Kommentar

Umweltschützer wollen mehr Impulse für „Grüne Hauptstadt“

Michael Mücke kommentiert das Konzept der Umweltschützer für die „Grüne Hauptstadt“.

Foto: Philipp Wahl

Michael Mücke kommentiert das Konzept der Umweltschützer für die „Grüne Hauptstadt“. Foto: Philipp Wahl

Essen.   Der „Runde UmweltTisch Essen“ (Rute) will mehr Impulse für die „Grüne Hauptstadt“. Im Fokus steht die Luftbelastung in der Ruhr-Metropole.

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Dass die Umweltverbände rund um den „Runden Umwelt Tisch Essen“ (Rute) quasi mitten im Grünen-Hauptstadt-Jahr mit einem eigenen Maßnahmenkonzept für die Stadt aufwarten, mag auf den ersten Blick überraschen und verwirren. Man könnte denken, sie sind mit den bisherigen Leistungen und Projekten der „Grünen Hauptstadt Europas“ oder gar mit der Arbeit des Grünen-Hauptstadt-Büros nicht zufrieden.

Dem ist nicht so. Rute ist froh, dass Essen den Titel hat und ihn offensichtlich gebührlich trägt. Die Umweltschützer unterstützen die Stadt, sie können sich mit einbringen. Dieses Jahr bietet für sie eine große Chance, dass der ein oder andere Funke überspringt.

Umweltschützer setzen auf OB Kufen

Was Rute umtreibt, ist vielmehr die Zeit nach 2017, wenn der Titel an die nächste Stadt weitergegeben wird. Die Umweltschützer sorgen sich, dass die Politiker hier zu schnell zur Tagesordnung übergehen und die drängenden Probleme zur Verkehrs- und Umweltbelastung nicht konsequent angehen, obwohl sie dies gerade jetzt machen sollten.

Das jetzt vorgelegte Konzept ist nichts anderes als eine Ideenliste. Ein Appell an die Politik, die Sache beherzt anzupacken. Dabei setzt Rute auch auf den OB. Zu ihm sucht der „Runde UmweltTisch“ den Kontakt – den Handschlag.

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