Tarifverhandlungen

WDR-Mitarbeiter treffen sich erneut zum Warnstreik in Essen

Rund WDR-Mitarbeiter auch aus Dortmund und Duisburg haben sich am Freitag vor dem Studiohaus in der Essener Innenstadt zum Warnstreik getroffen.

Rund WDR-Mitarbeiter auch aus Dortmund und Duisburg haben sich am Freitag vor dem Studiohaus in der Essener Innenstadt zum Warnstreik getroffen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen.  Rund 70 Mitarbeiter des WDR trafen sich vor dem Studiohaus in der City. Essener wurden von Kollegen aus Dortmund und Duisburg unterstützt.

Beim landesweiten Warnstreik an den WDR-Standorten in Nordrhein-Westfalen haben sich am Freitagmorgen rund 70 Mitarbeiter des Senders zum vorübergehenden Ausstand vor dem Studiohaus in der Innenstadt getroffen. Die Essener wurden dabei von Kollegen aus Dortmund und Duisburg unterstützt.

Am Dienstag gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in die nächste Runde. Die Journalisten-Gewerkschaften wollen, dass sich die Geschäftsleitung des Senders dabei am jüngsten Abschluss des öffentlichen Dienstes orientiert.

Mitarbeiter fordern unter anderem mehr Arbeitsplatzsicherheit

Die überwiegend „freien“ Mitarbeiter, die in Essen auf die Straße gingen, fordern zudem mehr Arbeitsplatzsicherheit für Beschäftigte mit Zeitverträgen, Krankengeld für „Freie“ ab dem ersten Tag und eine Vergütung für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen.

Den Warnstreikenden ist nach eigenen Angaben ein hochwertiges und informatives Programm wichtig. Das sei jedoch immer schwieriger umzusetzen, wenn zum Beispiel an Kameraleuten oder der Technik gespart werde. (j.m.)

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