Wählervereinigung EBB

Schon wieder ein Hauskrach im Essener Bürger Bündnis

Dem Essener Stadtrat hat er längst den Rücken gekehrt, doch immer noch zieht der einstige EBB-Fraktionschef Udo Bayer an den Strippen des Essener Bürger Bündnisses.

Dem Essener Stadtrat hat er längst den Rücken gekehrt, doch immer noch zieht der einstige EBB-Fraktionschef Udo Bayer an den Strippen des Essener Bürger Bündnisses.

Foto: Ulrich von Born

Essen.   Kaum ist der letzte Streit vom Tisch gibt’s neuen Ärger im Essener Bürger Bündnis. Wortführer der Kritiker: der einstige Mitbegründer Udo Bayer.

Kaum hat sich der Vorhang des Vergessens so langsam über das letzte Theater im Essener Bürger Bündnis (EBB) gelegt, da steht schon ein neuer Hauskrach an: Augenscheinlich missfällt Udo Bayer, dem einstigen Mitbegründer der Wählervereinigung, der Kurs unter dem neuen Fraktionschef Jochen Backes, der erst im Frühjahr 2018 nach internem Zwist den mittlerweile zur SPD gewechselten Michael Schwamborn abgelöst hatte.

Bayer, der längst nicht mehr in Essen wohnt, beim Bürger Bündnis aber immer noch an den Strippen zieht, hatte dem Vernehmen nach jüngst ein Treffen einiger altgedienter EBB-Mitstreiter einberufen, dort wurde harsche Kritik am aktuellen EBB-Kurs laut, die Ratsfraktion nach Zeugenaussagen gar als „degenerierter Haufen“ gescholten.

Ein Streit um Kleinigkeiten, sagen Beobachter

Auch an Kleinigkeiten, Beobachter sagen gar: Belanglosigkeiten, entzündet sich in diesen Tagen Streit, es geht um vermeintlich nicht versandte E-Mails, um den Namenszusatz als „Freie Wähler“ oder die Virtuosität von Haushalts-Reden.

Unklar ist, was Bayer als vermeintlicher Wortführer der Kritiker mit dem Streit bezweckt. Für eine Stellungnahme war er am Donnerstag nicht erreichbar. Für den Abend war eine Vorstandssitzung des Bürger Bündnisses angesetzt, hoch hergehen dürfte es dann am 21. März – zur Jahreshauptversammlung des EBB.

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