Tag des offenen Denkmals

Die Auferstehungskirche öffnet die Türen am Denkmaltag

Die Auferstehungskirche wird wegen ihrer markanten Form im Volksmund auch Tortenkirche genannt. Sie kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

Foto: Kerstin Kokoska

Die Auferstehungskirche wird wegen ihrer markanten Form im Volksmund auch Tortenkirche genannt. Sie kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. Foto: Kerstin Kokoska

Essen-Südostviertel.   Zum Tag des offenen Denkmals gibt es einen Vortrag zum markanten Gotteshaus im Südostviertel. Auch die Kreuzeskirche kann besichtigt werden.

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, öffnen auch die beiden Gottesdienststätten der Evangelischen Kirchengemeinde Altstadt, die Auferstehungskirche an der Manteuffelstraße 26 und die Kreuzeskirche am Weberplatz, ab 11 Uhr ihre Türen: Die Kreuzeskirche ist bis 18 Uhr, die Auferstehungskirche bis 16 Uhr geöffnet.

In der Auferstehungskirche im Südostviertel hält Harald Brdenk um 12 Uhr einen Vortrag, der in die Geschichte dieses in Europa einmaligen Gotteshauses einführt. Es wurde nach einem Entwurf des Architekten Otto Bartning 1929/30 erbaut.

Für die Besucher steht ein kleiner Imbiss bereit

Bartning setzte damit seine Vision einer expressionistischen Sternkirche um. Der Grundriss ist kreisförmig, für die Skelettbauweise wurde Krupp-Stahl verwendet. Die Kirche, die an eine Hochzeitstorte erinnert, wurde aus Stahl, Beton und Klinkersteinen errichtet und in den letzten Jahren umfangreich saniert.

Getränke und ein kleiner Imbiss stehen am Denkmaltag bereit. In der Kreuzeskirche in der City beginnt um 18 Uhr ein Gottesdienst zum Thema „Solus scriptura“ – „Allein die Schrift“, der anspruchsvolle Musik, nachdenkliche Verkündigung und kreative Liturgie mit dem weiten Raum der Kreuzeskirche verbindet.

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