Zollverein

Parkour geht auf Zollverein in seine zweite Saison

Im vergangenen September wurde der Parkour auf dem Zollverein-Gelände eröffnet. Auch in diesem Jahr finden wirder Übungsstunden mit erfahrenen Traceuren statt.

Foto: Ulrich von Born

Im vergangenen September wurde der Parkour auf dem Zollverein-Gelände eröffnet. Auch in diesem Jahr finden wirder Übungsstunden mit erfahrenen Traceuren statt. Foto: Ulrich von Born

Essen-Stoppenberg.  Am 24. März wird der Parkour auf Zollverein in Stoppenberg wieder eröffnet. Doch schon zuvor können alle Altersgruppe üben. Anmeldung notwendig.

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In seine zweite Saison geht jetzt der Parkour auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Stoppenberg. Am Samstag, 24. März, wird die Hindernisbahn wieder eröffnet. Dann können junge Leute, aber auch sportliche Senioren erneut nach Herzenslust über Stangen und Betonblöcke springen, hüpfen und grätschen oder auch Salti und Handstände auf Geländern vollführen.

Carina Hommel vom Jugendhilfe Netzwerk der Arbeiterwohlfahrt stellte jetzt auf der Sozialraumkonferenz das weitere Programm vor. Die Saison-Eröffnung wird an dem Samstag von 14 bis 19 Uhr gefeiert. Doch schon zuvor können die Sportler auf der Anlage trainieren, und zwar kostenlos ab 2. März freitags von 17 bis 19 Uhr, unterstützt von Experten, sogenannten Traceuren. Es werde versucht, je ein freies Training für Kinder, für Jugendliche und für Mädchen anzubieten. Das Angebot gelte zunächst für drei Monate. Am morgigen Donnerstag, 15. Februar, treffen sich die Arbeitskreise Trainer und Schule sowie am 1. März im Netzwerk, um weiteres zu besprechen.

Finanzierung gesichert

Die Finanzierung ist für das Jahr 2018 gesichert. Aus dem Verfügungsfonds der Sozialen Stadt wird die zweite Phase des Projekts „Aktivieren, koordinieren, bewegen und agieren“ unterstützt. „Ich hoffe, dass der Parkour in den Vereinssport und in die Angebote von Schulen und Jugendeinrichtungen übernommen wird“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Zühlke. „Das Ziel ist es, dass er sich irgendwann selbst trägt.“

Katernberg blitzt auf

Mindestens ein Jahr Pause macht das Angebot „Katernberg blitzt auf – ein Stadtteil öffnet seine Türen“. Das gab der Arbeitskreis Kunst und Soziales (ISSAB, Pact, KonTakt, Mittendrin) auf der Sozialraumkonferenz bekannt, der bisher drei Mal das Stadtteil-Erkundungsfest veranstaltet hat. Anhand eines Stadtplans, auf dem die einzelnen Stationen gekennzeichnet waren, konnten die Gäste an einem Samstag im September Katernberg durchstreifen, und zwar mit Leihfahrrädern, E-Bahn und erstmals mit zwei Kleinbussen, den sogenannten „Katernberg-blitzt-auf-Taxis“.

„Hatten Bauchschmerzen“

Nun soll erst ein „Portrait über die drei Jahre erstellt werden“, teilte der Arbeitskreis der Sozialraumkonferenz mit. Es seien andere Projekte angedacht. Am Donnerstag, 22. Februar, findet das nächste Treffen in der "Werkstadt" an der Viktoriastraße 5 statt. Gäste sind willkommen.

Michael Zühlke gibt zu, dass die Finanzierung mit Mitteln der Bezirksvertretung nicht unumstritten war: „Wir hatten Bauchschmerzen. Das Verhältnis ist schon schräg zwischen Aufwand und Ertrag. Ich will die Sache nicht kaputtreden, weil ich das Engagement der Beteiligten sehe, aber ich sehe auch die Resonanz in der Bevölkerung.“

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Auf dem Parkour werden in der Saison 2018 Trainings angeboten, eine Anmeldung ist erforderlich: ab 5. April Kindertraining, 8-12 Jahre, donnerstags, 17-18 Uhr; ab 5. April Jugendtraining, 13-18 Jahre; donnerstags, 18-19.30 Uhr; ab 25. April Mädchentraining, keine Altersbegrenzung, mittwochs, 17- 18.30 Uhr.


Anmeldung per E-Mail an:
carina.hommel@awo-essen.de

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