Gastronomie

Restaurant eröffnet in ehemaliger „Schote“ von Nelson Müller

Alicia Wolbeck, Frank Schikfelder und Raphael Hüster (v.l.) eröffnen gemeinsam das neue Restaurant „Alte Metzgerei“ in der ehemaligen „Schote“ von Nelson Müller in Essen-Rüttenscheid.

Alicia Wolbeck, Frank Schikfelder und Raphael Hüster (v.l.) eröffnen gemeinsam das neue Restaurant „Alte Metzgerei“ in der ehemaligen „Schote“ von Nelson Müller in Essen-Rüttenscheid.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen-Rüttenscheid.  „Alte Metzgerei“ soll das Restaurant von Frank Schikfelder in Essen heißen. Er übernimmt damit die alte „Schote“ von Sternekoch Nelson Müller.

Frank Schikfelder, Inhaber des ehemaligen Restaurants „Meat“, startet nun sein nächstes Projekt: Gemeinsam mit Alicia Wolbeck und Raphael Hüster eröffnet der Gastronom bald sein neues Restaurant die „Alte Metzgerei“. Den Standort dafür hat er in der ehemaligen „Schote“, welches von Sternekoch Nelson Müller betrieben wurde, in Essen-Rüttenscheid gefunden.

„Die Speisekarte wird fleischlastig“, sagt Schikfelder. Dabei wolle er vor allem auf die Qualität des Fleisches achten. Nachhaltige Aufzucht aus der Region seien entscheidende Faktoren für den Gastronom. „Wenig Fleisch, dafür aber gutes“, lautet sein Motto. Die Lieferanten kommen aus der Umgebung, aus NRW. „Einige Fleischsorten beziehen wir auch aus den USA oder Kanada.“

Hochwertiges Fleisch in der „Alten Metzgerei“ in Essen-Rüttenscheid

Neben diesen Spezialitäten soll es auch herkömmliche Gerichte auf der Speisekarte geben. Wiener Schnitzel oder Königsberger Klopse beispielsweise. „Dafür verwenden wir ebenfalls nur hochwertiges Fleisch.“ Natürlich gebe es auch einige wenige vegetarische Gerichte und Salat, „aber der Fokus liegt definitiv auf dem Fleisch“. Trotz der Qualität wollen die drei Inhaber darauf achten, dass die Preise für alle erschwinglich bleiben. Die günstigsten Gerichte sollen bei etwa zehn Euro liegen. „Nach oben gibt es noch keine Grenze“, so Spikfelder.

Zusätzlich zum Fleisch wird es eine große Weinkarte geben. „Da ich auch noch die Weinpalette betreibe, werde ich auch hier meinen Fokus darauf setzen“, so Schikfelder. Hochwertige und besondere Weine will er zukünftig in der „Alten Metzgerei“ anbieten.

Zur Zeit ist das Restaurant noch eine Baustelle – die Einrichtung und Dekoration fehlen noch. Massive Holzplatten und grüne Samtstühle werden bald das Restaurant schmücken. „Und wir haben zum Glück auch hellrosa Wände“, sagt Wolbeck lachend. Spätestens Ende Oktober soll die Eröffnung stattfinden. Sechs Mitarbeiter werden dann in dem Restaurant, in dem Platz für etwa 50 Gäste sein wird, mitarbeiten.

Koch aus dem ehemaligen „Meat“ wird in der „Alten Metzgerei“ kochen

Der Koch aus dem ehemaligen „Meat“ wird die Gerichte zubereiten. Auch Alicia Wolbeck und Raphael Hüster haben bereits Gastronomie-Erfahrungen in dem Restaurant gesammelt. „Jetzt war es an der Zeit, selbst etwas zu schaffen. Das ist doch angenehmer als angestellt zu sein“, sagt Wolbeck.

„Nachdem das ,Meat’ geschlossen wurde, habe ich direkt Ausschau nach etwas Neuem gehalten. Ich wollte wieder in der Gastronomie tätig sein“, sagt Schikfelder. Durch den etablierten Standort der ehemaligen „Schote“ erhoffen sich die Drei einen Vorteil. „Viele wussten, dass es hier recht teures Essen gab. Wir hoffen, dass sich nun viele freuen, dass es bei uns erschwinglichere Preise geben wird. Menüs für 120 Euro werden wir nicht anbieten“, so Hüster.

Über den Namen haben sie bis zuletzt viel diskutiert. Mit „Alte Metzgerei“ konnten sich dann aber alle anfreunden. „Schließlich passt das einfach sehr gut zu unserem Fleisch-Konzept“, so Schikfelder.

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