Polizei warnt vor "libanesischer Schlinge"

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Die Polizei warnt vor Trickdieben an Geldautomaten. Die Täter gehen immer mit der gleichen Masche vor.

Die Vorgehensweise ist auch als Libanesische Schlinge bekannt. Die nach Angaben der Polizei präparieren die Täter den Karteneinfuhrschlitz des Geldautomaten, indem sie einen Aufsatz mit innen liegender Schlinge anbringen. Diese Schlinge verhindert, dass die EC-Karte aus der Ablesebox wieder herausgegeben wird. Der Tat spielt sich dann folgenderweise ab: Nachdem ein Kunde vergeblich versucht hat, Geld aus dem Automaten zu ziehen, mischt sich eine unbekannte Person ein. Diese scheint behilflich zu sein und fordert den Kunden auf, vier Mal die "0", dann Abbruch und Korrektur zu drücken. Anschließend soll er seine Geheimzahl eingeben und wieder auf Abbruch und Korrektur drücken. Da auch dann die Karte nicht wieder erscheint, geht der Kunde verärgert nach Hause, um die Bank anzurufen. Inzwischen kehrt der Fremde wieder zurück und holt die Karte aus dem Schlitz des Geldautomaten. Die Geheimnummer ist ihm jetzt bekannt, weil er seinem Opfer vorher auf die Finger geschaut hatte.

Am vergangenen Sonntag, 25. November, gegen 18.15 Uhr, hatte ein 34-jähriger Kunde an einem Automaten an der Berliner Straße sich geweigert, den Rat des Fremden anzunehmen, der seine Hilfe anbot. Er versuchte selbst, seine EC-Karte herauszubekommen. Dabei löste sich die Umrandung des Karteneinfuhrschlitzes. Er zog die Umrandung ab und hatte seine EC-Karte wieder, die in einer Schlinge hing. Der "freundliche Helfer" war verschwunden. Die Kriminalpolizei sucht nun den Mann, der wie folgt beschrieben wird: 180cm groß, auffällig dünner Oberlippenbart. Hinweise unter der Rufnummer 829-0.

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