Spaziergänger heben in Altenessen-Süd „Schätze im Stadtteil“

Beim Kinderschutzbund an der Altenessener Straße startete der Spaziergang zu den „Schätzen im Stadtteil“, den KD 11/13-Geschäftsführerin Kristina Wendland (grüne Weste) organisiert hatte. Victor Lins Pontes (links) stellte den 15 Teilnehmern die Einrichtung „Blauer Elefant“ näher vor.

Beim Kinderschutzbund an der Altenessener Straße startete der Spaziergang zu den „Schätzen im Stadtteil“, den KD 11/13-Geschäftsführerin Kristina Wendland (grüne Weste) organisiert hatte. Victor Lins Pontes (links) stellte den 15 Teilnehmern die Einrichtung „Blauer Elefant“ näher vor.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

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Altenessen-Süd. „Schätze im Stadtteil“ möchte Kristina Wendland als eine der beiden Geschäftsführerinnen des Integrationszentrums „KD 11/13“ an Altenessen, auf ihren Spaziergängen ansteuern. Der erste führte sie jetzt vom Kinderschutzbund an der Altenessener Straße über den Palmbuschweg bis zur Kirche St. Hedwig. Nicht nur die Altenessener, sondern auch die aus anderen Stadtteilen oder aus Nachbarstädten gekommenen Teilnehmer staunten über die angesteuerten Ziele.

Den Auftakt bildete der informative Besuch bei der Essener Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes. Victor Lins Pontes, Einrichtungsleiter des Familienzentrums „Blauer Elefant“, stellte die dreigruppige Einrichtung in der ehemaligen Grundschule vor. Neben den 110 Kindern widmen sich die Erzieher auch um die Eltern, um ihnen Integrationsangebote schmackhaft zu machen. „Wir möchten sie dazu bringen, sich in Vereinen anzumelden. Obwohl die Kosten für viele ein Problem sind, versuchen wir sie auf die Schnupperangebote aufmerksam zu machen“, erklärte der Einrichtungsleiter. Die Gruppe war sich einig: „Elternarbeit ist das A und O.“

Vom türkischen Herrensalon zum 2 CV-Entennest „Le Petite Garage“

Weiter ging es auf dem Spaziergang in den Palmbuschweg, wo als erstes dem Herrensalon von Frisör Mohamed Mirad ein Besuch abgestattet wurde. Am Kutel-Gelände vorbei lag dann „Le Petit Garage“ am Weg. Sigfried Tepper hat hier mit seinem Sohn Sebastian einen Treffpunkt für Enten-Liebhaber aufgebaut. Zahlreiche Citroen 2 CV schmücken das weiträumige Werkstattgelände. Hier hat auch die Kunstmalerin Klaudia Possemeyer-Tepper ihr Atelier.

Wie ein Wechsel in eine andere Welt dann der Besuch im Zaidan-Markt, ein Groß- und Einzelhandel für orientalische Lebensmittel. Kunden aus Essen und den Nachbarstädten, aber auch aus Frankreich und den Benelux-Staaten geben sich hier die Klinke in der Hand. Filialleiter Younes El Amraoui, gebürtig aus Marokko, stellte den Spaziergängern das bereits 1986 gegründete Geschäft vor.

Abschluss bei Würstchen und Bier

Vorbei an einer Fladenbrotbäckerei und einem Metzger ging es dann weiter zur katholischen St. Hedwig-Kirche. Hier wurden den Spaziergängern das denkmalgeschützte Gotteshaus vorgestellt. Bei Bratwurst und Bier konnten sie schließlich ihre Eindrücke über die „Schätze im Stadtteil“ verarbeiten.

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