Schwarzhandel

Schlag gegen Schmuggler: 370 Kilo Tabak in Essen konfisziert

Der geschmuggelte Tabak war teilweise in einer Geschirrspülmaschine versteckt.

Foto: Zoll

Der geschmuggelte Tabak war teilweise in einer Geschirrspülmaschine versteckt. Foto: Zoll

Essen.  Zollfahnder haben zwei Wohnungen im Essener Norden durchsucht. Gegen zwei Männer (27/54) wird wegen des Verdachts der Steuerhehlerei ermittelt.

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Bei der Durchsuchung zweier Wohnungen im Essener Norden hat die Zollfahndung 370 Kilogramm geschmuggelten Wasserpfeifentabak, 50 Stangen illegale Zigaretten und 4000 Euro Bargeld sichergestellt.

Die heiße Ware war unter anderem in einem Geschirrspüler versteckt. Gegen zwei 27 und 54 Jahre alte syrische Staatsangehörige wird nun wegen des Verdachts der Steuerhehlerei ermittelt.

Essener Polizei hatte Hinweise erhalten

Auslöser für die Aktion in den Wohnungen der Männer war ein Hinweis, den die Essener Polizei Ende September erhalten hatte. Die Behörde informierte umgehend die Zollfahnder, die nach entsprechenden Ermittlungen die beiden Verdächtigen identifizieren und Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht erwirken konnte.

Seit Jahren kooperieren die Essener Polizei und die Zollfahndung unter anderem, wenn es um Schwarzhandel mit geschmuggelten Tabakwaren geht, sagte Heike Sennewald.

Wie die Sprecherin des örtlichen Zollfahndungsamtes mitteilte, entfallen auf ein Kilogramm Wasserpfeifentabak rund 40 bis 45 Euro Steuern und Abgaben. Wo genau die Durchsuchungen stattfanden, wollte Sennewald nicht sagen. (j.m.)

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