Rü-Oktoberfest

Kein Gaudi-Gau in Essen: Rü-Oktoberfest ist fast ausverkauft

Simone Grams, Christian Rubbert, Edina Dulic, Frank Langen, Dominik Janssen, Julia Felsenheim, Silke Fudikar und Manuel Krüger (v.l.) feiern die Eröffnung des Rü-Oktoberfestes am Flughafen Essen/Mülheim.

Simone Grams, Christian Rubbert, Edina Dulic, Frank Langen, Dominik Janssen, Julia Felsenheim, Silke Fudikar und Manuel Krüger (v.l.) feiern die Eröffnung des Rü-Oktoberfestes am Flughafen Essen/Mülheim.

Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Essen/Mülheim.  In Oberhausen wurden drei Oktoberfeste abgesagt. Das Rü-Oktoberfest am Flughafen Essen/Mülheim hingegen ist zum heutigen Start fast ausverkauft.

O’zapft is! Das Rü-Oktoberfest ist gestartet: Tausende Besucher in Dirndl und Lederhosen feiern ab heute für zwei Wochen die Gaudi in gewohnter Manier. Am ersten Tag sind die 3500 Plätze im Festzelt am Flughafen Essen/Mülheim bereits restlos ausverkauft.

Nichts ausgewöhnliches, sagt Sven Morsbach, einer der Organisatoren des Rü-Oktoberfestes. Während in Oberhausen gleich drei Oktoberfeste, auf Grund des Überangebots an Oktoberfesten in der Region, die Segel streichen mussten, verzeichnet das Fest in Essen keine Verluste. Ganz im Gegenteil: „Seit sieben Jahren läuft es konstant sehr gut“, so Morsbach.

Das Rü-Oktoberfest am Flughafen Essen/Mülheim hat ein Alleinstellungsmerkmal

Das liege vor allem daran, dass das Rü-Oktoberfest zu einem guten Zeitpunkt gegründet wurde. „2013 waren wir die ersten, die ein solches Fest hier in der Umgebung angeboten haben“, sagt Morsbach. Erst ein Jahr später sind die anderen Oktoberfeste „wie Pilze aus dem Boden geschossen“. Zu dem Zeitpunkt hatte sich das Oktoberfest, das bis vor fünf Jahren noch in Rüttenscheid veranstaltet wurde, bereits etabliert. „Wir haben dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.“

Das Problem der Konkurrenz-Veranstaltungen sei, dass sie versucht hätten, etwas Großes zu schnell auf die Beine zu stellen, ist sich Morsbach sicher „Sowas klappt bei uns im Veranstaltungsbusiness aber nicht.“ Der Standort am Flughafen Essen/ Mülheim sei zudem ein großer Vorteil für das Rü-Oktoberfest. Während andere Oktoberfeste auf Kirmesplätzen stattfinden, sei die Location in Essen privilegiert.

Kein Erfolgsabbruch durch den Standortwechsel

Einen zunächst befürchteten Erfolgsabbruch durch den Standortwechsel von Rüttenscheid zum Flughafen habe des deswegen nicht gegeben. Einige hätten zunächst Zweifel gehabt, ob die Idee mit einem Shuttle-Service die richtige sei, so Morsbach. Aber all diese Sorgen seien unberechtigt gewesen. „Großen Anteil an dem Erfolg hatte aber auch der ehemalige Standort in Rüttenscheid“, weißt der Organisator. Deshalb sei es auch nie eine Frage gewesen, den Namen zu ändern. „Wir haben Rüttenscheid gebraucht, es hat den Start vor sieben Jahren gepusht.“

Wer noch beim diesjährigen Oktoberfest dabei sein möchte, muss sich beeilen. Während für den heutigen Freitag die Karten für die 3500 Plätze im Zelt ausverkauft sind, gibt es im Vorverkauf noch Tickets für die restlichen Tage. Aber vermutlich nicht mehr lange, sagt Morsbach. Vor allem die Samstage seien beliebt. Morsbach vermutet, dass vor allem diese Tickets bald weg sein werden. „Wer dabei sein will, muss jetzt schnell sein.“ Der Ticketcounter wurde vor wenigen Tagen abgebaut, ab jetzt sind die Tickets direkt am Zelt erhältlich.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Oktoberfeste im Ruhrgebiet und am Niederrhein.

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