Wo Kultur-Promis ausspannen

Schauspiel-Chef Tombeil liebt einen Ausflug ins Biker-Café

Schauspiel-Intendant Christian Tombeil ist in seiner Freizeit gerne mit dem Motorrad unterwegs.

Schauspiel-Intendant Christian Tombeil ist in seiner Freizeit gerne mit dem Motorrad unterwegs.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Essener Kulturschaffende geben sommerliche Ausflugstipps. Theater-Chef Christian Tombeil verbringt den freien Tag am liebsten auf dem Motorrad.

Kraft tanken in den Bergen, Seele baumeln lassen an der See, Kultur erleben in Europas Metropolen. In der Ferienzeit werden gern Entdeckungen fern der Heimat gemacht. Doch es gibt auch vor der Haustür viele Anlaufziele, die einen Besuch wert sind. Und so haben wir Kultur- und Kunstschaffende dieser Stadt in diesem Sommer einmal nach ihren Ausflugs-Empfehlungen gefragt. Sie führen an Orte, die man gut erreichen kann – zu Fuß, im Auto, mit dem Fahrrad. Oder auf dem Motorrad, das Schauspielchef Christian Tombeil an freien Tagen gerne mal für einen Ausflug nutzt. Der sommerliche Ausflugstipp des leidenschaftlichen Motorradfahrers führt nach Solingen.

„Dieser Ort atmet nicht nur eine wunderbare Atmosphäre, sondern auch Benzin“, schwärmt der Essener Schauspielintendant Christian Tombeil vom Biker-Café Hubraum in Solingen. Ausgangpunkt ist natürlich Essen. Von hier aus geht’s über Kupferdreh nach Velbert. „Eine tolle Strecke“, findet Tombeil, „die Straße schlängelt sich entlang des Deilbachtals, wir durchqueren Nierenhof und in Langenberg machen wir einen kurzen Umweg über den wunderbar gelegenen WDR-Sendemast, von wo man einen atemberaubenden Ausblick hat.“ Sowohl auf dem Weg hoch als auch bei der anschließenden Abfahrt kann Tombeil seiner Maschine in sanften Kurven freien Lauf lassen. Über Wuppertal-Vohwinkel führt die Strecke schließlich nach Solingen, wo idyllisch an der Wupper gelegen das Café Hubraum schon wartet. In bequemen Liegestühlen lässt sich nicht nur herrlich mit anderen Motorrad-Freaks fachsimpeln, sondern auch gemütlich ein Tässchen Kaffee und ein Stückchen Kuchen genießen.

Über Cronenberg, durch die bergische Schweiz und vorbei an Velbert ist auch der Heimweg ein Fest für die Sinne: Zwischen grünen Wäldern und saftigen Wiesen wähnt man sich in einer zauberhaften Urlaubsregion – und das direkt vor der eigenen Haustür. „Und kurz vor dem Erreichen des Essener Stadtgebietes darf natürlich ein kurzer Stopp in der Roten Mühle nicht fehlen“, empfiehlt Tombeil, „denn wo sonst könnte man den Tag mit einem kühlen Bier direkt an der Ruhr besser ausklingen lassen?“

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