Kino-Bürgen als Leinwand-Helden

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FILMSTUDIO. Das Lichtspiel-Kleinod im Glückaufhaus ist durch 200 000 private Euro gerettet.

Es ist im Kino wie im richtigen Leben: Oft ahnt man, wie der Streifen ausgeht, aber erst die letzte Szene entscheidet, ob's ein Happy End gibt. Fürs neue alte Filmstudio im Glückaufhaus gilt es nun zu vermelden, dass die Rettung - man darf wohl sagen: wie erwartet - endgültig geglückt ist. Der künftige Mieter ifm electronic, Bauherr Kölbl Kruse und das Land hatten den Löwenanteil der Kosten übernommen, die Sparkasse steht für die erhofften Spender gerade. Und den letzten Baustein besorgte jetzt der Verein "Rettet das Filmstudio", der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, private Bürgen für eine (immerhin gut verzinste) Summe von 200 000 Euro zu gewinnen. Das Geld ist nun beisammen und stellt sicher, dass der Millionen-Zuschuss vom Land bis 2019 zweckgerecht verwandt wird - eine Zusage, die die Stadt nicht geben durfte. So wurden am Ende eine Handvoll Prominenter, aber eben auch viele "Normalbürger" der Stadt zu Helden der Glückauf-Leinwand. (woki)

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