Beseitigung von Gefahrenstellen

Geländer im Nachtigallental soll bald repariert werden

Der fehlende Handlauf und die weiteren Schäden am Geländer im Nachtigallental führen dazu, dass auf dem steilen Weg große Sturzgefahr besteht, finden viele Bürger.

Foto: Socrates Tassos

Der fehlende Handlauf und die weiteren Schäden am Geländer im Nachtigallental führen dazu, dass auf dem steilen Weg große Sturzgefahr besteht, finden viele Bürger. Foto: Socrates Tassos

Essen-Margarethenhöhe/Fulerum.   Seit dem Pfingststurm 2014 hoffen Spaziergänger im Nachtigallental, dass der Weg sicherer wird. Stadt kündigt jetzt Arbeiten für Anfang 2018 an.

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Noch immer sind Schäden nach dem Pfingststurm 2014 im Nachtigallental nicht behoben. So fehlen Teile, vor allem ein durchgehender Handlauf, am Geländer auf dem Verbindungsweg zwischen der Margarethenhöhe und Fulerum durch das Tal. Durch Sturmtief Ela waren Bäume auf das Geländer gestürzt und hatten es schwer beschädigt. Nach Bürgerbeschwerden scheint nun Bewegung in die Sache zu kommen.

Die zuständige Bezirksvertretung werde sich voraussichtlich in ihrer November-Sitzung mit dem Beschluss zum Handlauf befassen, erklärt Stadtsprecherin Silke Lenz. Grün und Gruga würde ihn wahrscheinlich Anfang 2018 anbringen.

Viele Spaziergänger nutzen den Weg durchs Tal

Für viele Bürger wäre das ein Grund zum Aufatmen. „Das ist ein beliebter Spazierweg, aber auch der Schulweg für viele Kinder aus Haarzopf und Fulerum, die mit der U17 von der Margarethenhöhe Richtung Holsterhausen und Innenstadt fahren müssen“, sagt Anwohnerin Bärbel Jagusch, die den Weg häufig nutzt.

Gerade im Herbst und Winter sei der sehr abschüssige Weg durch nasses Laub oder Eis sehr gefährlich. „Ich verstehe nicht, dass man das Geländer nicht wieder hergestellt hat“, ärgert sich Bärbel Jagusch, die schon Anfang des Jahres den CDU-Bezirksvertreter Rolf-Dieter Liebeskind auf das Problem angesprochen habe.

Ortstermin mit Vertretern von Grün und Gruga

Liebeskind ist ebenfalls der Meinung, „dass dort dringend etwas gemacht“ werden müsse, um die Gefahrenstelle zu entschärfen. Die Bezirksvertretung III für den Essener Westen habe die Verwaltung längst aufgefordert, tätig zu werden. Seitdem sei viel Zeit vergangen, ohne dass eine Reaktion erfolgt sei. Trotz eines Ortstermins mit Grün und Gruga liege noch nicht einmal eine Kostenschätzung für die Ausbesserung vor. „Wahrscheinlich fehlt der Verwaltung das Personal“, vermutet Liebeskind.

Er und sein SPD-Kollege Günther Schröder könnten sich sogar vorstellen, dass die Bezirksvertretung aus ihren Mitteln die Wiederherstellung des Geländers bezuschussen könnte. „Dazu muss sich die Verwaltung aber erst einmal an uns wenden. So, wie es jetzt ist, ist das ein unhaltbarer Zustand“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Schröder. Ganz billig werde die Instandsetzung nicht, schätzt er. Das alte Geländer müsse entfernt, ein neuer Handlauf erstellt und der holprige Weg erneuert werden.

Weitere Lampen am Weg sind nicht geplant

Auch der Bürgerverein Haarzopf-Fulerum sieht Handlungsbedarf. „Allerdings sind uns da die Hände gebunden“, sagt Philipp Rosenau, zweiter Vorsitzender. Er werde öfter auf den Missstand angesprochen.

Weitere Lampen, nach denen Bürger ebenfalls gefragt hatten, seien hingegen nicht geplant, so die Stadtsprecherin. Es gebe ja den beleuchteten Weg vom Friedhof in Fulerum über die neue Brücke im Tal bis zur Lührmannstraße.

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