Bahnverkehr

Lebensgefahr: 28-Jähriger wollte in anfahrenden IC steigen

Ein 28-Jähriger wollte im Essener Hauptbahnhof in einen anfahrenden Zug steigen.

Ein 28-Jähriger wollte im Essener Hauptbahnhof in einen anfahrenden Zug steigen.

Foto: Bundespolizei

Essen.   Bundespolizisten wiesen den Mann auf seinen Leichtsinn im Essener Hauptbahnhof hin. Da beschimpfte der Iraker die Beamten als Rassisten.

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In Lebensgefahr hat sich ein 28-Jähriger am Sonntagnachmittag im Essener Hauptbahnhof begeben: Der Mann versuchte, in einen anfahrenden Intercity zu springen. Als Bundespolizisten ihn über seinen Leichtsinn aufklären wollten, beleidigte er die Beamten als Rassisten, berichtete die Behörde am Montag.

Gegen 15 Uhr hatte der irakische Staatsangehörige versucht, in den anfahrenden Intercity 2414 zu steigen. Hierzu hatte er die Tür eines Waggons geöffnet. Der Triebfahrzeugführer des Zuges erkannte die Gefahr und leitete eine Schnellbremsung ein. Nach etwa zwei Metern kam der Zug zum Stehen.

Einen Bahnmitarbeiter, der den 28-Jährigen auf sein Fehlverhalten ansprach, beleidigte der Mann als Nazi. Auch die hinzugerufenen Bundespolizisten konnten den aufgebrachten 28-Jährigen nicht zur Räson bringen und wurden von dem Iraker ebenfalls beleidigt.

Auf Grund seines aggressiven Verhaltens wurde ihm durch die Bahnmitarbeiter die Mitfahrt in dem Zug verweigert. Die Bundespolizisten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Uneinsichtig verließ der in Kiel gemeldete 28-Jährige den Bahnsteig.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnverkehrs: Versuchen Sie niemals, auf anfahrende oder fahrende Züge zu springen.

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