Kinderbetreuung

Wie Essen mit den Kitabeiträgen im Juni und Juli verfährt

Ab 8. Juni starten die Kitas wieder einen eingeschränkten Regelbetrieb.

Ab 8. Juni starten die Kitas wieder einen eingeschränkten Regelbetrieb.

Foto: Martin Möller / Martin Möller / Funke Foto Services

Essen.  Der Stadtrat Essen hat sich für eine Entlastung der Eltern ausgesprochen. Die Stadt geht aber einen etwas anderen Weg als andernorts.

Die Stadt Essen wird die Zahlung der Kitabeiträge für Juni und Juli etwas anders gestalten, als vom Land empfohlen. Statt den Eltern jeweils einen halben Monat an Beiträgen zu erlassen, wird die Stadt Essen den gesamten Juni-Betrag nicht erheben. Dafür ist aber im Juli dann der volle Beitrag fällig. Das beschloss in dieser Woche der Stadtrat. Die Essensbeiträge werden die Träger ab Juni wieder kassieren, heißt es.

Die Stadtverwaltung begründet dieses Verfahren damit, dass es so schneller und unbürokratischer umgesetzt werden könne. Das NRW-Familienministerium hatte diese Woche zusammen mit den Kommunen beschlossen, für die Monate Juni und Juli jeweils nur die Hälfte des Beitrags für die Kindertagesbetreuung in Kindertagesstätten und der Kindertagespflege zu erheben.

Damit sollen Eltern in der Coronakrise weiter entlastet werden, auch wenn ab 8. Juni in den Kitas wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb startet.

Noch keine Entscheidung zu Offenem Ganztag

Da im Juni an den Schulen weiter kein Offener Ganztag angeboten wird, verzichtet die Stadt momentan auf die Beiträge und wird auch im Juni nichts von Konten abbuchen, teilte die Verwaltung mit. Die Durchführung der Sommerferienbetreuung im Rahmen des Offenen Ganztages werde derzeit geprüft.

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