Unfall

Essen: Bahnstrecke nach Unfall ab Dienstag wieder frei

Dieser Stahlträger ist auf die Schienen in Essen gekracht.

Dieser Stahlträger ist auf die Schienen in Essen gekracht.

Foto: WTV News

Essen.  Der Bahnverkehr zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen kann ab Dienstagmorgen wieder fließen. Die Strecke war nach einem Arbeitsunfall gesperrt.

Die Bahnstrecke zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen ist voraussichtlich ab Dienstagmorgen, 4 Uhr, wieder frei. Das meldet die Deutsche Bahn am Montag.

Bis dahin gibt es weiterhin Einschränkungen auf den Linien RE32 und RE35. Die Züge enden in Altenessen (RE32) bzw. Oberhausen (RE35) und fahren von dort zu ihrem Startbahnhof zurück. Zudem ist Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der ebenfalls betroffene RE3 wird über Essen Hbf umgeleitet.

Strecke war nach Unfall bei Bauarbeiten gesperrt

Bei Sanierungsarbeiten an einer Brücke in Essen war es in der Nacht zu Mittwoch zu dem Unfall gekommen. An der Brückenbaustelle „Bottroper Straße“ auf der Bahnstrecke zwischen Altenessen und Dellwig sind gegen 3.15 Uhr Bauteile herabgestürzt. Diese haben nicht nur Gleisanlagen und Oberleitungen auf einer Länge von 500 Metern beschädigt. Ein Mitarbeiter einer privaten Baufirma wurde dabei schwer verletzt.

Schon am Mittwochmittag hatte die Deutsche Bahn mitgeteilt, dass die Reparaturarbeiten bis zur neuen Woche dauern werden.

Die Bottroper Straße in Essen wurde laut Polizei ebenfalls gesperrt. Der Arbeitsschutz der Bezirksregierung war bereits vor Ort. Nach deren Angaben seien zwei Stahlträger bei der Demontage der Brücke ins Gleisbett gestürzt. Der Bauarbeiter stürzte dabei sechs Meter in die Tiefe. Die Unfallursache sei noch unklar und werde derzeit intensiv ermittelt. Wann die Untersuchung abgeschlossen sein wird, sei momentan nicht absehbar, teilte die Bezirksregierung mit.

Die Deutsche Bahn bittet Reisende, gegebenenfalls mehr Zeit einzuplanen und sich aktuell bei bahn.de/Reiseauskunft bzw. der DB Navigator-App über ihre Zugverbindung zu informieren. (red/dpa)

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