Übergriffe

Essener „GroKo“ fordert mehr Sicherheit für Stadtmitarbeiter

Mitarbeiter der Stadt Essen sollen besser geschützt werden.

Mitarbeiter der Stadt Essen sollen besser geschützt werden.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen.  Stadt Essen soll ein neues Konzept für einen besseren Schutz ihrer Mitarbeiter entwickeln. Angriffe und Aggressionen seien nicht hinzunehmen.

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Die Essener Rats-„GroKo“ aus SPD und CDU hat die Stadtverwaltung aufgefordert, ein neues Konzept für mehr Mitarbeiter- und Unternehmenssicherheit auf den Weg zu bringen. Zunehmende tätliche Angriffe und steigende Aggressionen wie Respektlosigkeiten gegenüber städtischen Mitarbeitern seien so nicht länger hinzunehmen, waren sich die Fraktionen von SPD und CDU im städtischen Ordnungsausschuss einig.

„Der Schutz der Menschen, die tagtäglich für die Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt im Einsatz sind, liegt uns besonders am Herzen“, betonte Fabian Schrumpf, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Tätlichkeiten, Beleidigungen und respektloses Auftreten gegenüber städtischen Beschäftigten dürfen wir unter keinen Umständen hinnehmen.“

Maßnahmen sollen kaum Auswirkungen auf den Kontakt zum Bürger haben

Zu den Fürsorgepflichten der Stadt als Arbeitgeber gehöre auch der Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir beauftragen daher die Erarbeitung eines Konzeptes zur Mitarbeiter- und Unternehmenssicherheit. Darin sind Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheit unserer städtischen Beschäftigten gewährleisten und weiter erhöhen. Zugleich sollen diese möglichst geringe Auswirkungen auf den täglichen Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern haben.“

„Ob es nun Verschmutzungen und Zerstörungen von Diensteinrichtungen sind oder die nahezu alltäglichen Beleidigungen von Politessen oder Sachbearbeitern im Publikumsverkehr oder das Beschießen von Rettungskräften mit Silvesterraketen: Wir verurteilen jeglichen Übergriff auf städtisches Personal aufs Schärfste“, stellte Hans-Ulrich Krause, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, klar. Jegliche Form der Gewalt sei nicht tolerierbar und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davor zu schützen.

„Wir haben immer deutlich gemacht, dass alles getan werden muss, um die städtischen Beschäftigten vor Gewalttaten zu schützen. Das nun beauftragte Konzept ist da folgerichtig“, so Krause. (j.m.)

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