Stadtumbau

Die neue Achse der Gelsenkirchener City nimmt neue Formen an

Langsam gewinnt die Veränderung des Gelsenkirchener Innenstadt-Kerns an der Ebertstraße, hier vor dem Hans-Sachs-Haus, Gestalt.

Langsam gewinnt die Veränderung des Gelsenkirchener Innenstadt-Kerns an der Ebertstraße, hier vor dem Hans-Sachs-Haus, Gestalt.

Foto: Ingo Otto / FFS

Gelsenkirchen-Altstadt.  In Gelsenkirchen geht der umfassende Umbau der Ebertstraße voran. Abschluss soll 2020 mit dem Parkplatz am früheren Versorgungsamt sein.

Der Umbau der Ebertstraße nimmt Gestalt an, die zentrale Achse des Baufeldes ist fertiggestellt und bildet wieder die Verbindung zwischen neuem Hans-Sachs-Haus und Bildungszentrum. Das Fontänenfeld muss noch ausbetoniert werden, sobald die Witterung es zulässt. Seit kurzer Zeit sticht nun der frisch verlegte Rollrasen als große Grünfläche heraus.

Die Abgrenzung zum U-Bahntunnel bildet der mittlerweile komplett installierte Zaun. Ebenfalls durch einen Zaun abgegrenzt ist der Einfahrtsbereich der Bahn zwischen Haltestelle und Florastraße. Dort soll umgehend die Metropolrad-Station wieder aufgebaut werden. In der zukünftigen Parkzone nebenan sind die Arbeiten in vollem Gange.

Spielgeräte und Bepflanzung fehlen noch

Sitzgelegenheiten sind hier schon aufgestellt worden, die Wege dazwischen müssen noch weitergeführt werden. Außerdem fehlen noch die Spielgeräte, die dämpfenden Bodenbeläge und die Bepflanzung der Grünbereiche.

Der Umbau des Parkplatzes vor dem ehemaligen Versorgungsamt soll im nächsten Jahr den Abschluss des Gesamtprojekts bilden. Mit einer neuen Schranke zur Parkzone ist die Zufahrt zum Innenhof des Bildungszentrums und des Cityhochhauses von der Munckelstraße aus schon annähernd umgestaltet.

Der Bereich vor den Häusern Von-Oven-Straße 1-5 wurde neu gepflastert, der Taxistand ist nun in einem dunkleren Farbton abgesetzt. Für die Außenflächen der Gastronomiebetriebe wurden neue Schirmhülsen eingebaut. Eine Werbesäule und Wegweiser für Fußgänger werden noch aufgestellt.

Pause zum Jahreswechsel

Während der Weihnachts-und Neujahrszeit ruht die Baustelle zwischen dem 20. Dezember und dem 5. Januar 2020. Auch das Stadtumbaubüro macht Winterpause und bleibt vom 23. Dezember bis zum 5. Januar geschlossen. Neben den Restarbeiten im Parkbereich und dem Bau des angrenzenden Parkplatzes stehen noch einzelne Arbeiten im nächsten Jahr an, die komplette Fertigstellung des Projektes wird sich noch bis voraussichtlich Ende März verlängern.

Zwei Plastiken finden ihren Platz

So wird vor dem Eingang zum Bildungszentrum eine zusätzliche Rampenanlage realisiert, um die Barrierefreiheit zu verbessern. An den Bahnsteigen werden die provisorischen Absperrschranken in der Nähe des Übergangs durch Geländer ersetzt. Und schließlich werden mit der Rickey-und der Krickeplastik zwei Kunstwerke aufgestellt. Das Werk von Norbert Kricke wird in Verlängerung der Sitzmauern vor der Stadtbibliothek stehen, George Rickeys Objekt im Parkbereich.

Das Team des Stadtumbaubüros an der Bahnhofstraße 26 hält während der Bauzeit weiterhin offene Bürgersprechstunden an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung ab. Ansprechpartner sind Dorothee Thierse, Florian Hüttemann und Malin Michel, , E-Mail: stadtumbaubuero@gelsenkirchen.de, www.gelsenkirchen.de.

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