Konzerte

Rüttenscheider Musiknacht gewinnt neue Spielorte dazu

Die Musiknacht sorgt nicht nur für volle Kneipen, sondern auch für Bewegung auf der Straße. Rund um die Rüttenscheider Brücke, hier das Plan B, ist viel los, doch auch am Stern und an der Klarastraße sind Läden dabei.

Die Musiknacht sorgt nicht nur für volle Kneipen, sondern auch für Bewegung auf der Straße. Rund um die Rüttenscheider Brücke, hier das Plan B, ist viel los, doch auch am Stern und an der Klarastraße sind Läden dabei.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen-Rüttenscheid.  Drei lokale Veranstalter übernehmen die Organisation, mehr Kneipen und Restaurants in Rüttenscheid beteiligt. 15 Bands treten am 14. April auf.

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Nach 18 Jahren bricht für die Rüttenscheider Musiknacht eine neue Zeit an. Bisher organisierte eine Agentur aus Ulm die Veranstaltung, bei der an einem Abend zahlreiche Bands in Kneipen und Restaurants rund um die „Rü“ auftreten und mitten im Stadtteil für Festivalstimmung sorgen. Jetzt haben drei lokale Veranstalter das Ruder übernommen. Mit Ted Terdisch (Rü-Oktoberfest), Igor Albanese (Kabü) und Benjamin Nauschütz (Benny & Joyce) sind nun Kenner des Stadtteils und des Nachtlebens am Werk.

„Neun Gastronomen haben im vergangenen Jahr noch mitgemacht. Bei der Agentur aus Ulm lief das zuletzt wohl nur auf Sparflamme“, erzählt Benjamin Nauschütz. Nun soll es mit neuem Schwung weitergehen: Das Angebot, die Veranstaltung zu übernehmen, hätten er und seine Partner gerne angenommen. „Wir wollen die Musiknacht variantenreicher machen“, sagt der Mitorganisator. „Es gab einen Pool von Bands, die immer wieder gebucht wurden. Manche haben sich bewährt, zum Beispiel The Candidates. Das sind gestandene Rocker die das ,Früher oder Später’ immer zum Beben bringen. Aber wir wollen die Nacht bunter gestalten.“

Musiknacht breitet sich im Stadtteil aus

In erster Linie schlägt sich dieser gute Vorsatz im Programm nieder, wenn zum Beispiel auch einem jungen Folkwang-Absolventen eine Bühne geboten wird. Aber auch neue Spielorte sind dabei, beispielsweise der Imbiss „Jonny’s Esskultur“ in der Passage an der Zweigertstraße, die Weinbar „Emma2“, das „Mittendrinn“ an der Klarastraße und das „Müllers auf der Rü“. Zuletzt habe sich die Musiknacht auf Lokale rund um die Rüttenscheider Brücke konzentriert, erzählt Benjamin Nauschütz. „Jetzt haben wir das ein bisschen auseinandergezogen. Die Leute können tingeln“, was auch den Reiz einer Konzertnacht im Stadtteil ausmache.

Mit dem 14. April haben sich die neuen Veranstalter bewusst einen Termin ausgesucht, der nicht wie im vergangenen Jahr auf das Wochenende der Oldtimer-Messe „Techno Classica“ fällt. „Wir wollen nicht unbedingt ein Messepublikum in den Läden haben, sondern Leute, die sich wirklich für die Musiknacht interessieren“, erklärt Nauschütz.

In den nächsten Jahren soll die Veranstaltung weiter wachsen, hoffen die Organisatoren – und vielleicht sogar zweimal im Jahr stattfinden. „Wir sehen, dass Rüttenscheid für die Größe des Stadtteils und der Kneipenszene etwas behäbig ist, wenn es um Live-Musik geht“, sagt Nauschütz. „Das wollen wir ändern. Aber erst mal schauen wir, wie es im April läuft.“

>>> Zwölf Spielorte und Musik aus vielen Sparten

Die Zahl der teilnehmenden Lokale ist für die kommende Auflage der Rüttenscheider Musiknacht gestiegen. Am 14. April dabei sind: Banditen wie wir, Emma2, Fritzpatrick’s, Früher oder Später, Jonny’s Esskultur, Kokille, Meat, Mittendrinn, Müllers auf der Rü, PlanB, Rüttenscheider Hausbrauerei, Sausalitos.

Eintrittsbändchen gibt es ab dem 15. März zum Preis von 12 Euro in den teilnehmenden Locations. Damit können alle Konzerte des Abends besucht werden.

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