Wohnungsbau

Wohnen an der Marina wird wohl nicht vor 2025 möglich sein

So ähnlich, nur ohne das Wasser, das dem Vorhaben dem namen gab, ist das „Marina“-Projekt in Altenessen geplant. Die Kosten für das Becken schreckten die Investoren bisher stets ab.

So ähnlich, nur ohne das Wasser, das dem Vorhaben dem namen gab, ist das „Marina“-Projekt in Altenessen geplant. Die Kosten für das Becken schreckten die Investoren bisher stets ab.

Foto: Derwald

Essen.   Bei der Marina ist Geduld gefragt: Laut Stadt braucht Altenessens Wohnprojekt zum Vorzeigen noch viel Planungszeit. Der Einzug? Dauert Jahre.

Wohnen am Fuße der Schurenbachhalde, nur ein paar Schritte entfernt von Rhein-Herne-Kanal und Nordsternpark – wer darauf setzt, wird sich wohl noch eine ganze Weile gedulden müssen. Zwar hat die Politik dem Projekt wie berichtet volle Unterstützung und auch Gelder zugesagt, ein erster Zeitplan der Planungsverwaltung zeigt aber, dass es selbst im Idealfall gut und gerne bis 2025 dauern dürfte, bis auf dem „Marina“-Areal in Altenessen die ersten Wohnungen bezogen werden.

Als nächster Schritt ist zunächst ein Workshop geplant, bei dem die Ziele des Vorhabens noch einmal neu formuliert werden. Im Anschluss startet ein Investoren-Wettbewerb. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Politik sich längst von der Idee verabschiedet hat, die dem Projekt seinen ursprünglichen Namen gab: Eine echte „Marina“, ein Hafenbecken also, gilt als kaum durchsetz- weil nicht finanzierbar.

Der Workshop soll Anfang 2019 stattfinden, der Investoren-Wettbewerb samt Auswahl und anschließendem Grundstücksverkauf folgt 2020. Im ersten Quartal 2021 könnte das Bebauungsplan-Verfahren beginnen, das Ende 2022 abgeschlossen wäre. Danach folgt das Genehmigungsverfahren und Ende 2023 die Umsetzung. Bis zum Einzug dürfte man das Jahr 2025 schreiben.

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