Quartierentwicklung

Dritter Altenessener Wohnpark ist jetzt bezugsfertig

Achim Behn, Sprecher der Deutschen Reihenhaus, stellt jetzt den dritten Altenessener Wohnpark des Kölner Unternehmens vor.

Achim Behn, Sprecher der Deutschen Reihenhaus, stellt jetzt den dritten Altenessener Wohnpark des Kölner Unternehmens vor.

Essen-Altenessen.   Ihren bereits dritten Wohnpark in Altenessen errichtet derzeit die „Deutsche Reihenhaus“. Nach dem Baugebiet „Alte Brennerei“ nahe der Johanniskirchstraße und der Neubausiedlung am Kaiser-Wilhelm-Park/Stankeitstraße beziehen nun an der Elisabeth-Selbert-Straße nahe dem Emscherschnellweg die Neueigentümer nach und nach die 24 Einfamilienhäuser. Sie entstanden seit letztem Sommer auf dem 4800 Quadratmeter großen Eckgrundstück, auf dem früher ein dreigeschossiges Gebäude unter anderem mit Aldi-Markt und ein Getränkehändler stand.

Ihren bereits dritten Wohnpark in Altenessen errichtet derzeit die „Deutsche Reihenhaus“. Nach dem Baugebiet „Alte Brennerei“ nahe der Johanniskirchstraße und der Neubausiedlung am Kaiser-Wilhelm-Park/Stankeitstraße beziehen nun an der Elisabeth-Selbert-Straße nahe dem Emscherschnellweg die Neueigentümer nach und nach die 24 Einfamilienhäuser. Sie entstanden seit letztem Sommer auf dem 4800 Quadratmeter großen Eckgrundstück, auf dem früher ein dreigeschossiges Gebäude unter anderem mit Aldi-Markt und ein Getränkehändler stand.

Passend zur winterlichen Kälte ist Heizkraftwerk fertig

Und genau passend zur winterlichen Februar-Kälte nahm das Kölner Unternehmen jetzt das Blockheizkraftwerk in Betrieb. „Es versorgt die 24 Häuser mit Strom und Wärme und deckt 70 Prozent der Grundlast ab“, schildert Haustechniker Tim Rademacher die Leistungskraft der kleinen Maschine. Dass sie unauffällig in einer Garage steht und nur durch zwei schlanke Kamine zu erkennen ist, erscheint logisch, denn bei dem Blockheizkraftwerk handelt es sich um einen herkömmlichen 20-PS-Otto-Motor, der in jedes Auto passen könnte. Dieses Aggregat wird allerdings mit Gas betrieben und liefert auch die Energie für das warme Wasser in der Siedlung. Solange die Maschine arbeitet, es draußen nicht bitterkalt ist und beispielsweise nicht gewartet werden muss, liefert sie genügend Wärme. „Nur in Spitzenzeiten wird ein Kessel dazu geschaltet, der die restlichen 30 Prozent liefert“, erklärt Tim Rademacher weiter.

Neben dem Blockheizkraftwerk und dem großen, 2000 Liter fassenden Wasserkessel ist in der Technikzentrale auch noch Platz für die Telefon- und Internetanlage sowie die Satellitentechnik. „Wir legen Wert darauf, dass nicht auf jedem Dach eine Schüssel steht. Das ist eine unserer Gestaltungsvorgaben Deshalb werden die Programme zentral eingespeist“, sagt Bauleiter Martin Watta.

Ungenutzte Technik geht kaputt

Allerdings ist dieses neue Wohnquartier noch nicht an ein leistungsstarkes Glasfasernetz angeschlossen, weil die Telekom es hier im Altenessener Norden noch nicht verlegt hat. Die Bewohner finden an ihren neuen Heimen auch noch keine Vorrichtung, um ein Auto mit Elektroantrieb aufladen zu können.

Anders als etwa in Köln, das im vergangenen Jahr ein kommunales Elektromobilitätskonzept erstellt hat, werde das in Essen nicht gefordert, so Pressesprecher Achim Behn. Und die Möglichkeiten schon einzubauen, bevor ein konkreter Bedarf erkennbar ist, mag man auch nicht. „Ungenutzte Technik geht kaputt“, weiß Bauleiter Martin Watta aus Erfahrung.

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13 der insgesamt 24 Reihenhäuser an der Elisabeth-Selbert-Straße in Altenessen-Nord sind verkauft, fünf Häuser sind bereits bezogen.

15 Gebäude haben eine Wohnfläche von 120 m2, die restlichen neun von 145 m2.


Weitere Informationen unter reihenhaus.de

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