Bauarbeiten

Renteilichtung in Essen-Stadtwald bald erneut gesperrt

Geflickt sieht der Asphalt derzeit an der Kreuzung Mattheyweg und Renteilichtung aus. Bald soll eine neue Fahrbahndecke verlegt werden. 

Foto: Carsten Klein

Geflickt sieht der Asphalt derzeit an der Kreuzung Mattheyweg und Renteilichtung aus. Bald soll eine neue Fahrbahndecke verlegt werden. 

Essen-Stadtwald.   Die Bauarbeiten nach dem Kanalbau in Stadtwald sollen bald beginnen. Die Straßen rund um die Renteilichtung sind nur für wenige Tage gesperrt.

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Bereits seit Januar des vergangenen Jahres erneuern die Essener Stadtwerke Abwasserkanäle in Stadtwald: im ersten Bauabschnitt am Mattheyweg und im zweiten auch die Versorgungsleitungen sowie Abwasserrohre an der nahe gelegenen Renteilichtung.

Zwar sind diese Arbeiten im Prinzip abgeschlossen, doch schon bald kommt wieder Bewegung in die Baustelle, wenn eine neue Asphaltdecke verlegt wird. „Straßensperrungen sind dann unvermeidbar“, kündigt Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun bereits jetzt an.

Hintergrund dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass an dem Bauprojekt neben den Stadtwerken auch das Amt für Straßen und Verkehr beteiligt ist. Deshalb wird – praktisch in einem Rutsch – der Asphalt auf der Renteilichtung zwischen den Hausnummern 64 bis 72 und auf einer Länge von 80 Metern komplett erneuert.

Provisorium wird bald durch Straßendecke ersetzt

„Solche Absprachen sind üblich, wenn die Stadtverwaltung zeitgleich oder zumindest in absehbarer Zeit selbst Straßenarbeiten geplant hat, was hier der Fall ist“, wie Pomplun sagt. Es wäre kontraproduktiv, erst zu warten, bis die eine Baustelle beendet ist, um dann die nächste zu beginnen.

Punktuell hätte der Asphalt sowieso erneuert werden müssen, da in Stadtwald die neuen Kanäle in offener Bauweise verlegt wurden, insgesamt auf einer Länge von 350 Metern, jeweils 350 Meter für Gas und Wasser, also 700 Meter Versorgungsleitungen.

Die Fahrbahn musste dazu im Bereich Mattheyweg 48-54 (nur Abwasser) und Renteilichtung 66-86 geöffnet und der Boden ausgehoben werden. Aktuell fließt der Verkehr vor Ort nur über ein Provisorium, doch dieses wird schon bald durch eine dauerhafte Straßendecke ersetzt, wie Pomplun sagt.

Baubeginn hängt vom Wetter ab

Eigentlich sollte dies schon geschehen sein, „doch durch ungünstige Witterungsverhältnisse haben sich unsere Arbeiten leicht verzögert“, so Pomplun weiter. Dies ist auch der Grund, warum die Stadtwerke einen exakten Baubeginn noch nicht vermelden können, dafür sei die aktuelle Wetterlage noch zu wechselhaft.

„Wenn wir beispielsweise noch einmal ordentlich Frost bekommen sollten, verzögern sich alle unsere Bauunternehmungen in der Stadt“, erklärt der Stadtwerke-Sprecher. „Und dann werden später die Projekte bevorzugt abgearbeitet, die eine höhere Priorität besitzen, beispielsweise an Hauptverkehrsstraßen.“

Straßen werden nur abschnittsweise gesperrt

Ungeachtet dessen sollen die Asphaltierungsarbeiten in Stadtwald Mitte März bereits komplett abgeschlossen sein. Wie lange die Arbeiten insgesamt andauern, hängt davon ab, wann und wie viele trockene Tage es gibt. Diese seien zwingend notwendig, da sonst kein Material aufgebracht werden könne.

Einziger Trost für die Autofahrer und Anwohner: Die Straßen werden während der Bauarbeiten immer nur abschnittsweise gesperrt – und dann immer nur für den Zeitraum von wenigen Tagen, verspricht Dirk Pomplun.

>> Kanalnetz wird erweitert und optimiert

Bei der Baustelle am Mattheyweg und der Renteilichtung in Stadtwald handelt es sich nicht um eine Beseitigung eines aktuellen Störfalls. Vielmehr gehört es zu den Aufgaben der Stadtwerke Essen, das Leitungsnetz für Erdgas, Wasser und Abwasser ständig zu kontrollieren, instandzusetzen beziehungsweise zu erweitern und zu optimieren. Genau dies ist in Stadtwald aktuell der Fall.

Da an dieser Baustelle auch das Amt für Straßen und Verkehr beteiligt ist, kommt es zu einer Kostenteilung mit den Stadtwerken im besagten Bereich an der Renteilichtung.

Ungeachtet der temporären Sperrung der Straßen, ist die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr jederzeit gewährleistet, erklärt Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun.

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