Dass die Tribüne derzeit für die bevorstehenden Junioren-Europameisterschaften im Rudern einen neuen Anstrich erhält, macht es nicht besser. Mitarbeiter der Sport- und Bäderbetriebe räumten den Unrat weg, damit die Anstreicher am Vormittag weiterarbeiten konnten. Rot-weißes Flatterband sperrt den Tribünenbereich ab, trotzdem bleiben die Sitzbänke zugänglich.

Seemanager appelliert an die jungen Gäste

Auch am Dienstag feierten auf der Tribüne wieder Abiturienten, die ganze Woche dürfte es so weitergehen. Das Ordnungsamt war erneut vor Ort und auch die Polizei. „Junge Menschen sind herzlich eingeladen zu feiern“, sagt Franz-Josef Ewers, Seemanager und Geschäftsführer der Weißen Flotte. „Aber ihren Müll sollen sie bitte in die Container werfen. Dann ist die Welt in Ordnung.“

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