Casting-Showdown

DSDS: Gelsenkirchenerinnen auf dem Weg zum Gipfel in Sölden

Bei DSDS sind Nadin Parisi (16) und Jessica Zaczyk (26) in Sölden in der nächsten Runde gefordert. Die beiden Gelsenkirchenerinnen sind im Recall dabei.

Bei DSDS sind Nadin Parisi (16) und Jessica Zaczyk (26) in Sölden in der nächsten Runde gefordert. Die beiden Gelsenkirchenerinnen sind im Recall dabei.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Nadin Parisi (16) und Jessica Zaczyk (26) aus Gelsenkirchen sind bei DSDS im Recall der RTL-Show. So starten sie im „Ice Q“-hoch über Sölden.

Sie kommen beide aus Gelsenkirchen, sie sind beide Kandidatinnen in der selben Casting-Show, sie kamen gemeinsam in den Recall. Doch getroffen haben sich Nadin Parisi (16) und Jessica Zaczyk (26) bislang bei DSDS, bei Deutschland sucht den Superstar, nicht. Das ist dann an der Ahstraße geschehen. Beim Gespräch in der WAZ Redaktion. Dort berichteten die beiden jungen Frauen von ihren Auftritten in der RTL-Show. Und was danach geschah. Zum Beispiel im Bochumer Ruhrpark.

Gelsenkirchenerin wurde im Ruhrpark erkannt

„Ich war dort nach der Show mit meinem Freund shoppen. In einem Laden hat man mich erkannt und extra mein Lied gespielt“, freut sich Jessica und findet das durchaus erstaunlich. „Ihr Lied“, das war bei DSDS „Marathon“ von Schlagerstar Helene Fischer. Für die nächste Runde hat sie sich vom deutschen Schlager-Pop verabschiedet und wagt sich an „Havana“ von Camila Cabello, eine rhythmisch und gesanglich durchaus fordernde Nummer. Auch Nadin sucht die Herausforderung – mit „When we were young“, der Ballade von Adele. „Ein schwerer Song“, findet sie.

Zahl der Follower ist für Nadin stark gestiegen

Nadin Parisi

war bei The Voice Kids, produziert Youtube-Filme, ist höchst aktiv auf Instagram und in ansprechenden Musikvideos zu sehen. Kurzum: Auch ohne DSDS war sie dabei, ihr musikalisches und darstellerisches Talent zu promoten. Doch die RTL-Show hat nochmal ordentlich Schub gebracht: Die Zahl ihrer Follower ist nach der DSDS-Ausstrahlung und ihrem Auftritt vor einem Millionenpublikum um gut 3000 gestiegen. Sie stach bei den Juroren Oana Nechiti, Pietro Lombardi, Xavier Naidoo und eben Dieter Bohlen aus der großen Masse heraus. Und landete im Recall. Im spektakulär-legendären „Ice Q“-Restaurant im österreichischen Sölden, einst Bond-Location, gehört die junge Frau aus Bismarck zu denen, die Samstag auf über 3000 Meter Seehöhe noch ein Stückchen weiter hinauf wollen – unter die letzten 40 DSDS-Kandidaten.

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Die Jeans blieb besonders im Gedächtnis

Auch Jessica Zaczyk zählt schon zum etwas elitäreren Kreis der letzten 126 DSDS-Teilnehmer, auch sie ist am 15. Februar beim Gipfeltreffen dabei. Von ihrem Juryauftritt blieb vor allem ihre Jeans in besonderer Erinnerung – auch weil Dieter Bohlen das gute Stück offensichtlich sehr ansprach. „Wegen der Jeans habe ich sehr viele Anfragen gekriegt, wo ich die her habe“, sagt Jessica. „Die sah aber auch wirklich gut aus“, findet Nadin. Optisch war der Auftritt top, gesanglich, bekam die 26-Jährige Kosmetikerin und angehende Heilpraktikerin mit auf dem weiteren DSDS-Weg, müsse sie noch ordentlich nachlegen.

Neue Outfits für den Gipfel in Sölden gewählt

„Ich habe viel geübt, eigentlich jeden Tag. Aber ich bin sehr nervös vor der Jury gewesen und war auch ein bisschen enttäuscht von mir“, sagt die Schalkerin. „Klar, die Aufregung zerstört Vieles. Eigentlich weiß man: Du kannst es besser“, hat auch Nadin für sich festgestellt. Im Recall haben beide die nächste Chance. Mit neuen Songs, neuem Outfit. „Bisher war ich eher zurückhaltend gekleidet“, sagt die Schülerin mit den ultralangen Wimpern. Für Sölden wählt sie einen roten Lederrock, ein schwarzes Oberteil und hohe Schuhe. „Damit ich ein bisschen mehr auffalle.“

Auch die Jeans ist für die zweite Runde bei Jessica passé. „Ein enges, weißes Kleid“ wählt sie für den Recall. Mal sehen, was Bohlen dazu zu sagen hat. Mit den bisherigen Kommentaren können die beiden Kandidatinnen bestens leben: „In meinem persönlichen Umfeld waren alle stolz. Viele fanden den Auftritt gut und haben gesagt, ich sei sehr authentisch geblieben. Ich freue mich auf alles, was noch kommt“, sagt Nadin. „Ich bin sogar von Fremden auf der Straße angesprochen worden nach meinem Auftritt“, erzählt Jessica. „Alle waren ganz freundlich. Zum Glück.“

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