Handball

Tod beim Handball in Essen: Obduktion soll Klarheit bringen

Die Trikots von Lars K. wurden bei der Gedenkfeier am Sonntag auf einen Tisch in der Turnhalle gelegt.  

Die Trikots von Lars K. wurden bei der Gedenkfeier am Sonntag auf einen Tisch in der Turnhalle gelegt.  

Foto: Witte / KDF

Essen.  Nach dem plötzlichen Tod eines Handballspielers (32) in Essen soll jetzt eine Obduktion Klarheit bringen über die Todesursache.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nach dem Tod eines 32-jährigen Handballspielers, der in Essen am Wochenende beim Match umkippte und einen Tag später starb, soll eine Obduktion der Leiche Klarheit über die Todesursache bringen. Dies ist das übliche Verfahren bei einem so ungewöhnlichen Todesfall – auch wenn, wie die Polizei berichtet, jetzt schon klar ist, dass „ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann“.

Ärzte hatten ihn noch wiederbelebt

Lars K., erfahrener Spieler im zentralen Rückraum, war – wie berichtet – wenige Minuten nach Anpfiff am Samstag kollabiert. Ärzte im Krankenhaus starteten eine Wiederbelebung, doch keine 24 Stunden später wurde der Tod des 32-Jährigen vermeldet. Sein Verein, die SG Überruhr, hat ein Spendenkonto für die Familie eingerichtet.

Spendenkonto eingerichtet

Die Trauer geht weiter über Essens Stadtgrenzen hinaus. In der ganzen Region trauern Handballspieler um Lars K., der seit fünf Jahren für die SG Überruhr spielt und vorher auch in anderen Clubs aktiv war. Das Ergebnis der Obduktion, das medizinische Klarheit über die Todesursache bringen soll, wird in wenigen Tagen erwartet.

Update, 4. Dezember: Inzwischen hat die Essener Staatsanwaltschaft angekündigt, auf eine Obduktion zu verzichten. Die Ursache für den Tod von Lars K. wird also unklar bleiben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben