Verbrechen

Junge Täter stellen sich: Essener Taxiraub-Serie aufgeklärt

Taxifahrer in Essen haben jetzt Gewissheit: Die Täter, die zuletzt Fahrer überfielen, sind aus dem Verkehr gezogen.

Taxifahrer in Essen haben jetzt Gewissheit: Die Täter, die zuletzt Fahrer überfielen, sind aus dem Verkehr gezogen.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Essen.  Die Serie von Raubüberfällen auf Taxifahrer ist aufgeklärt. Die jungen Täter haben sich mittlerweile gestellt und räumen ihre Taten ein.

Die Polizei hat eine Raubserie auf Taxifahrer aufgeklärt. Im Oktober hatten Jugendliche regelmäßig Taxifahrer am Ende einer Fahrt bedroht und deren Geldbörse geraubt. Nach mehreren Fotofahndungen gelang es der Ermittlungsbehörde, die Täter aufzuspüren – ein 18-Jähriger mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit stellte sich in Begleitung seines Rechtsanwaltes.

„Der polizeibekannte 18-Jährige räumte seine Beteiligung zum Teil bereits ein“, berichtet die Polizei. Weitere Ermittlungen führten die Polizei zu einem ebenfalls 18-jährigen Deutschen, der bisher noch nicht in Erscheinung getreten war. Auch er hat sich jetzt gestellt. Er hat mittlerweile gestanden.

Die erste Fahrt führte nach Altendorf

Bei der ersten Tat ließen sich die beiden Täter von der Ostfeldstraße nach Altendorf fahren. An der Heinrich-Strunk-Straße, als das Taxi stoppte, überfielen die jungen Männer den Taxifahrer. Bei der zweiten Tat führte die Fahrt zur Glashüttenstraße ins Ostviertel. Dort versuchten sie, den Taxifahrer auszurauben. Die Täter schlugen auf ihn ein, gelangten aber nicht in den Besitz seiner Geldbörse. Anschließend flüchteten sie. Wenige Stunden später beförderte ein Taxifahrer einen der Täter zum Kamblickweg in Essen-Kray. Dort warteten weitere Personen, die angeblich für den Fahrgast bezahlen wollten. Sie forderten den Taxifahrer auf, auszusteigen. Die Situation wirkte auf den 50-Jährigen derart bedrohlich, dass er mit seinem Taxi davon fuhr.

Die Ermittlungen stehen jetzt vor dem Abschluss. „Die Polizei hofft, dass die Taxifahrer jetzt ruhiger ihren Dienst verrichten können“, hieß es in einer Mitteilung am Freitag.

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