Straßenverkehr

Neuer Asphalt auf der A52 bremst Autofahrer weiter aus

Auf der A 52 bleibt es zwischen Rüttenscheid und Kettwig beim Tempolimit von 80 km/h.

Auf der A 52 bleibt es zwischen Rüttenscheid und Kettwig beim Tempolimit von 80 km/h.

Foto: Foto: STEFAN AREND

Essen.  Auch zwei Jahre, nachdem auf der A 52 zwischen Rüttenscheid und Kettwig ein neuer Fahrbahnbelag verlegt wurde, fehlt der nötige „Grip“.

Auf der A52 bleibt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer zwischen den Anschlussstellen Rüttenscheid und Kettwig in Fahrtrichtung Düsseldorf weiterhin bestehen – vorerst bis Ende des Jahres. Dies hat der Landesbetrieb Straßen NRW entschieden. Der Grund: Der lärmmindernde, offenporige Asphalt (OPA), der Ende Juli 2017 auf dem Streckenabschnitt eingebaut wurde, ist für eine höhere Geschwindigkeit weiterhin nicht geeignet. Die Griffigkeit auf der Fahrbahn habe sich bisher nach wie vor nicht eingestellt.

Normalerweise wird nach dem Einbau des Asphalts eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h so lange vorgegeben, bis die Oberfläche ausreichende Griffigkeit erreicht hat. Denn vom neuen Straßenbelag müsse ein dünner Bitumenfilm abgefahren werden, wie Straßen NRW erläutert. Dies sei oft schon nach etwa acht Wochen der Fall.

Die Baufirma muss ein Gutachten beibringen

Weil sich der fehlende „Grip“ auf der A52 auch nach über zwei Jahren nicht eingestellt hat, habe die Regionalniederlassung Ruhr von Straßen NRW das ausführende Bauunternehmen erneut zur Klärung des Sachverhalts aufgefordert. Die betroffene Firma habe ein Gutachten über die Beschaffenheit der Asphaltdecke in Auftrag gegeben. Dieses liege Straßen NRW aber noch nicht vor. Die Gewährleistungsfrist für diesen Straßenabschnitt endet nach Angaben des Landesbetriebes im Dezember 2019.

Bis zum Ende des Jahres wird deshalb die Geschwindigkeitsbeschränkung aufrechterhalten. Dann werde Straßen NRW über weitere Schritte entscheiden.

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