Kunst

Sprayer gestalten A42-Brückenpfeiler in Essen mit Graffiti

Schon 2017 gestalteten Künstler die Autobahnbrücke an der Hafenstraße mit Graffiti.

Schon 2017 gestalteten Künstler die Autobahnbrücke an der Hafenstraße mit Graffiti.

Foto: Knut Vahlensieck / FUNKE Foto Services

Essen.  Kommendes Wochenende wird der Raum unter der A42 zur großen Freiluftgalerie. Graffiti-Künstler gestalten zwölf große Brückenpfeiler.

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Graffiti-Künstler können am kommenden Wochenende unter der A 42 im Stadthafen Essen wieder ganz legal im öffentlichen Raum sprayen. Am Samstag, 27. Juli, sowie am Sonntag, 28. Juli, gestalten geladene Sprayer aus Essen, dem Ruhrgebiet, Deutschland und über die Grenzen Deutschlands hinaus die zwölf großen Brückenpfeiler der A 42 und die etwa 30 mal 10 Meter große Abschlusswand neu. Veranstalter des „Hafendampf No.7 – Graffiti Festival Essen“ sind die Sprayerinitiative Essen und das Jugendamt der Stadt Essen.

Bisher sind nach ihren Angaben folgende Künstler mit dabei: Anna T-Iron, Birne, Bobby Analog, Choko, Coke, Coconut, Cva Crew, Dater127, Demon, Dxtr, Endzeit, Fnack, Felix & Matthias Gebhart, Hacf Crew, Hrvb, Ifm Crew, Kayo, KJ263, Magic, Mero, Most, Mynt, Morethanwords, Nomad, Qumi, Rait, Random Exp, Rookie, Semor, Tank, Tris, Top Notch, Tka Crew, Ursula Meyer und Weis.

Jugendliche entwickeln Motiv im Workshop

Ein Brückenpfeiler wird zudem komplett von Jugendlichen aus Essen gestaltet, die im Rahmen eines kostenlosen Workshops unter der Leitung des Kunstpädagogen Martin Domagala, ein Motiv entwickelt haben. Der Workshop wurde im Rahmen der Landesinitiative Kulturrucksack NRW gefördert.

Erklärtes Ziel bei der größten Freiluftgalerie des Landes ist es, einen Dialog zwischen der Gesellschaft und den Künstlern zu schaffen, teilten die Veranstalter mit. Ganz nebenbei soll ein gemeinschaftlich erarbeitetes Gemälde entstehen, welches die ein oder andere graue Ecke der Stadt verschwinden lässt.

Das Graffiti-Festival findet bereits zum siebenten Mal statt. Die Kunstwerke bleiben immer für etwa ein Jahr bestehen und verschwinden dann wieder hinter grauer Farbe. So entsteht neue Projektionsfläche.

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