Tierheim

Tierheim Essen ist überwältigt von Futterspenden

Welle der Hilfsbereitschaft: Ganze Wagenladungen mit gespendetem Hunde- und Katzenfutter gingen in den letzten Tagen beim Albert-Schweitzer-Tierheim ein. Unser Bild zeigt einen mit Paketen von der Amazon-Wunschliste gefüllten Transporter.

Welle der Hilfsbereitschaft: Ganze Wagenladungen mit gespendetem Hunde- und Katzenfutter gingen in den letzten Tagen beim Albert-Schweitzer-Tierheim ein. Unser Bild zeigt einen mit Paketen von der Amazon-Wunschliste gefüllten Transporter.

Foto: Tierheim Essen

Essen.  Der Hilferuf des Albert-Schweitzer-Tierheims Essen ist erhört worden: Dank zahlreicher Spenden ist das Futterlager wieder gut gefüllt.

Der Hilferuf des Essener Tierheims wegen des drastisch geschrumpften Futterlagers hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst: Binnen weniger Tage gingen an der Grillostraße so viele Futterspenden ein, dass das Futterlager fast schon wieder aufgefüllt ist. „Das Team des Albert-Schweitzer-Tierheims ist echt überwältigt von der Spendenbereitschaft“, bedankt sich Tierheim-Sprecherin Andrea Busch bei allen Spendern.

Die Discounter in der Umgebung des Tierheims seien fast alle leergekauft, heißt es. „Anscheinend hat jeder Tierbesitzer aus Essen und Umgebung das verschmähte Tierfutter seines Vierbeiners gespendet“, fügt Andrea Busch hinzu. Im Tierheim leben zurzeit 50 Hunde und knapp 100 Katzen.

Ganze Wagenladungen mit Spenden von der Amazon-Wunschliste

Zu den Sachspenden in Form von Dosen und Tüten seien viele zweckgebundene Geldspenden hinzugekommen, damit bloß nicht mehr ein Engpass wie der jüngste entstehe.

Besonders deutlich wurde die Hilfsbereitschaft der Essener, wenn wieder ein Transporter mit Amazon-Päckchen vorfuhr. Viele hilfsbereite Essener haben sich bei Amazon eingeloggt und Futter per Mausklick über die Wunschliste geordert. „Die Amazon-Wunschliste musste fast Tag und Nacht aktualisiert werden, durch sie gingen fast täglich ganze Wagenladungen bei uns ein“, berichtet Andrea Busch.

Selbst an das Team hätten die Spender gedacht. „Wir haben die eine oder andere Futterspende in Form von Gummibärchen erhalten“, sagt Andrea Busch – und lacht.

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