Postbank-Filiale in Werden

Nach Protest: Neuer Mitarbeiter für Werdens Postbank-Filiale

Seine Beschwerde bei der Deutschen Post AG zeigte schnell Erfolg: Rechtsanwalt Dr. Frank Roeser vor der Postbank-Filiale in der Hufergasse in Werden.

Foto: Michael Korte

Seine Beschwerde bei der Deutschen Post AG zeigte schnell Erfolg: Rechtsanwalt Dr. Frank Roeser vor der Postbank-Filiale in der Hufergasse in Werden. Foto: Michael Korte

Essen-Werden.   Immer wieder standen die Kunden der Werdener Postbank-Filiale vor verschlossener Tür – bis sich Rechtsanwalt Frank Roeser beschwerte.

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Immer wieder standen Kunden der Postbank-Filiale in der Hufergasse vor verschlossener Tür, konnten keine Pakete aufgeben oder abholen, kamen nicht an ihre Schließfächer, wichtige Briefe blieben liegen (wir berichteten).

Ende September reichte es dem Heidhauser Rechtsanwalt Frank Roeser und er beschwerte sich bei der Bundesnetzagentur und dem Vorstand der Deutschen Post AG darüber, „dass die Grundversorgung im Postwesen in Werden nicht mehr gewährleistet ist“.

Grund sei der erhöhte und krankheitsbedingte Personalausfall

Jetzt erhielt er eine schriftliche Antwort von der Deutschen Post. Darin heißt es u.a., dass „aufgrund von erhöhtem krankheitsbedingten Personalausfall im gesamten Filialgebiet Essen, die Postbank-Filiale Werden von Juli bis September mehrfach ganztägig schließen musste“.

Um weitere Schließungen zu vermeiden, sei bereits für Abhilfe gesorgt worden. In diesem Monat machten Mitarbeiter aus anderen Postbank-Filialen Dienst in der Hufergasse und, so heißt es weiter, „ein neuer Mitarbeiter wurde für diese Filiale eingestellt“. Er habe bereits in der vergangenen Woche seinen Dienst aufgenommen.

Situation ist bislang zufriedenstellend

Die positive Entwicklung kann Frank Roeser nur bestätigen: „Ich habe viel Resonanz von Menschen bekommen, die sich für mein Engagement bedankt haben. Und nur wenige Tage, nachdem der Artikel erschienen war, war eine deutliche Besserung zu erkennen – ich bin überrascht, wie schnell das gegangen ist. Und bislang ist die Situation sehr zufriedenstellend.“

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