Kongress

„Sport für alle“: Bundesweiter Uni-Kongress in Essen

Foto: STEFAN AREND

Essen.   Die Uni lädt Sportlehrer, Sozialarbeiter und andere Experten zu einem bundesweiten Kongress ein. Es geht um „Sport für alle“.

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Mehrere hundert Sportlehrer, Sozialarbeiter und andere Pädagogen aus ganz Deutschland werden an der Uni erwartet, wenn das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft zum bundesweiten „Kinder- und Jugendsportkongress“ einlädt. Im Februar 2018 geht es um das Motto „Sport für alle“.

Professor Ulf Gebken hat mit dem Institut in den letzten Jahren in Essen einige Referenz-Projekte etabliert, die mittlerweile kaum noch wegzudenken sind: So öffnet die Uni mit dem Projekt „Open Sunday“ regelmäßig sonntags für mehrere Stunden die Turnhallen von Grundschulen vor allem im Essener Norden, damit Kinder sich bewegen können, statt zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen. Auch „Kicking Girls“, eine Initiative, die sich um fußballinteressierte Mädchen mit Migrationshintergrund bemüht, gibt es in Essen. „Sport für alle Kinder und Jugendliche muss im Essener Norden kein Mythos und keine Utopie mehr sein, wenn Schule, Kitas, außerschulischer Sport und Kommune gemeinsam Ideen umsetzen“, schreibt Gebken über sein Thema, das er während des Kongresses einem größeren Publikum vorstellen wird.

Kongress findet zum zweiten Mal statt

Der Kongress findet nach diesem Konzept zum zweiten Mal statt. Erneut ist der gebürtige Essener Jens Lehmann, ehemaliger DFB-Torhüter, der Schirmherr der Veranstaltung. Hauptförderer ist die Krupp-Stiftung; als weitere Verantwortliche treten unter anderem auch der Essener Sportbund, das Land und die Stadt Essen auf.

Der Kongress beleuchtet am 16. und 17. Februar 2018 gute Beispiele aus der Praxis, es gibt Impulse für Bewegungsräume in der Ganztagsschule; Fachleute sprechen über die Gründe für Übergewicht bei Schulkindern nach dem neuesten Stand der Forschung.

Vorgestellt: Alternative Fußballspiele

Es geht auch um die Frage: Wie sieht heute eine ideale Turnhalle aus? Und nicht zuletzt werden Entspannungs-Praktiken oder alternative Fußballspiele vorgestellt. Die Veranstaltungen sind in Theorie- und Praxisblöcke aufgeteilt; Anmeldungen sind ab sofort möglich und sollten nach den Angaben der Veranstalter zeitnah erfolgen – die Zahl der Plätze ist begrenzt.

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