Stadtentwicklung

Bürgerverein Haarzopf will für Freiflächen kämpfen

Freiflächen wie diese Obstwiese gibt es in Haarzopf und Fulerum. Der Bürgerverein setzt sich für ihren Erhalt ein.

Foto: Ulrich von Born

Freiflächen wie diese Obstwiese gibt es in Haarzopf und Fulerum. Der Bürgerverein setzt sich für ihren Erhalt ein. Foto: Ulrich von Born

Essen-Haarzopf/Fulerum.   Der Vorstand des Bürgervereins Haarzopf-Fulerum nimmt Stellung zu den Äußerungen des örtlichen SPD-Ratsherrn zum Thema Bebauung von Freiflächen.

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Der Bürgerverein Haarzopf-Fulerum nimmt Stellung zu den Aussagen des örtlichen SPD-Ratsherrn Thomas Rotter zur Bebauung von Flächen im Stadtgebiet. Der Vorstand des Bürgervereins zeigt sich erstaunt, dass Thomas Rotter habe verlauten lassen, dass zukünftig vermehrt Grünflächen und auch Flächen in Landschaftsschutzgebieten ins Visier für eine Wohn-, Gewerbe- und Industriebebauung genommen werden müssten.

„Dieser Sinneswandel ist für uns nicht erklärbar. Auf der von uns durchgeführten Bürgerversammlung beim Sommerfest Gesofe hat Thomas Rotter sich noch deutlich gegen eine zunehmende Bebauung von Grünflächen in unseren Stadtteilen ausgesprochen. Als Ratsherr für Haarzopf, Fulerum und die Margarethenhöhe sollte er in allererster Linie die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis vertreten“, heißt es seitens des Bürgervereins. Gerade Haarzopf und Fulerum hätten in den letzten Jahren enorme Verluste von Freiflächen zugunsten neuer Wohn- und Gewerbebebauung hinnehmen müssen.

Bürgerverein fordert konkrete Lösungsansätze

Auch die Erschließung von Landschaftsschutzgebieten, die diesen Status nicht ohne Gründe erhalten hätten, seien vor Ort kein neues Thema und hätten bereits in der Vergangenheit immer wieder zu starken Protesten in der Bevölkerung geführt. Man erwarte von einem örtlichen Ratsherr, sich vor Ort über konkrete Lösungsansätze und Vorschläge zur Stadtteilentwicklung zu informieren. „Wir jedenfalls kennen niemanden, dem die Entscheidung, Landschaftsschutzgebiete in unseren Stadtteilen großflächig zu bebauen, gefällt“, schreibt Philipp Rosenau, zweiter Vorsitzender des Bürgervereins, in der Stellungnahme. „Wir bleiben dabei: Rote Linien dürfen nicht überschritten werden. Die Überlegung, Landschaftsschutzgebiete in Wohn- und Gewerbegebiete umzuwidmen, wird auch zukünftig auf unseren heftigsten Widerstand stoßen.“

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