Legionellen

Legionellen in zwei Essener Schulschwimmbädern gefunden

Legionellen-Untersuchung in einem Labor.

Foto: Lars Heidrich

Legionellen-Untersuchung in einem Labor. Foto: Lars Heidrich

Essen.   In zwei Schwimmbädern an Essener Schulen sind Legionellen festgestellt worden. Ein Schwimmbad ist seither geschlossen.

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In zwei Schulschwimmbädern der Stadt Essen sind Legionellen gefunden worden. Betroffen sind ist das Schwimmbad in der Förderschule Traugott Weise in Borbeck, wo die Legionellen Mitte September auftraten. Laut Stadt war zudem der Legionellen-Grenzwert im Schwimmbad der Gesamtschule Holsterhausen erhöht. Dies sei jedoch nicht gesundheitsgefährdend. Deshalb könne das Schwimmbad weiter genutzt werden, teilte die Stadt Essen am Donnerstag mit.

Legionellen bei Routine-Untersuchungen entdeckt

Die Legionellen seien bei Routine-Untersuchungen in den Trinkwasser-Leitungen festgestellt worden, hieß es. Das Gesundheitsamt sei informiert. „Bislang gibt es aber keine Hinweise darauf, dass jemand erkrankt ist“, sagte die Stadt-Sprecherin. Die Bäder blieben noch solange geschlossen, bis die Messungen wieder im grünen Bereich sind.

Legionellen sind Bakterien, die eine Legionellose auslösen können. Die Infektion kann leicht verlaufen aber auch eine gefährliche Lungenentzündung auslösen. Zuletzt hatte das Evangelische Krankenhaus in Mülheim durch mehrere Legionellen-Infektionen für Schlagzeilen gesorgt. Dabei waren 16 Patienten erkrankt, vier davon gestorben.

Liebe Leser, in einer älteren Version des Artikels haben wir irrtümlicher Weise berichtet, dass die Gesamtschule Nord zu den betroffenen Schulen gehört. Dies ist nicht richtig. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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